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Afrika: Damit harte Arbeit sich endlich lohnt

In Seminaren lernen die Bauern, wie sich ihre Erträge mit einfachen Mitteln steigern lassen, etwa durch das Anlegen von Kompost.

Die Kleinbauern in den Dörfern Ostafrikas sind harte Arbeit gewohnt. Auf den kleinen Feldern kann man keine Traktoren einsetzen, selbst Zugtiere sieht man selten, so dass viele Bauern ihre Felder mühsam mit der Hacke bearbeiten müssen.

Wirklich frustrierend für diese Menschen ist, dass trotz harter Arbeit selbst in guten Jahren meist nicht viel mehr als das Lebensnotwendige erwirtschaftet wird. Und in weniger guten Jahren reicht es oft nicht einmal mehr, um die Familie zu ernähren. "Decent work" sieht anders aus.

Deshalb vermittelt das Landwirtschaftsprogramm von Kolping Tansania Kenntnisse über bessere Anbaumethoden und besser geeignete Feldfrüchte. Außerdem werden die Bauern bei der Anschaffung von Vieh unterstützt. So können sie Überschüsse erwirtschaften und ein Einkommen erzielen, das die Familie ernährt und es ihnen ermöglicht, ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen.

Volker Greulich
Referent für Afrika