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Uruguay: Interessenvertretung im informellen Sektor

Diese Mädchen blicken fröhlich in die Zukunft: Sie besuchen in Montevideo die Hotelfachschule und hoffen auf einen gesicherten Arbeitsplatz.

In Entwicklungsländern wie Uruguay arbeitet ein großer Anteil der Menschen im sogenannten informellen Sektor.

Sie arbeiten auf eigene Rechnung, ohne jede soziale Absicherung als kleine Händler, als Kleinproduzenten oder auch nur als Autofensterputzer an roten Ampeln.
Gemeinsame Kennzeichen sind ihre völlige Abhängigkeit von großen Betrieben und das Fehlen jeder sozialen Sicherheit bei Krankheit, bei Unfällen oder im Alter.

Um diese Situation zu ändern, unterstützt Kolping Uruguay diese Menschen beim Aufbau eines eigenen Verbandes, organisiert Kongresse und Seminare, um sie zu schulen und um Wege zu suchen, wie eine minimale soziale Absicherung auch für sie erreicht werden kann.

Politisch setzt Kolping sich auch für entsprechende Änderungen in der Gesellschafts- und Sozialpolitik in Uruguay ein.

Hubert Tintelott
Generalsekretär