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Häufig gestellte Fragen zur Arbeit des Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V.

Kommt meine Spende an? Wie hoch sind die Verwaltungskosten?

Der Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V. (SEK e.V.) unterwirft sich jährlich freiwillig der Kontrolle des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das dem SEK e.V. niedrige Verwaltungskosten bescheinigt und die Arbeit des SEK e.V. mit dem DZI-Spendensiegel auszeichnet. Aktuell liegt der Anteil der Verwaltungskosten bei der Weiterleitung von Spenden bei 8,76 %.

Wie kommt der SEK an seine Spenden?

Der SEK e.V. bezahlt keine professionellen Spendenwerber. Seine Spenden erhält die Organisation größtenteils durch Mailings, das Publizieren des „Projekt des Monats“ im Kolpingmagazin und auf der Homepage. Zudem pflegen viele Kolpingsfamilien und Diözesanverbände langjährige Partnerschaften mit anderen Ländern und sammeln immer wieder Geld für Kolping-Projekte in diesen Ländern.
Auch das Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) fördert zu einem großen Teil die Arbeit des SEK e.V. durch die Bereitstellung von Geldern, ebenso wie die EU, Stiftungen und anderen Organisationen, wie z.B. Renovabis, Päpstliches Missionswerk der Kinder und einige Bistümer.

Wie viele Mitarbeiter arbeiten beim Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V.?

Die Geschäftsstelle des SEK e.V. in Köln beschäftigt zurzeit 20 hauptamtliche Mitarbeiter, (neun arbeiten Vollzeit, elf in Teilzeit). Fünf Referentinnen und Referenten, die Geschäftsführerin des SEK e.V. sowie der Generalpräses und der Generalsekretär des Internationalen Kolpingwerkes kontrollieren regelmäßig die Projekte vor Ort. Ein achtköpfiger ehrenamtlicher Vorstand kontrolliert die Aufgaben des SEK e.V., vier Mal im Jahr findet eine Vorstandssitzung statt, einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung. Vorstand und Mitarbeiter orientieren sich an dem Leitbild des SEK e.V.

Wie informiert der SEK e.V. die Öffentlichkeit über seine Arbeit?

Jedes Jahr im Sommer veröffentlicht der SEK e.V. seinen Jahresbericht mit Projektberichten aus den Ländern und Zahlen zu den Projekteinnahmen und -ausgaben. Das Spenderjournal „Horizonte“ gibt Einblicke in die weltweite Arbeit des SEK e.V. Im „Kolpingmagazin“ (Mitgliedermagazin des Deutschen Kolpingwerkes) berichtet KOLPING INTERNATIONAL jeden Monat über seine Arbeit.
Ein konkretes Bild von der Arbeit des SEK e.V. erhält man u. a. in der Mediathek.

Wer überprüft die Zahlen des SEK e.V.?

Der Jahresabschluss jährlich wird von der unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Krause & Partner GmbH geprüft. Der SEK e.V. ist nach handelsrechtlichen Vorschriften nicht prüfungspflichtig, er lässt sich jedoch nach § 317 HGB freiwillig prüfen und unterwirft sich somit den strengen Richtlinien und Kriterien einer Pflichtprüfung. Zudem sind die Prüfer des BMZ einmal jährlich im Haus, um Einsicht in die Unterlagen der aus Bundesmitteln finanzierten Projekte zu nehmen und Gespräche mit den Referenten und der Geschäftsführung zu führen. Die Referenten sind außerdem gegenüber dem BMZ zu einer regelmäßigen Berichterstattung verpflichtet, so dass das BMZ genaue Kenntnis hat davon, wie die Gelder in den Kolping-Projekten eingesetzt werden.