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Ländliche Entwicklung


Wasser ist Leben: Zisternenbau im Nordosten Brasiliens

Der Nordosten Brasiliens ist eine der größten Trockengebiete der Welt. Doch nicht nur die hohen Temperaturen lassen den Boden austrocknen, denn die Niederschlagshöhe und -häufigkeit sind unberechenbar. Auch durch den starken Wind und den steinigen Boden sind die Verdunstungsraten hoch und der Grundwasserspiegel niedrig.

Zum Alltag der Menschen gehören kilometerlange Fußmärsche, um aus offenen Wasserstellen frisches Wasser heranzuschleppen. Die meisten Brasilianer im Nordosten leben von der Landwirtschaft, und somit sind auch ihr Vieh und ihre Anbauflächen vom Wassermangel betroffen. Fällt gerade in der Regenzeit auch noch unverhältnismäßig wenig Regen, ist die Not der Menschen groß.

Das Kolpingwerk hat im Jahr 2000 in mehreren Bundesstaaten Nordostbrasiliens mit dem Bau von Zisternen begonnen: Durch Schulungen und mit einem Zuschuss für die Baumaterialien haben sich mittlerweile über 1.200 Familien in zahlreichen Dörfern und Siedlungen eine Zisterne bauen können. In einem solchen Wassertank wird das Regenwasser gesammelt, so dass das kostbare Nass über viele Monate zur Verfügung steht. Eine Zisterne deckt den Wasserbedarf für den Hausgebrauch und den Garten einer ganzen Familie für rund acht Monate. Außerdem werden die Menschen im Umgang mit der Ressource Wasser geschult.  

Projektkosten:
Eine Zisterne 650 Euro
Ein Seminar zum Thema „Wasser“ 120 Euro

Projekt-Nr.: 2301 / Wasser Brasilien

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Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V.
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