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Sozial- und Entwickungshilfe des Kolpingwerkes e.V. - Satzung des Vereins

I.          Name, Sitz, Zweck

§ 1
(1)        Unter dem Namen "Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V." besteht ein Verein zur Förderung der Bildungsarbeit, der Aktivitäten der Völkerverständigung und der Entwicklungszusammenarbeit des Internationalen Kolpingwerkes.
Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Köln eingetragen.
(2)        Der Sitz des Vereins ist Köln.
(3)        Der Verein kann im In-und Ausland Niederlassungen gründen.

§ 2
(1)        Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
(2)        Zweck des Vereins sind die Förderung der Bildung und Erziehung, der Völkerverständigung, der Mildtätigkeit und der Entwicklungshilfe.
(3)        Die Zwecke des Vereins - im Sinne der Förderung der Bildung und Erziehung und der Völkerverständigung - sollen durch folgende Aktivitäten  im In- und Ausland  verwirklicht werden:
a) Durchführung, Mitgestaltung und Finanzierung von Seminaren, Vorträgen, Tagungen, Konferenzen und von Maßnahmen der Beruflichen Bildung,
b) Pflege und Förderung der internationalen Zusammenarbeit und Begegnungen von Jugendlichen und Erwachsenen,
c) Erstellung und Verbreitung von Publikationen zu den vorgenannten Aktivitäten.

Die Zwecke des Vereins -  im Sinne der Förderung der Entwicklungshilfe - sollen durch folgende Aktivitäten im In- und Ausland verwirklicht werden:

d)       Durchführung, Mitgestaltung und Finanzierung von Seminaren, Vorträgen, Tagungen und Konferenzen,
e)       Durchführung, Mitgestaltung und Finanzierung von Entwicklungshilfeprojekten,
f)        Erstellung und Verbreitung von Publikationen zu den vorgenannten Aktivitäten.
Mildtätige Zwecke werden dadurch verwirklicht, dass Personen in Notsituationen in Entwicklungsländern selbstlos und unter Beachtung von § 53 AO unterstützt werden.
(4)          Die vorgenannten Zwecke werden auch dadurch verwirklicht, dass der Verein von ihm beschaffte Mittel an andere Körperschaften zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke weiterleitet (§ 58 Nr. 1 AO).
(5)        Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(6)        Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(7)        Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

II.         Mitgliedschaft

§ 3
(1)        Mitglieder können
a) natürliche Personen sowie
b) Kolping-Nationalverbände
werden, die bereit sind die Aufgaben des Vereins zu fördern.
(2)        Mitglieder des Vereins sind kraft Amtes, soweit sie ausdrücklich ihre Mitgliedschaft erklärt haben, der jeweilige Generalpräses, Generalsekretär, Geschäftsführer des Internationalen Kolpingwerkes, der Geschäftsführer des Vereins und die Mitglieder des Generalpräsidiums des Internationalen Kolpingwerkes, deren Nationalverbände dem Verein als Mitglied ange­hören.
(3)       Natürliche Personen haben je eine Stimme, während der Vertreter eines Kolpingnationalverbandes zwei Stimmen hat.
(4)        Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
(5)        Mitgliedschaft endet durch Tod, Ablauf der Amtszeit oder durch Verlust des Amtes, das den Grund der Mitgliedschaft bildet sowie durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
(6)        Der Austritt aus dem Verein kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Der Austritt muss spätestens drei Monate vor dem Ende des Geschäftsjahres dem Vorstand schriftlich angezeigt werden.
(7)        Verstößt ein Mitglied gröblich gegen die Interessen des Vereins, so kann es von der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Der Beschluss ist durch Einschreibebrief zu übermitteln und zu begründen. Er wird unanfechtbar, wenn der Betroffene nicht binnen eines Monats nach Zugang des Schreibens Widerspruch erhebt. Auf den Widerspruch ist dem Betroffenen Gelegenheit gegeben, sich auf der nächsten Mitgliederversammlung zu rechtfertigen. Erscheint er auf die Ladung hin nicht, so gilt sein Widerspruch als nicht erhoben. Über den Ausschluss wird mündlich verhandelt. Die darauf ergehende Entscheidung ist unanfechtbar. Der Vorstand hat die Entscheidung der Mitgliederversammlung dem Betroffenen mitzuteilen und zu begründen. Der Ausschluss ist wirksam, sobald er unanfechtbar ist.

III.        Beschaffung der Vereinsmittel, Geschäftsjahr

§ 4

(1)        Die finanziellen Mittel des Vereins sind:
a) Spenden und freiwillige Zuwendungen der Mitglieder und Förderer des Vereins,
b) Zuschüsse privater und öffentlicher Stellen,
c) sonstige Einnahmen,
d) Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben.
(2)        Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

IV.        Organe des Vereins

§ 5
(1)        Die Organe des Vereins sind:
a) Die Mitgliederversammlung,
b) Der Vorstand,
c) Der Aufsichtsrat,
d) Die Ombudsperson

§ 6
Mitgliederversammlung
(1)        Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich wenigstens einmal statt.
(2)        Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen einzuberufen.
(3)        In der Mitgliederversammlung müssen mindestens zwei Kolping-Nationalverbände vertreten sein. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig bei Anwesenheit der Hälfte der Mitglieder. Dabei darf die Mehrheit der persönlich anwesenden Mitglieder nicht dem Vorstand angehören.
(4)        Die Referenten des SEK e.V. gehören der Mitgliederversammlung mit beratender Stimme an.
(5)        Der Mitgliederversammlung obliegt
a)       Die Wahl des Aufsichtsrats
b)       Die Wahl des Vorstandes
c)       Wahl der Ombudsperson
d)       Die Annahme der Jahresrechnung und des Berichtes über die Prüfung des Jahresabschlusses
e)       Die Entlastung des Vorstands
f)        Die Beschlussfassung über den Vereinsetat
g)       Der Beschluss über den Stellenplan
h)       Die Entscheidung über die Bestellung des Wirtschaftsprüfers auf Vorschlag des Aufsichtsrats
i)         Die Zustimmung zum Erwerb, Belastung und Veräußerung von Grundbesitz
j)         Die Genehmigung zur Aufnahme von Krediten
k)       Der Ausschluss eines Mitgliedes
(6)       Bei Beschlussfassung zur Entlastung des Vorstands ist die Stimmenthaltung der Mitglieder des Vorstands zwingend vorgeschrieben.
(7)       Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in einer Niederschrift festzuhalten und vom Leiter der Mitgliederversammlung zu unterzeichnen.

§ 7
Vorstand
(1)    Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, zwei stellv. Vorsitzenden und fünf weiteren Mitgliedern. Geborene Mitglieder des Vorstandes sind der jeweilige Generalpräses, Generalsekretär und Geschäftsführer des Internationalen Kolpingwerkes. Die übrigen Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Diese weiteren Vorstandsmitglieder sollen Repräsentanten der Kolping-Nationalverbände sein, die Mitglieder des Vereins sind.
Die Mitglieder des Vorstands sind nicht persönlich miteinander verbunden und stehen in keinem Abhängigkeitsverhältnis zueinander.
(2)    Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende sowie die beiden stellv. Vorsitzenden.
Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins genügt das Zusammenwirken von zwei Vorstandsmitgliedern.
(3)    Der Vorstand kann den Geschäftsführer als besonderen Vertreter nach § 30 BGB bestellen.
Seine Vollmachten ergeben sich aus seiner Stellenbeschreibung. Er gehört dem Vorstand mit beratender Stimme an.
(4)    Mitglieder des Vorstandes werden, soweit sie nicht durch ihr Amt bereits Mitglieder des Vorstandes sind, von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Auch nach Ablauf ihrer Wahlperiode bleiben sie so lange im Amt, bis die Mitgliederversammlung den Vorstand neu bestellt hat.
(5)    Der Vorstand wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den oder die stellvertretenden Vorsitzenden.
(6)    Dem Vorstand obliegt die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Verantwortung für die sachgemäße Verwendung der dem Verein zufließenden Mittel im Sinne der §§ 2 ff. dieser Satzung.
(7)    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Entscheidungen trifft er durch Mehrheitsbeschluss. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Der Vorstand tritt mindestens viermal jährlich zusammen.
(8)    Der Geschäftsführer und die Referenten des SEK e.V. und die Mitglieder des Generalpräsidiums vom Internationalen Kolpingwerk gehören dem Vorstand mit beratender Stimme an.

§ 8
Der Aufsichtsrat
(1)    Der Aufsichtsrat besteht aus drei Personen, die von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt werden. Bei der Wahl sollen Personen berücksichtigt werden, die ökonomischen, entwicklungspolitischen und verbandspolitischen Sachverstand haben.
(2)    Dem Aufsichtsrat gehört kein Mitglied des Vorstands an
(3)    Zu den Aufgaben des Aufsichtsrats gehören
-       Entgegennahme von Berichten der Ombudsperson
-       Überwachung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
-       Kontrolle des Etats
-       Überprüfung der treuhänderischen Verwendung von Spenden
(4)    Der Aufsichtsrat erhält die Protokolle über die Sitzungen des Vorstands und der Mitgliederversammlung sowie den Jahresabschluss.
(5)    Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden, der zu dreimal jährlich stattfindenden Sitzungen des Aufsichtsrats einlädt.
(6)    Der Aufsichtsrat berichtet dem Vorstand und der Mitgliederversammlung über seine Arbeit und regt, falls erforderlich, Veränderungen an.
(7)    Der Aufsichtsrat gibt sich eine Geschäftsordnung, die durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.

§ 9
Die Ombudsperson
Die Mitgliederversammlung wählt auf 3 Jahre eine Ombudsperson. Die Ombudsperson nimmt interne Beschwerden von Mitarbeitern, Projektpartnern und anderen, mit dem Verein verbundenen Personen entgegen und sollte über juristische Kenntnisse verfügen. Sie geht den begründeten Hinweisen und Beschwerden nach und berichtet dem Aufsichtsrat und dem Vorstand über die erreichten Klärungen. Die der Ombudsperson vorgetragenen Hinweise und Beschwerden werden vertraulich behandelt, und es dürfen den Beschwerdeführern daraus keine Nachteile erwachsen.

V.         Änderung der Satzung und Auflösung des Vereins

§ 10
(1)   Eine Änderung oder Ergänzung der Satzung kann mit einer Mehrheit von drei Viertel der anwe­ senden Mitglieder beschlossen werden.
(2)   Zur Auflösung des Vereins ist die Zustimmung von drei Viertel der Mitglieder erforderlich. Eine Zustimmung kann auch auf schriftlichem Wege eingeholt werden.

§ 11
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Internationale Kolpingwerk (Rechtsträger Kolpingwerk e.V.), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige bzw. mildtätige Zwecke zu verwenden hat.

Beschlossen durch die Mitgliederversammlung des SEK e.V. am 11.10.2013 in Königswinter

 

Satzung des SEK e.V.

  Satzung des SEK e.V.