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BIP-Tagung in Rumänien im April 2015


Das entwicklungspolitische Engagement von Kolping International hat eine feste Grundlage in der ehrenamtlichen Partnerschaftsarbeit der Kolping-Diözesanverbände in Deutschland, Schweiz, Österreich, Südtirol und Polen. Sie bildet eine Brücke zu den Ländern des Südens und ermöglicht gegenseitigen Austausch und Verständigung.

Das Kolpingwerk war bereits zu Adolph Kolpings Zeiten international und hat sich bis heute immer weiter verbreitet. Einher ging mit dieser Ausbreitung der Aufbau diverser Projekte in Ländern Lateinamerikas, Afrikas und Asiens.  So gibt es inzwischen viele Partnerschaften und Projekte.

Ziele sind u. a.

  • Förderung von Verständnis und Toleranz gegenüber fremden Lebensweisen und Kulturen
  • weltweite Verwirklichung gerechter und demokratischer Strukturen
  • Sicherung der Menschenrechte und der Menschenwürde für alle Menschen
  • Sicherung der Grundbedürfnisse des Lebens für alle Menschen
  • Abbau der Kluft zwischen armen und reichen Völkern durch Förderung gerechterer Welthandels- und Finanzstrukturen

Als internationaler Verband haben wir die große Chance von und untereinander zu lernen. So gibt es neben den „traditionellen“ Partnerschaften mittlerweile viele Süd-Süd Partnerschaften und Ost- Süd Partnerschaften.

Verbunden sind wir durch das Vorbild Adolph Kolpings und die zahlreichen Symbole, Gebete und Gedenktage, die gemeinsam gefeiert werden.

So wird das Ziel 17: „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen“ der SDGs (der Ziele für nachhaltige Entwicklung) mit Leben gefüllt.

Vernetzt sind diese Partnerschaften durch die ehrenamtlich tätigen Beauftragten für Internationale Partnerschaftsarbeit (kurz: BIP). Zweimal im Jahr treffen sie sich, tauschen sich über die Partnerschaftsarbeit aus und bilden sich zu entwicklungspolitisch aktuellen Themen weiter.