Ansteckende Ideen

Die Partnerschaft der Kolpingsfamilie Donzdorf mit Myanmar


Bei einer Unterhaltung anlässlich des Engagierten-Treffens in Fulda 2011 erfuhr Eduard Jeckel von der Kolpingsfamilie Donzdorf, dass in Myanmar neue Kolpingsfamilien gegründet werden, und dass der Verband noch keinen Diözesanverband oder Kolpingsfamilie an seiner Seite hat zur Unterstützung. Dass es KOLPING in diesem kleinen asiatischen Land überhaupt gibt, ist Kolpingbruder Peter Kaldun aus Fürstenfeldbruck zu verdanken. Anlässlich seines Einsatzes als Senior-Experte hatte er in Myanmar gearbeitet und von Adolph Kolpings erzählt.

Da die Donzdorfer Kolpingsfamilie auf der Suche nach einem neuen Projekt war, nahm sie umgehend Kontakt mit Peter Kaldun auf, und schon im folgenden Jahr besuchte Eduard Jeckel gemeinsam mit Peter Kaldun den KOLPING-Verband in Myanmar.

Schon vor dieser Reise gab es die Idee, eine Partnerschaft mit Myanmar zu gründen. Dieser Gedanke hat sich durch den Besuch verfestigt und im Anschluss wurden bekannte junge Menschen in Donzdorf auf diese Idee angesprochen und zu einer grundsätzlichen Besprechung und Umsetzung im Februar 2013 eingeladen. Seitdem gibt es eine rege Partnerschaft und Austausch zwischen dem schwäbischen Donzdorf und Myanmar. Bereits zwei Mal reisten die deutschen Partner nach Myanmar. In all den Jahren unterstützte Donzdorf verbandliche Aktivitäten und Bildungsprojekte in Myanmar.

Anfang des Jahres kamen Interessierte aus der Gemeinde in Donzdorf mit dem Länderreferenten Martin J. Rüber zusammen, um die Partnerschaft zu intensivieren – dann kam die Coronakrise. Trotzdem oder gerade deswegen wurde die Verbindung zwischen den Partnern dadurch noch stärker. Die Kolpingsfamilie schickte umgehend Spenden nach Myanmar, damit sich der Verband seinen Mitgliedern helfen konnte – durch Informationskampagnen, Mundschutzmasken, Desinfektionsspray und Lebensmittel.