In Kupang auf der indonesischen Insel Timor trafen sich vom 20. bis 22. Januar diesen Jahres 23 Vorstandsmitglieder von KOLPING Indonesien und KOLPING Timor-Leste zu einer gemeinsamen Vorstandsschulung. Die Teilnehmenden reisten aus den Erzdiözesen Weetebula, Ruteng, Kupang, Dili, Maliana und Baucau an – einige von ihnen waren dafür zwei Tage mit dem Schiff unterwegs – ein starkes Zeichen für gelebtes Engagement.
Geleitet wurde das Seminar von Dr. Markus Demele, Generalsekretär von KOLPING INTERNATIONAL, der eigens aus Deutschland angereist war. In intensiven und dialogorientierten Arbeitseinheiten ging es unter anderem um die Identität und Geschichte der Kolping-Bewegung, die Rolle und Verantwortung von Vorständen, den Entwicklungsansatz von Kolping sowie um den Schutz von Kindern und Jugendlichen. „Es waren inhaltlich intensive und atmosphärisch geschwisterliche Tage. Wie viel Zeit und Energie die Leitungskräfte im Ehrenamt einbringen, ist zutiefst berührend und bewundernswert“, betonte der Generalsekretär. „Sie tun dies mit dem Ziel, Kolpingsfamilien in Indonesien und Timor-Leste in ihren Selbsthilfeaktivitäten zu stärken und eine starke Stimme für Gerechtigkeit in ihren Ländern zu sein.“
Auch die nationalen Verantwortlichen zogen ein positives Fazit. Der Vorsitzende von KOLPING Indonesien, Adam Musi, erklärte: „Dieses Seminar bekräftigt unsere Identität als Kolping-Mitglieder und die Richtung, in die wir uns bewegen.“ Maria Ligia, Vorsitzende von KOLPING Timor-Leste, ergänzte: „Wir kehren mit neuer Hoffnung und Kraft nach Hause zurück.“ Die Vorstandsschulung war ein wichtiger Schritt, um die Verbände in Indonesien und Timor-Leste weiter als starke, solidarische Gemeinschaft zu festigen – gemeinsam unterwegs im Dienst an Kirche und Gesellschaft.



