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16.03.2017: Auszeichnung

Fair Play Preis des Deutschen Sports für die Olympia-Kampagne „Rio bewegt.Uns.“


Mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports ist das Aktionsbündnis „Rio bewegt.Uns.“ vom Deutschen Olympischen Sportbund und dem Verband Deutscher Sportjournalisten am Donnerstagabend, 16. März 2017, im Schloss Biebrich in Wiesbaden ausgezeichnet worden. „Als bei den Olympischen und den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro die Medaillen verliehen wurden, haben wir dafür gesorgt, dass es auch außerhalb der Stadien Gewinner gibt“, sagte Stephan Jentgens, einer der Sprecher des Aktionsbündnisses und Geschäftsführer des Lateinamerika-Hilfswerks Adveniat. Zu diesem Bündnis hatten sich KOLPING INTERNATIONAL sowie Sport-, Jugend- und Erwachsenenverbände, Träger der Bildungsarbeit und Akteure weltkirchlichen Handelns in Deutschland sowie Partner in Brasilien zusammengeschlossen.

„Wir haben uns dafür starkgemacht, dass an den Spielen auch die Bewohner von Rio de Janeiro teilhaben konnten, die am Rand der Gesellschaft leben. Ihre Hautfarbe und ihre soziale Herkunft sollten keine Hinderungsgründe sein“, betonte Franz Gulde, ebenfalls Sprecher des Bündnisses und Leiter der Abteilung Bildung beim Hilfswerk Misereor. Auch wenn dieses Ziel 2016 noch nicht vollständig verwirklicht wurde – das Aktionsbündnis hat es mehr als 3.000 Kindern und Jugendlichen ermöglicht, Wettkämpfe der Olympischen und Paralympischen Spiele live in den Stadien mitzuverfolgen. Gleichzeitig erlebten Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland in Sozialprojekten die Lebensrealität der Menschen in den Favelas der Metropole Rio de Janeiro.

Hierzulande ist es den Verbänden von Kirche und Sport gelungen, die Menschen in Deutschland für Rio und seine Bewohner zu bewegen. Sie sind mehr als 56.000 Kilometer – also mehr als einmal um die Welt – gelaufen, geradelt oder geschwommen und haben damit mehr als 180.000 Euro über Sponsoren und Privatleute eingenommen. Damit werden Sozialprojekte in Rio de Janeiro gefördert, die den Armen – unter ihnen vor allem den Kindern und Jugendlichen – Perspektiven für eine selbstbestimmte Zukunft ermöglichen.

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