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01.06.2018: Internationale Arbeitskonferenz in Genf

In Zeiten von Globalisierung und Informalisierung den sozialen Dialog stärken


Genf/Bonn, den 01. Juni 2018 „Wir begrüßen die Erfolge der ILO in den letzten zwei Jahren, in vielen Mitgliedsländern sowohl Instrumente des Sozialen Dialogs zu stärken als auch die Regierungen zu unterstützen, Streitschlichtungsmechanismen einzuführen und Arbeitsinspektion zu fördern“, kommentierte die Vertreterin des Sozialverbandes Kolping International, Dr. Hildegard Hagemann, Referentin für Entwicklungspolitik bei der der Deutschen Kommission Justitia et Pax, den 2-Jahresbericht des Generaldirektor der Internationalen Arbeitskonferenz.

„Wir vermissen allerdings eine kritische Auseinandersetzung mit dem Problem, dass in einigen Mitgliedsländern der soziale Dialog zurückgefahren wird, angeblich um wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit nicht zu behindern. Dies zusammen mit dem Phänomen des sogenannten ‚shrinking space‘ für Zivilgesellschaftliche Organisationen gibt Anlass zur Sorge.“

Die Internationale Arbeitskonferenz (8. Mai bis 8. Juni 2018) mit 4000 Delegierten diskutiert in diesem Jahr den sozialen Dialog zwischen Arbeitgebern, Arbeitnehmern und ihren Regierungen.

Die gesamte Pressemeldung und die Rede von Dr. Hildegard Hagemann finden Sie zum Download auf dieser Seite.


Dr. Hildegard Hagemann (6. von rechts, hintere Reihe) mit ihren Mitstreitern in Genf.

Rede von Dr. Hildegard Hagemann auf der Konferenz. (Foto: Karin Pape)