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10.11.2017: Kolping Österreich

Erfolgreicher Einsatz für Mütter und Studierende


Seit mehr als 30 Jahren finden Frauen in den „Mutter-Kind-Einrichtungen“ (MUKI) des Verbandes Unterkunft und Betreuung für sich und ihre Kinder sowie Unterstützung auf ihrem Weg in ein geregeltes Leben. Oft mussten sie aus gewalttätigen Beziehungen fliehen, manche sind akut von Armut und Obdachlosigkeit bedroht.

In den vergangenen Monaten untersuchte das „Kompetenzzentrum für Nonprofit-Organisationen und Social Entrepreneurship“ der Wirtschaftsuniversität Wien im Rahmen einer „Social Return on Investment“ (SROI)-Studie die Wirkung und den sozialen „Mehrwert“ der beiden Mutter-Kind-Einrichtungen von Kolping Österreich. Das Ergebnis dieser Analyse wurde Ende Oktober präsentiert: Jeder in den „MUKIs“ investierte Euro erzeugt einen mehr als fünffachen gesellschaftlichen Nutzen, und die die Mütter und ihre Kinder profitieren am meisten von dem Projekt.

Erfolgreich weiter geht es auch für Studierende in Meidling

Das Kolpinghaus für StudentInnen in Wien-Meidling wurde nach einer Generalsanierung feierlich wiedereröffnet. Wie zur Zeit seiner Gründung vor knapp hundert Jahren wird es jungen Menschen ab 18 während ihrer Ausbildung ein „Zuhause auf Zeit“ bieten – auf über 3.200 Quadratmetern. Mit hellen, freundlichen Wohnräumen, großzügigen Gemeinschaftsflächen, „aussichtsreichen“ Balkonen und Dachterrassen sowie Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Feiern ist im neuen Kolpinghaus Wien-Meidling für jeden „etwas dabei“.

Neben den rund 70 Jugendwohnplätzen wurde auch Wohnraum für Familien, die in Österreich Asyl suchen, geschaffen. „Mit dem heutigen Tag kehren wir zu unserer Kernkompetenz zurück: Jugendliche auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten“, sagte Christine Leopold, Präsidentin von Kolping Österreich, in ihrer Festansprache und verwies auf den multifunktionalen Charakter des neuen Kolpinghauses: „Das Engagement unseres Verbandes für Bildung, leistbares Wohnen und Integration fließen hier zusammen.“