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19.03.2017: Ukraine: Trotz Krieg bietet Kolping Hilfe

Flüchtlinge erhalten durch Kolping eine neue Heimat


Tief beeindruckt von der Arbeit der Kolpingsfamilien in der Ukraine zeigte sich Generalsekretär Dr. Markus Demele bei seinem Besuch im Februar. „Hier adressieren die Kolpingsfamilien direkt die Nöte, die ihnen begegnen. Es gibt keine hinreichenden Angebote für Menschen mit Behinderung.

Kolping entwickelt ein Programm dazu und führt es mit der Kolpingsfamilie durch. Flüchtlinge aus der Ostukraine kommen verängstigt im westlichen Lviv an, und Kolping bietet ihnen Heimat“, berichtet Markus Demele. Weitere Beispiele: Die Kolpingsfamilie in Iwano-Frankiwsk bietet u.a. Gewaltpräventionskurse und die Begleitung von häuslicher Gewalt betroffener Familien an. Zudem organisiert sie eine Senioren-Volkshochschule und unterstützt in einem Projekt die Binnenflüchtlinge in der Stadt.

Binnen 14 Monaten musste jedoch dreimal die Wohnung geräumt werden, bis die Kolpingsfamilie schließlich in ein eigenes Gebäude umziehen konnte. Unterkriegen lassen sich die Mitglieder des Verbandes keinesfalls. Der Geschäftsführer des Verbandes, Vasyl Savka, freut sich schon jetzt auf die jungen neuen Kolpingsfamilien. Ein Ende des Wachstums von Kolping in der Ukraine ist trotz des Krieges im Osten nicht abzusehen.


Workshop "Verständigung"