MENU

Rumänien: Hilfe für Euro-Waisen

Kolping unterstützt die „Euro-Waisen“

Der Begriff Aids-Waise ist bekannt. Was aber sind Euro-Waisen? So nennt man in Rumänien die Kinder, deren Eltern im Ausland arbeiten, um Geld zu verdienen. Ihre Kinder werden dann häufig von den Großeltern oder anderen Verwandten versorgt.

„In Rumänien gibt es etwa 350.000 sogenannte Euro-Waisen“, sagt Kolping-Referentin Ingrid Arvay aus Rumänien. „Gerade in dieser wichtigen Zeit fehlt den Kindern ein Elternteil oder sogar beide.“ Kolping betreut einige dieser Kinder in einem Tageszentrum und versorgt sie mit einer Mahlzeit, bietet Hausaufgabenbetreuung und Spiele an und hat ein offenes Ohr für die Kinder, die oft noch in den Kindergarten gehen oder die Grundschule besuchen. Für die Jugendlichen bemüht sich Kolping um eine Ausbildung. Manche werden im Kolpinghotel in Brasov als Koch oder Servicekraft ausgebildet.

„Es ist nicht gerecht, dass Menschen mit einem guten Beruf ihre Heimat verlassen müssen, um im Ausland eine andere Tätigkeit auszuüben und dort in kurzer Zeit mehr Geld zu verdienen, als es zu Hause möglich ist, sagt Arvay. Diese Missstände müssten benannt und offen diskutiert werden, im In- wie im Ausland, findet Arvay.

In einem Interview erläutert Ingrid Arvay die Situation der Euro-Waisen in Rumänien.

Zuschuss für die Betreuung der Kinder: 50 Euro

Projektnummer: AW - 5903
(Bitte geben Sie bei der Überweisung immer die Projektnummer an)

Sozial- und Entwicklungshilfe des Kolpingwerkes e.V.
DKM Darlehnskasse Münster eG
IBAN DE74 4006 0265 0001 3135 00
BIC: GENODEM1DKM