Uganda

Die Familie wächst und wächst

Uganda ist eines der ärmsten Länder in Ostafrika, hat aber enormes Potential. Nachdem es mehrere Jahrzehnte von Diktatur, Unruhen und Terror heimgesucht wurde, ist das Land mittlerweile eine stabile Republik mit positiver Entwicklung geworden. Die stetig wachsende Kolping-Community hat daran einen sichtbaren Anteil.

Kolping in Venezuela

 

1980 hat sich der Nationalverband Kolping Uganda gegründet. Er zählt mittlerweile über 12.000 Mitglieder, organisiert in insgesamt 396 Kolpingfamilien. Sie setzen sich auf vielfältige Weise dafür ein, den Menschen in Uganda eine solide wirtschaftliche Zukunft zu ermöglichen.

Als weltweiter Exporteur von Kaffee und Bananen gehört Uganda zu den aufsteigenden Ländern in Ostafrika. Doch die Aufnahme von vielen Flüchtlingen aus dem instabilen Nachbarland Sudan und der Klimawandel bremsen den Aufschwung.

Kolping International fördert hier deshalb eine Reihe von vielversprechenden Förderprogrammen. Die Schwerpunkte sind:

Associational Work

Dank Kolping bin ich mein eigener Chef!

Edward hörte zufällig von der Berufsausbildung, die Kolping in Kampala anbietet. Auf einmal wagte er es Pläne zu schmieden, denn für Motorräder interessierte er sich schon immer. Als er die Chance auf eine Ausbildung zum Mechaniker bekam, ergriff er diese. „Nach der Ausbildung habe ich in verschiedenen Motorradwerkstätten in Kampala gearbeitet und mich nebenbei auch mit der Reparatur anderer Fahrzeuge befasst. Ich glaube, dass ich damit mehr Kunden gewinnen kann.“ Sein nächstes Projekt ist, eine eigene Werkstatt mit guter Verkehrsanbindung in Kampala zu eröffnen. Am liebsten in seinem Viertel, wo er bereits einen festen Kundenstamm hat.

„Ich bin dankbar für die Fähigkeiten, die ich durch das WOP gelernt habe, weil ich nun als selbständiger Mechaniker meinen Lebensunterhalt verdienen kann”, erzählt Edward Sekibuule.

Das Kolpingwerk Uganda hat in der Hauptstadt Kampala das „Work Opportunity Programme“ ins Leben gerufen, das sich speziell an junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren richtet, die am Rand der Gesellschaft leben. Ihnen soll der Einstieg ins Berufsleben ermöglicht werden. In Kursen, die zwischen vier und sechs Monaten dauern, erlernen sie ein Handwerk und haben können sich dann eine Arbeit suchen oder sich selbstständig machen.

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Zukunft durch Ausbildung: Kolping in Uganda

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