PARTNERSCHAFT LEBEN

Begegnung über Grenzen hinweg

 

Kolping International versteht sich als eine Weltfamilie. Sichtbarer Ausdruck sind die Partnerschaften, die die Kolping-Diözesanverbände in Deutschland, und die Nationalverbände Schweiz, Österreich, Südtirol und Polen mit Ländern des Südens haben. Viele Partnerschaften bestehen schon seit Jahrzehnten.  Sie bilden eine Brücke zu den Ländern des Südens und ermöglichen gegenseitigen Austausch und Verständigung.

Der Diözesanverband (DV) Fulda unterhält u.a. eine enge Beziehung zu Ruanda. Auf dem Foto ist die Geschäftsführerin von Kolping Ruanda, Dancille Mujawamriya zu Gast in Fulda (hier zu sehen mit Steffen Kempa, Geschäftsführer DV Fulda und Monika Kowoll-Ferger).

Das Kolpingwerk war bereits zu Adolph Kolpings Zeiten international und ist heute in über 60 Ländern vertreten.

Ziele der Partnerschaftsarbeit sind u. a.

  • Förderung von Verständnis und Toleranz gegenüber fremden Lebensweisen und Kulturen
  • weltweite Verwirklichung gerechter und demokratischer Strukturen
  • Sicherung der Menschenrechte und der Menschenwürde für alle Menschen
  • Sicherung der Grundbedürfnisse des Lebens für alle Menschen
  • Abbau der Kluft zwischen armen und reichen Völkern durch Förderung gerechterer Welthandels- und Finanzstrukturen
Internationale Partnerschaften
Der DV Trier lebt eine lebendige Partnerschaft mit Kolping Bolivien. Auch gegenseitige Besuche gehören dazu.

Als internationaler Verband haben wir die große Chance, von- und untereinander zu lernen. So gibt es neben den „traditionellen“ Partnerschaften mittlerweile viele Süd-Süd Partnerschaften und Ost- Süd Partnerschaften.

Verbunden sind wir durch das Vorbild Adolph Kolpings und die zahlreichen Symbole, Gebete und Gedenktage, die gemeinsam gefeiert werden.

So wird das Ziel 17: „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen“ der SDGs (der Ziele für nachhaltige Entwicklung) mit Leben gefüllt.

Vernetzt sind diese Partnerschaften durch die ehrenamtlich tätigen „Beauftragten für Internationale Partnerschaftsarbeit” (BIP). Zweimal im Jahr treffen sie sich, tauschen sich über die Partnerschaftsarbeit aus und bilden sich zu entwicklungspolitisch aktuellen Themen weiter.

Die aktuellsten Infos aus der Partnerschaftsarbeit gibt es auf Facebook.

BIP-Tagungen

BIP-Tagung Herbst 2019

Parallel zum Generalrat trafen sich auch die Beauftragten für Internationale Partnerschaftsarbeit im Kolpingwerk aus den deutschen Diözesanverbänden und aus der Schweiz, Südtirol und Polen.
Eva-Maria Reinwald von Südwind informierte über die Initiative Lieferkettengesetz und stellte Beteiligungsmöglichkeiten vor. Das Kolpingwerk Deutschland und KOLPING INTERNATIONAL sind Unterstützer der Initiative. Es wurde erarbeitet, wie die Initiative in die Arbeit vor Ort umgesetzt werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Beschäftigung mit der Umwelt-und Sozialenzyklika „Laudato Si“. Gemeinsam mit dem Generalrat wurde der Gottesdienst in der Minoritenkirche am Grabe Adolph Kolpings gefeiert. Die Kolleginnen aus der Fundraising-Abteilung stellten die Pläne für die nächste Zeit vor und wurden von den BIPs in ihren Vorhaben bestärkt und beraten. Neben dem inhaltlichen Austausch war die Begegnung mit dem Generalrat ein bestärkendes Element der Tagung.

BIP-Tagung Mai 2019

Im Mai 2019 tagten die Beauftragten für Internationale Partnerschaft in Erfurt. Freitagabend informierte Generalsekretär Markus Demele über das Neuste von KOLPING INTERNATIONAL und über die Planungen zum 50-jährigen Jubiläum der Entwicklungszusammenarbeit von KOLPING INTERNATIONAL. Der Studienteil beschäftigte sich mit der Rolle von Frauen in der Entwicklungszusammenarbeit. Außerdem wurden verschiedene pädagogische Materialien zum Globalen Lernen ausprobiert und sich über die Arbeit ausgetauscht.

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BIP-Tagung Herbst 2018

Im Herbst 2018 stellte Markus Feussner vom Kolping-Bildungswerk Hettstedt den Drink “K-Active” vor, der auf der Basis des Moringa und Baobap-Baums entwickelt wurde. Esther Henning vom BDKJ informierte über die “Uns schickt der Himmel – Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ” und Beteiligungsmöglichkeiten der internationalen Partner. Friedel Hütz-Adams vom Südwind e.V. Institut für Ökonomie und Ökumene  diskutierte mit den Teilnehmer*innen über Chancen und Risiken von Siegeln. Elisabeth Schech stellte die neuen Materialien von KOLPING INTERNATIONAL zum Fundraising vor, und gemeinsam wurden Ideen für das Jubiläumsjahr 2019 entwickelt. Peter Schwab informierte zum Kolpingwerk Argentinien. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst mit Generalpräses Ottmar Dillenburg wurden Helmut Thissen und Peter Schwab aus dem Kreis der BIPs verabschiedet.