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Wir bei KOLPING verändern die Welt zum Besseren – jeden Tag ein bisschen. Denn die Ideen unseres Vorbilds Adolph Kolping wirken noch heute! Ab sofort bis zum Kolping-Weltgebetstag am 27.Oktober 2021, dem 30. Jahrestag der Seligsprechung Adolph Kolpings, wollen wir der Welt in einer digitalen Kampagne zeigen, wie KOLPING das Leben von Menschen zum Guten verändert. Dafür posten Kolpingsfamilien Fotos oder Videos von ihren Aktivitäten – immer versehen mit dem Hashtag #KOLPINGwirkt. So können wir weltweit zeigen, wie bunt und nachhaltig die Arbeit unseres Verbandes ist.

Auf dieser Seite zeigen wir Beispiele für die Wirkkraft von Kolping aus einem der Länder mit Kolpingsfamilien. Bis zum Jubiläum der Seligsprechung haben wir dann eine bunte Zusammenschau des Wirkens von Kolping heute in der Welt.

Denn auch nach 170 Jahren gilt: #KOLPINGwirkt

#kolpingworks indien

#Kolpingwirkt – Indien: „Eine Toilette im Haus ist unser Grundrecht!”

„Kolping ist für mich nicht nur ein Verband von Mitgliedern, die zum gemeinsamen Wohl zusammenkommen, sondern Kolping ist für mich eine Lebensform. Die Werte, für die wir bei Kolping einstehen, motivieren mich, mich mit anderen für einen besseren Lebensstandard und ein sinnvolles Leben einzusetzen,“ sagt Kolpingschwester Bai.

Toiletten im eigenen Haus sind nicht nur ein Gebäude, sondern ein Symbol, das für Privatsphäre und Menschenwürde steht. Angemessene sanitäre Einrichtungen sind neben Nahrung, Kleidung und einem Dach über dem Kopf eine der Grundbedürfnisse des Menschen. Leider hat Indien die größte Anzahl von Menschen, die im Freien ihre Notdurft verrichten müssen. Frauen sind direkte Opfer dieser Situation. Das Fehlen von Toiletten im Haus setzt Frauen großen Gesundheitsrisiken und sexueller Gewalt aus.

Kolping Indien reagierte auf die Notwendigkeit von Toiletten und sicheren sanitären Einrichtungen und initiierte 2014 das „Sanitation Assistance Project“ (Projekt zur Hilfe beim Bau sanitärer Anlagen) in Übereinstimmung mit den nationalen Entwicklungszielen und des Programmes “Clean India Mission“ der indischen Regierung, um dem Verrichten der Notdurft in der Öffentlichkeit ein Ende zu setzen.

Kolping Indien ermöglichte mit Kampagnen, gezielten Schulungen und Finanzierungen 3.271 Familien den Bau von Haushaltstoiletten.  Eine dieser Frauen war Frau Bai aus der Kolpingsfamilie Sacred Heart in Kuzhithurai. Konsequent setzte sie sich mit ihrem Ehemann für eine Toilette ein. Ihre Zielstrebigkeit ermöglichte mit Unterstützung von Kolping Indien den Bau einer Toilette und sicherte so ihr und ihren Töchtern einen würdigen Lebensstil.

Der Traum von einer Toilette im Haus wurde Wirklichkeit und bestärkte ihre Entschiedenheit für Frauenrechte zu kämpfen. Kolping Indien inspiriert und motiviert die Menschen auf dem Weg zu einem menschenwürdigen Leben.

#Kolpingwirkt: Ruanda

Bevor die ruandischen Bauern bei #KOLPING aktiv mitgearbeitet haben, betrieben sie ihre Landwirtschaft und Viehzucht auf traditionelle Weise. Sie säten ohne Konzept, verwendeten keinen organischen Dünger, bereiteten ihre Felder nicht richtig vor. Ihre Tiere fraßen frei im Gelände, wodurch kein Kuhdung für die Anreicherung von Misthaufen gewonnen werden konnte. So war der Ertrag gering, die Bauern litten oft Hunger.

Seit KOLPING sie in Ackerbau und Viehzucht ausbildet, hat sich ihre Landwirtschaft von der althergebrachten zu einer moderneren Methodik verbessert. Die Tiere werden nun in Ställen gefüttert und gut behandelt. Durch diesen Fortschritt sind die Feldfrüchte grün und kräftig – und der Ertrag dreimal so hoch. Deshalb produzieren die Bauern nun nicht mehr nur für den eigenen Verzehr, sondern auch für den Marktverkauf.

kolping wirkt malawi

Mit Kompost gegen Hunger: Bauern lernen bei KOLPING Malawi verbesserten Ackerbau und ernten doppelt und dreifach

Die Hauptnahrungsmittel- und Einkommensquelle für die Menschen in Malawi ist die Landwirtschaft. Ein Großteil der Bevölkerung hat aber Jahr für Jahr nicht genügend zu essen. Grund dafür ist oft eine schlechte landwirtschaftliche Bewirtschaftung, die niedrige Ernteerträge zur Folge hat. Dabei ist die Selbstversorgung durch Landwirtschaft absolut lebenswichtig – chemische Düngemittel sind für viele Kleinbauern jedoch zu teuer. Kolping Malawi erkannte den Bedarf einer alternativen kostengünstigen Technologie zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und begann damit, seine Mitglieder in der Herstellung von Kompostdünger zu schulen.

Kolping International hat sich für das wirtschaftliche Empowerment eingesetzt, indem es Viehwirtschaft, Dorfersparnisse und Kredite durch Capacity Building gefördert hat, sodass Mitglieder mit niedrigem Einkommen wirtschaftlich unabhängig werden.

Das Wasserprogramm von KOLPING Brasilien sichert das Überleben der Familien im Nordosten des Landes

Das Wasserprogramm wird in der semiariden Region des brasilianischen Nordostens, insbesondere in den Bundesstaaten Bahia, Ceará, Pernambuco und Piauí, von den dort lebenden Kolpingsfamilien umgesetzt.

Die einzelnen Aktionen innerhalb dieses Programms schaffen signifikante Verbesserungen in den Lebensbedingungen der betroffenen Familien sowie der kleinen ländlichen Agrarproduzenten in dieser Region insbesondere durch Maßnahmen in den Bereichen Wassersicherheit und Wassermanagement, Schulung über die Bewirtschaftung der Wasserressourcen, gewissenhafte und effiziente Nutzung des Wassers für Grundbedürfnisse, Ernährung, Familienlandwirtschaft und Tierhaltung.

Das Programm umfasst Maßnahmen zum Bau von Wasserzisternen und Brunnen, Bildungs- und einkommensschaffende Aktivitäten, die ein harmonisches Zusammenleben mit der Umwelt fördern.

Auf dem Foto sehen Sie das Ehepaar José Edivaldo de Queiroz und Eleni Muniz de Souza Queiroz zusammen mit ihrem Sohn Enzo Gabriel de Souza Queiroz, die in der Region Flores (Bundesstaat Pernambuco) leben, am Wasserprogramm teilgenommen hatten und denen eine Wasserzisterne zur Verfügung gestellt wurde.

Das Projekt führt zu einer grundlegenden Verbesserung der Lebensbedingungen der Familien und der kleinen ländlichen Produzenten.

#KOLPINGwirkt – seit 170 Jahren in Deutschland

Ein starker Verband mit lebendigen Gemeinschaften vor Ort, mit mehr als 225.000 Mitgliedern in 2.300 Kolpingsfamilien, davon 35.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Kolpingjugend.

In einer Videobotschaft weist die Bundesvorsitzende Ursula Groden-Kranich MdB auf das heutige Wirken des Verbandes sowie seinen bundesweiten Einrichtungen und Unternehmen hin und bittet zugleich um Unterstützung der weltweiten Online-Petition „Kolping ist mir heilig!“:

https://www.youtube.com/watch?v=5565_W4dTAk