Ukraine – Tagebuch der Hilfe

Seit dem ersten Tag des Angriffskriegs auf die Ukraine steht die weltweite Kolpingsfamilie den Menschen bei. „Der Krieg geht jetzt ins dritte Jahr, die Angriffe hören nicht auf“, sagt Vasyl Savka von Kolping Ukraine. „Die Bevölkerung ist erschöpft und traumatisiert, jede Familie kämpft um ihr Leben. Aber die Hilfe geht weiter, dank Eurer Unterstützung!“

HIER DIREKT ONLINE SPENDEN

+++ 12.6.2024: 61. Hilfstransport aus Rumänien mit Kinder-Überraschung: Heute fährt Corneliu Bulai mit einem vollbeladenen Transporter erneut nach Czernowitz. Gemeinsam mit zwei weiteren Kleinlastern anderer Hilfsorganisationen bringt er spezielle Töpfe und Pfannen für Großküchen mit, die die Kolping-Sozialküche in Czernowitz gut gebrauchen kann. Sie bereitet seit Kriegsbeginn täglich rund 450 Mahlzeiten zu. Die Gruppe hat Grundnahrungsmittel dabei sowie Konserven. Und dieses Mal gibt es eine ganz besondere Überraschung: Da am 1. Juni der Kindertag in Rumänien gefeiert wurde, wollten die Kinder aus dem Kolpingzentrum in Oituz ihre Lieblingsplüschtiere für Kinder in der Ukraine spenden. So kam eine riesige Menge bunter Tiere und Puppen zusammen – gut, dass der Hilfstransport diesmal aus drei Autos bestand! Im Kolpingzentrum in Oituz werden täglich rund 60 Kinder betreut vom Kindergartenkind bis zum Jugendlichen, viele kommen aus armen Familien. Ein Drittel der Kinder sind sogenannte „Euro-Waisen”, deren Eltern im Ausland arbeiten. Fotos

+++ 11.6.2024: Dauerhafte Angriffe auf die Infrastruktur verursachen landesweite Stromausfälle: „Die Stadt Vovchansk ist fast zerstört. Die Menschen, die noch Mitte Mai von uns einen Generator bekommen haben, mussten so schnell aus der Stadt flüchten, dass sie alles zurückgelassen haben“, berichtet Vasyl Savka, Nationalsekretär von Kolping Ukraine aus Czernowitz. „Durch intensive Raketenangriffe ist die Energieinfrastruktur in der ganzen Ukraine sehr stark geschädigt. Es gibt immer wieder Stromausfälle bzw. Stromabschaltungen auch bei uns in Czernowitz, vier Stunden mit Strom und vier Stunden ohne Strom… Dort, wo wir die Stromaggregate geliefert haben, gibt es keinen Strom oder nur wenige Stunden am Tag. So wird den Menschen dort sehr geholfen. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es im Winter sein wird.“

+++ 28.5.2024: Kolping verteilt Generatoren in der Region Charkiw: Mit Hilfe der Militärpolizei hat Kolping zehn Generatoren an Familien in Charkiw verteilt. Charkiw gehört zu der umkämpften Region und die Bevölkerung leidet sehr – auch unter der unregelmäßigen Stromversorgung. Die Generatoren sind Spenden von Kolping Augsburg und wurden über einen Zwischenstopp in Rumänien von Kolping Rumänien in die Kolpingzentrale nach Czernowitz gebracht. Von da aus organisierte der Verband den Transport und die Verteilung in Charkiw. Fotos

+++ 3.5.2024: Hilfe für Kinder: „Es ist für alle schwierig, besonders für die Kinder, die ihrer glücklichen Kindheit beraubt wurden“, schildert Kolping-Nationalsekretär Vasyl Savka die Lage in der Ukraine. „Wann immer es möglich ist, versuchen wir, den Kindern Aufmerksamkeit zu schenken. Wir liefern Hilfsgüter an Waisenhäuser, schicken Hilfspakete an Großfamilien und organisieren interessante Veranstaltungen für vertriebene Kinder. Ende März besuchten wir gemeinsam mit der Nationalpolizei der Region Czernowitz einige Dörfer und Kleinstädte in der Region.  40 Kinder aus sieben kinderreichen Familien erhielten Hilfe: Kleidung und Schuhe, Lebensmittel und Süßigkeiten, Hygieneartikel und Schreibwaren und natürlich Spielzeug für die Kleinen. Sie waren so glücklich über diese unerwarteten Geschenke.“ Fotos

+++ 25.4.2024: Fortbildung Traumatherapie: In dieser Woche findet das dritte Modul der Weiterbildung für 30 Kolping-Fachleute in Lemberg statt. Seit letztem November absolvieren 30 Kolpingmitarbeitende eine zweijährige Weiterbildung zu Trauma-Fachkräften. Von dieser Zusatzqualifikation profitieren die Fachleute, die in verschiedenen sozialen Projekten des ukrainischen Kolpingverbandes tätig sind. Sie arbeiten mit Geflüchteten, Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen oder Senioren. Kolping Ukraine bietet diese Weiterbildung gemeinsam mit der „Stiftung Wings of Hope Deutschland“ an.  

+++ 22.4.2024: 60. Hilfstransport aus Rumänien:  Vergangenen Freitag überquerte der 60. Hilfstransport seit Kriegsbeginn die rumänische Grenze. Im Gepäck waren Nahrungsmittel, festes Schuhwerk, Verbandsmaterialien, Gehhilfen, Bettwäsche und Babywindeln. Fotos

+++ 18.4.2024 Stromgeneratoren für die umkämpften Gebiete: Seit einigen Wochen greift Russland wieder gezielt die Infrastruktur der Ukraine an. Dämme und Wasser- und Wärmekraftwerke sowie die Gasinfrastruktur sind Ziele von Terroranschlägen. „Wir schließen nicht aus, dass auch die Infrastruktur unserer anderen Kernkraftwerke und Verteilungsnetze vom russischen Terror bedroht ist. Die Lage ist derzeit äußerst schwierig. Charkiw wird jeden Tag angegriffen, und mehr als 200.000 Menschen sind momentan ohne Strom, Wasser und Heizung in der Stadt“, berichtet Nationalsekretär Vasyl Savka. Ende März konnte Kolping zehn Stromgeneratoren in die Kriegsregion nach Charkiw weiterleiten, eine Spende von Kolping Augsburg. Fotos. Die Generatoren wurden von der Polizei an die Zivilbevölkerung verteilt. In Czernowitz sei die Lage noch ruhig, sagt Vasyl Savka: „Aber die terroristischen Angriffe auf das Stromnetz sind hier bereits zu spüren. Es kommt immer wieder zu  Stromabschaltungen, um die Netze nicht zu überlasten. Und es kommt gelegentlich zu Notstromausfällen. Heute wurde Iwano-Frankiwsk von Kamikaze-Drohnen angegriffen. Glücklicherweise wurden alle Drohnen abgeschossen.“ Iwano-Frankiwsk liegt ebenfalls im Westen der Ukraine, rund 110 Kilometer von Czernowitz entfernt.

+++ 4.4.2024: Neuer Herd für die Sozialküche in Czernowitz: Ein besonderes Ostergeschenk hatte der 59. Hilfstransport von Kolping Rumänien im Gepäck. Die Sozialküche der Kolpingsfamilie Czernowitz erhielt einen neuen Herd, die Freude war groß. In einem Video bedankt sich Nationalsekretär Vasyl Savka für die Solidarität. Seit Kriegsbeginn bereiten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer täglich rund 550 warme Mahlzeiten für Geflüchtete und Bedürftige zu. Inzwischen ist die Küche aus einer Schule ausgezogen und kocht jetzt direkt am Sitz des Kolping Nationalverbands in Czernowitz. Außerdem wurden u.a. Generatoren, dringend benötigte Rucksäcke für Notärzte, Erste-Hilfe-Sets und Hygieneartikel geliefert. Fotos
Und auch die künftigen Hilfslieferungen sind gesichert. Ein neuer Hilfstransport aus Augsburg hat seine Güter in Oituz abgeladen, sodass die rumänischen Kolpingkollegen in den nächsten Wochen die wichtige Hilfe in die Ukraine weiterleiten können.

+++ 20.3.2024: 58. Hilfstransport in die Ukraine: In Zusammenarbeit  mit der Leonardo-Murialdo-Stiftung aus Roman hat Kolping Rumänien mit seinem 58. Hilfstransport dringend benötigte Sachspenden in die Kolpingzentrale nach  Czernowitz geliefert, u.a. Lebensmittel, Schulsachen, Kleider und Schuhe. Nationalsekretär Vasyl Sawka koordiniert die Weiterverteilung. Für nächste Woche ist ein neuer Transport geplant.

+++ 12.3.2024: Hilfe für den Süden der Ukraine: Das Team von Kolping Ukraine in Czernowitz hat letzte Woche 160 Kartons mit Kinderkleidung und 120 Kartons mit Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln per Post nach Mykolojiw geschickt. Die Stadt liegt im Süden des Landes zwischen Odessa und Charkiw. Nationalsekretär Vasyl Savka reist heute nach Mykolajiw, um die Hilfspakete mit einem Transporter zu verteilen. Die Kleidung erhalten Schulkinder in einem Internat in der Kriegsregion, die Lebensmittel und Hygienespenden bekommen bedürftige Familien.

+++ 29.2.2024: Kolping Slowakei – Zwei Jahre Ukraine-Hilfe: „Gemeinsam haben wir es geschafft und uns gegenseitig bereichert“: „Seit März 2022 haben wir Flüchtlinge aus der Ukraine im Kolpinghaus in Štiavnické Bane aufgenommen“, berichtet Margita Marková, Geschäftsführerin Kolping Slowakei. „Einige zogen nach ein paar Wochen woanders hin, andere wohnen schon fast zwei Jahre bei uns.“ Im letzten Jahr haben 15 geflüchtete Menschen im Kolpinghaus gelebt, zwölf Erwachsene und vier schulpflichtige Kinder. Neben der Unterbringung leistet Kolping materielle Hilfe und hilft den Familien bei der Suche eines Kindergarten- oder Schulplatzes und einer Arbeitsstelle. Außerdem begleitet Kolping auch im Alltag, etwa bei Arztgängen, feiert gemeinsam Geburts- oder Feiertage und unternimmt mit den Familien Ausflüge (Reisen, Kultur, z.B. Theaterbesuch). Unser Motto lautet: „Gemeinsam haben wir es geschafft und uns gegenseitig bereichert“, sagt Margita Marková. Fotos

+++ 27.2.2024: Hilfskonvoi von Kolping Polen überquert Grenze nach elf Tagen Wartezeit: „Heute erhielten wir eine erfreuliche Nachricht: Nach elf Tagen des Wartens an der Grenze hat der 31. Transport mit humanitärer Hilfe gerade die slowakisch-ukrainische Grenze überquert“, berichtet Patrycja Kwapik, die die Ukrainehilfe in von Kolping Polen koordiniert. Der 31. Transport enthielt 31 Paletten mit Kleidung, Bettzeug und Schuhen. Das sind insgesamt 33.884 Artikel des Sortiments! Die Verteilung der Hilfsgüter in Lemberg wird von Pater Oleg Salomon, dem Präses des ukrainischen Kolpingwerkes übernommen. Heute ist der Welt-NGO-Tag. „Wir möchten allen Organisationen und Einzelpersonen, die Hilfe leisten, für ihre Unterstützung, Zusammenarbeit, ihren guten Willen und ihre Entschlossenheit, die Welt zum Besseren zu verändern, danken“, so Patrycja Kwapik. Fotos

+++ 21.2.2024: Interview mit Vasyl Savka: Zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat KOLPING INTERNATIONAL mit Vasyl Savka, dem Geschäftsführer von KOLPING Ukraine gesprochen. Im Interview berichtet er über die aktuelle Situation und das, was der Verband seit Kriegsbeginn mit seiner Arbeit alles bewirkt hat. Rund 2,5 Millionen Euro Spenden erreichten KOLPING INTERNATIONAL bis heute für die Ukraine-Nothilfe. Weitere große Spendensummen sowie auch unzählige Sachspenden kamen von anderen europäischen Kolpingebenen – Unterstützung, die weiterhin dringend benötigt wird. Zum Interview

+++ 9.2.2024: Übergabe von zwei Rettungsfahrzeugen in Kiew: Nationalsekretär Vasyl Savka hat in Kiew zwei Rettungsfahrzeuge an die ukrainische Armee übergeben, die von Kolping Österreich beschafft wurde. Die Fahrzeuge werden an der Front eingesetzt werden, um Erste Hilfe für verwundete Soldaten zu leisten und sie rasch ins Krankenhaus zu transportieren. So können hoffentlich viele Leben gerettet werden. Der Militärarzt bedankte sich mit diesen Worten: „Ich bin dankbar für die Unterstützung, dass es in einer so schwierigen Zeit Menschen gibt, die unterstützen und helfen.“ Fotos

+++ 29.1.2024: Guter Start dank Kolping – ukrainische Kinder besuchen die litauische Regelschule: Von den Kindern, die seit dem Krieg von Kolping in Litauen betreut wurden, sind einige mit ihren Familien wieder in die Ukraine zurückgekehrt. Diejenigen, die in Litauen geblieben sind, sind soweit integriert, dass Kolping die Ukraine-Vorschulgruppe auflösen konnte, weil die Kinder in die erste Klasse eingeschult wurden und am regulären Unterricht teilnehmen können. Auch die Freizeitangebote von Kolping im letzten Sommer haben dazu geführt, dass die Kinder in ihrem neuen Wohnort heimisch geworden sind. Fotos

+++ 21.1.2024: Kolping Österreich liefert drei Rettungsautos in die Ukraine: Die lebensrettenden Einsatzfahrzeuge wurden in Wien von ukrainischen Fahrern übernommen und nach Czernowitz transportiert. Kolping Ukraine wird sie den „Paramedikern“ übergeben. Dabei handelt es sich um Ärzteteams, die in der Nähe der Front und in den Städten im Osten der Ukraine Menschen vor allem in Akutfällen versorgen – zum Beispiel nach Bombenangriffen. Die Finanzierung der Fahrzeuge kam von Kolpingmitgliedern aus ganz Österreich. Foto

+++ 17.1.2024: 57. Hilfstransport von Kolping Rumänien bringt Wärme in die Ukraine – in doppeltem Sinn: Auch in diesem Jahr geht die Ukraine-Hilfe weiter und die Solidarität der Kolpingverbände ist stärker denn je. Heute ist Koordinator Corneliu Bulai zu, 57. Mal nach Czernowitz gefahren, diesmal begleitet von Kolping-Nationalpräses Gödri István und Geschäftsführer Eduard Dobre.  Sie hatten wieder dringend benötigte Güter im Gepäck. In diesem strengen Winter sind die Stromgeneratoren, elektrische Heizkörper und warme Kleidung für Kinder und Erwachsene besonders willkommen. Geladen waren eine Nähmaschine, Erste-Hilfe-Sets, medizinische Hilfsartikel und haltbare Lebensmittel. Fotos

+++ 19.12.2023: Besuch aus der Ukraine im Kölner Generalsekretariat: Olesja Samoilenko leitet ein Kolping-Wohnheim für Menschen mit Behinderungen in Vinnytsja, Zentralukraine. Sie pendelt zwischen Deutschland und der Ukraine, da sie zu Kriegsbeginn mit ihrem autistischen Sohn vor den Bomben nach Deutschland geflohen ist. Für behinderte Menschen gibt es in der Ukraine keinerlei Lobby, sagt sie. Daher ist die Kolping-Arbeit so wichtig. Begleitet wurde sie von Julia Savka aus Czernowitz. „Aber auch hier gibt es mehrmals am Tag Sirenenalarm, und wir müssen Schutzräume aufsuchen“, berichtet Julia Savka. Der Krieg ist in der ganzen Ukraine allgegenwärtig, auch an vermeintlich sicheren Orten. „Wir versuchen zu überleben. Wir denken nicht groß nach, wir helfen anderen“, sagt Julia Savka. „Es macht uns glücklich, wenn Corneliu aus Rumänien regelmäßig mit einem Hilfstransport kommt. Auch die Solidarität und Hilfe der anderen Kolpingsfamilien, Diözesanverbände und Spenderinnen und Spender hilft uns sehr.“

+++ 7.12.2023: 55. Hilfstransport aus Rumänien in die Ukraine: Der Konvoi ist um 4 Uhr morgens aufgebrochen. Mit an Bord sind auch Pakete des Diözesanverbandes Erfurt. Corneliu Bulai und Team bringen unter anderem Lebensmittel, wasserdichte Ponchos, Schuhe und warme Fleecjacken nach Czernowitz. Kolping Ukraine kümmert sich dann um die Verteilung der Spenden. Die beiden Kleinbusse haben den Grenzübergang Siret um 8 Uhr erreicht und warten an der Grenze zur Weiterfahrt nach Czernowitz. Foto.  Um 10 Uhr sind sie an der Kolping-Zentrale in Czernowitz angekommen.

+++ 5.12.2023: Kolpingmitglieder aus Ruanda spenden für die Ukraine: Kolpingmitglieder aus Ruanda haben bei ihrer Prozession am Weltgebetstag  für die Ukraine-Nothilfe gesammelt. Bei einem Treffen in Kenia übergab Dancille Mujawamariya, Geschäftsführerin von Kolping Ruanda, die Spende von umgerechnet 2.000 Euro an Karin Wollgarten, der Geschäftsführerin von KOLPING INTERNATIONAL. So hilft die Kolping Weltfamilie einander! Foto

+++ 28.11.2023: Ausbildung zur Fachkraft für Traumatherapie: KOLPING Ukraine und die Stiftung Wings of Hope Deutschland reagieren auf den Mangel an qualifizierter Traumatherapie mit einer Weiterbildungskooperation. Gemeinsam starteten sie Anfang November in Lemberg in der Westukraine ein Seminar, in dem 29 Kolpingmitarbeitende über zwei Jahre und in acht Modulen zu Trauma-Fachkräften ausgebildet werden. Diese Zusatzqualifikation soll die Fachkräfte aus verschiedenen sozialen Projekten des ukrainischen Kolpingverbandes in die Lage versetzen, in ihren Arbeitsbereichen mit Geflüchteten, Kindern und Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen oder Senioren neue Angebote der psychosozialen Betreuung zu schaffen. Fotos. Vasyl Savka, Geschäftsführer von Kolping in der Ukraine, berichtet: „In unsere Einrichtungen kommen Menschen, die alles zurücklassen mussten, die tagelang voller Angst in Kellern ausgeharrt haben, beschossen wurden oder Zeugen von schrecklicher Gewalt wurden. Viele haben auch Familienangehörige­­­ und Freunde verloren. Solche Erlebnisse verarbeitet man nicht so leicht, dafür braucht es professionellen Beistand“. Zur Pressemeldung

+++ 23.11.2023: 54. Kolping-Hilfstransport aus Rumänien: Seit heute früh ist ein Kleintransporter von Kolping Rumänien nach Czernowitz in die Kolpingzentrale unterwegs. Geladen sind Bettwäsche für ein Krankenhaus, Windeln und Großpackungen Nudeln. Ein zweiter Kleinbus begleitet Corneliu Bulai und bringt unter anderem warme Fleecejacken, Mützen, Süßes und Spiele zu Kolping. Fotos von der Ankunft in Czernowitz

+++ 21.11.2023: Kolping in der Ukraine bereitet sich auf den Winter vor – Interview: „Jederzeit ist ein Angriff möglich“, sagt Vasyl Savka, Geschäftsführer von Kolping Ukraine. Dem Land steht der dritte Kriegswinter bevor. In einem Interview mit dem Domradio berichtet er, wie man sich in der Westukraine auf den Winter vorbereitet, wenn der letzte noch nicht verdaut ist. Hier das ganze Interview lesen.

+++ 10.11.2023: Hilfe für die Einwohner nahe der Kampfzone in Charkiw: Ende Oktober hat der Leiter von Kolping Ukraine, Vasyl Savka, mit Unterstützung der Polizei Lebensmittel und Hygieneartikel in Dörfer nahe der umkämpften Zone gebracht. Im Dorf Velyka Homilscha, etwa 50 Kilometer nördlich von Charkiw gelegen, wurden 15 Familien besucht, die vor dem Krieg geflohen sind. Schon seit einem halben Jahr betreut Kolping auch einen Vater mit vier Kindern im Alter zwischen 6 und 13 Jahren. Die Mutter wurde von den Russen verhaftet und sitzt irgendwo in der Besatzungszone im Gefängnis.  „Die Situation der Familie war schon vor dem Krieg schlimm“, berichtet Vasyl Savka. „Diesmal haben wir die Winterkleidung für die Familie gebracht und Nahrungsmitteln, Handtücher, Hygieneartikel.“ Demnächst werden sie durch die Hilfe von Kolping Schulbücher, einen Laptop und einen Wassertank erhalten. Und auch ein Spender ist gefunden, der der Familie Holz zum Kochen und Heizen kauft, damit sie den Winter überstehen. Fotos

+++ 7.11.2023: Kolping verteilt Hilfsgüter und vermittelt Rechtsbeistand: Ende Oktober haben Mitarbeiter von Kolping Ukraine das Dorf Toporivtsi nahe Czernowitz besucht, um sich um die geflüchteten Familien zu kümmern. Kolping informierte die Menschen über die Hilfsangebote von Kolping und von staatlicher Seite. Auch eine Anwältin war anwesend und konnte auf viele Fragen antworten (z.B. die Erneuerung verlorener Dokumente, Entschädigung für zerstörtes Eigentum etc. ). Die bedürftigen Familien erhielten Kleidung, Decken, Bettwäsche, Babynahrung etc. In wenigen Wochen wird Kolping wieder vor Ort sein und Hilfe leisten. Fotos

+++ 13.10.2023: 53. Hilfstransport aus Rumänien mit Pflegebetten für das Krankenhaus in Czernowitz: Heute hat Kolping-Mitarbeiter Corneliu Bulai die letzten beiden Pflegebetten für das Krankenhaus in Czernowitz/Ukraine über die Grenze gebracht. Die Betten und weitere, Hygiene- und Lebensmittel stammen von der Kolpingsfamilie Stadtlauringen aus Deutschland. Sie hatte die Hilfsgüter im September zu Kolping nach Oituz, Rumänien gebracht. Kolping Rumänien ergänzte die Ladung mit weiteren Lebensmitteln.
Als symbolische Handlung nahm Corneliu Bulai das Banner der Internationalen Kolping-Friedenswanderung mit, das der rumänischen Delegation in diesem Jahr überreicht wurde. 2024 soll die Friedenswanderung in Temeswar, Rumänien stattfinden. Es gilt, dranzubleiben am Gebet um Frieden, um ein gerechtes Miteinander weltweit. Fotos

+++ 9.10.2023: Krieg in der Ukraine: „Wir müssen uns auf einen Marathon vorbereiten.“: So beschreibt Geschäftsführer Vasyl Savka die Lage in der Ukraine im Gespräch mit dem domradio. „Hier in Czernowitz ist es relativ ruhig, aber deswegen kommen viele Geflüchtete zu uns. Die haben natürlich große Probleme. Sie brauchen ein Dach über dem Kopf und Essen“, sagt Savka. „Es ist sehr schwer, weil so viele Leute kommen und weil wir außerdem noch Transporte in den Osten schicken müssen, wo die Menschen besonders leiden. Dazu kommt noch unsere alltägliche Arbeit mit Menschen mit Behinderung, mit alten Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Die Entwicklung der Gemeinden, wo die Geflüchteten aufgenommen wurden, sind noch zusätzliche Aufgaben. Ich glaube, wir müssen uns auf einen Marathon vorbereiten. Das ist kein Sprint, wo das Ende des Krieges absehbar ist. Wir müssen uns weiterhin anstrengen, um den Menschen zu helfen.“

+++ 5.10.2023: 52. Hilfstransport von Kolping Rumänien in die Ukraine: Vier Krankenhausbetten, Lebensmittel und Hygieneartikel sind auf dem Weg nach Czernowitz/Ukraine. Sie sind eine Spende von der Kolpingsfamilie Stadtlauringen, die Mitte September einen LKW mit Hilfsgütern von Deutschland nach Rumänien zu Kolping nach Oituz gebracht hat. Reisebericht der Kolpingsfamilie Stadtlauringen.
Der rumänische Kolpingverband kümmert sich um den Weitertransport in die Ukraine. Von dort aus organisiert Kolping die Verteilung innerhalb der Ukraine. Auch in der letzten Woche brachte Kolping Rumänien zwei Kleintransporter mit Hilfslieferungen über die Grenze zu Kolping nach Czernowitz. Fotos

+++ 27.9.2023: Kolping-Selbsthilfegruppe für Geflüchtete: Seit über einem Jahr treffen sich jeden Samstag in Czernowitz geflüchtete Menschen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Die Gespräche geben Halt. Die Gruppe versteht die Sorgen und Nöte der Einzelnen, denn alle haben Ähnliches erlebt. Fotos

+++ 20.9.2023: Kolpingsfamilie Stadtlauringen liefert 15 Tonnen Hilfsgüter für die Ukraine: Ein LKW der Deutschen Post AG, ein umgebauter Feuerwehrwagen und der Bürgerbus der Gemeinde Stadtlauringen waren nötig, um die Spenden aus Stadtlauringen in die Zwischenstation nach Rumänien zu bringen. Gurken, Nudeln, Babynahrung, Windeln, Gemüsegroßkonserven, Kartoffeln, Marmelade, sowie Hygieneartikel, Matratzen und 8 Pflegebetten wurden von 10 ehrenamtlichen Helfern aus Deutschland nach Oituz in Rumänien angeliefert. Beim Ausladen packten auch viele Kinder und Erwachsene aus Oituz mit an. Große Freude werden auch die drei Kartons voller Süßigkeitenpäckchen auslösen, den die Kindergartenkinder aus Stadtlauringen und Umgebung gesammelt und verpackt haben. Sie werden demnächst ukrainischen Kindern eine Freude machen.
Die Spenden werden in den nächsten Wochen von dem Helferteam von Kolping Rumänien über die Grenze nach Czernowitz gebracht. Von da aus verteilt Kolping die Hilfe vor Ort und organisiert auch Transporte für die Menschen, die in umkämpften Osten des Landes ausharren müssen. Fotos

+++ 18.9.2023: Kolping hat ein offenes Ohr für die Nöte der geflüchteten Familien: Vor einigen Tagen fuhr das Team von Kolping Ukraine in das Dorf Banyliw, etwa 50 Kilometer westlich von Czernowitz. Dort brachten die Kolping-Mitarbeiter Kleidung, Hygiene-Kits und Medikamente für die geflüchteten Familien. „Im Gespräch haben wir unsere Aktivitäten vorgestellt und auch viel  über ihre Probleme und Sorgen gehört“, berichtet das Team aus dem Nationalbüro in Czernowitz. „Wir sind zuversichtlich, dass wir einige der Probleme lösen können!“ Fotos

+++ 13.9.2023: 29. Hilfstransport von Kolping Polen für die Ukraine – Solidaritätsbesuch unter Freunden: Ende August belud Kolping Polen seinen Transporter und brachte Hilfsgüter in eine Flüchtlingsunterkunft nach Uschgorod. Begleitet wurde der Transport von Vertretern der Kolpingsfamilie „Eine Welt“. Die Kolpingsfamilie wollte ein Zeichen setzen und ihre Freunde besuchen. „Wir denken, dass es gerade jetzt notwendig ist, dorthin zu gehen“, sagt Magdalena Szczudło. Die Delegation aus Polen half beim Verteilen der Hilfsgüter und freute sich über die Begegnung. „Kolping ist eine internationale Familie, und Familienmitglieder werden in Zeiten der Not nicht im Stich gelassen!“ Bericht und Fotos: https://ukraina.kolping.pl/

+++ 7.9.2023: Psychologische Hilfe für Geflüchtete und Hilfe für Menschen mit Behinderungen: „Wir sind alle vom Krieg traumatisiert, alle in unterschiedlichem Ausmaß“, sagt Nationalsekretär Vasyl Savka. Kolping bietet daher für geflüchtete Familien Therapiestunden an, für Erwachsene und Kinder. Bislang haben mehr als 1.000 Menschen psychologische Unterstützung erhalten. Aber auch die alltägliche Kolpingarbeit geht unvermindert weiter, zum Beispiel die Betreuung von Menschen mit Behinderung. In mehreren Städten betreut Kolping autistische Kinder und Jugendliche, es gibt auch eine Wohngruppe und eine integrative Bäckerei, in der auch beeinträchtigte Menschen arbeiten.

+++ 29.8.2023: Kolping gibt den Menschen ihre Würde zurück und versorgt sie mit Essen und einem Dach über dem Kopf: „Wir haben seit Kriegsbeginn 175.000 Mahlzeiten verteilt und rund 2.500 Flüchtlinge beherbergt“, berichtete Vasyl Savka. Der Nationalsekretär war anlässlich der digitalen Vorstellung des Jahresberichts von KOLPING INTERNATIONAL aus der Ukraine zugeschaltet. Die Kolping-Küche in Czernowitz sei nur an zwei Tagen geschlossen gewesen, an Ostern und an Weihnachten. Etwa 550 Essen werden dort pro Tag gekocht. Aber auch die Verbands- und Projektarbeit von Kolping wird in vollem Umfang fortgeführt. Er wies darauf hin, dass am 24.8., dem Tag des digitalen Treffens, der 32. Jahrestag der Unabhängigkeit der Ukraine war und der 547. Kriegstag.

+++ 23.8.2023: Hohe Professionalität und Engagement – Kolping-Länderreferent informiert sich über die Nothilfe und Projektarbeit in der Ukraine: Gregor Federhen, zuständig für die Ukraine bei KOLPING INTERNATIONAL, war letzte Woche in der Ukraine. „In allen Einrichtungen des Kolpingwerkes der Ukraine war ein guter Geist und eine sehr familiäre Atmosphäre zu spüren. Zudem war ich angetan von der hohen Professionalität und dem großen Engagement der Therapeutinnen und Ärzte und auch der Freiwilligen, die in den Kolpingzentren arbeiten“, zeigt er sich beeindruckt. Raketeneinschläge sind im Westen des Landes zwar selten, bedrohen dennoch auch dort die Bevölkerung. „Trotz aller Widrigkeiten sind die Menschen weiterhin geeint und unterstützen nach Kräften ihre Armee. Auch die Seniorinnen und Senioren der ‚Universitäten des Dritten Lebensalters‘ tragen ihren Teil bei zur Stärkung der Verteidigung, indem sie Lunchpakete für die Soldaten kochen und Tarnnetze herstellen.“ Fotos

+++ 21.8.2023: Freizeitangebote für geflüchtete Mütter und Kinder: Eine duftende Pizza, bunte Mandalas oder Makramee-Engel – Kolping bietet den geflüchteten Familien einen Zufluchtsort. Hier treffen sich Mütter und ihre Kinder, um zu basteln, zu spielen, zu backen – das Angebot ist vielfältig. Die Familien sind willkommen und es gibt immer Raum für Gespräche. Das ist tröstlich und hilft ihnen, mit der Situation zurechtzukommen. Dennoch bleiben die Sorgen groß, um Verwandte und Freunde, die noch immer in den umkämpften Gebieten leben, um Männer, Söhne und Brüder, die als Soldat im Krieg kämpfen. Fotos

+++ 18.8.2023: Kolping Rumänien schickt heute den 50. Hilfstransport in die Ukraine: Seit Kriegsbeginn Ende Februar 2022 haben unsere rumänischen Kolpingfreunde insgesamt 97 beladene Kleintransporter über die Grenze in die Kolpingzentrale nach Czernowitz gebracht. Immer mit dabei ist Corneliu Bulai, und ihm stehen oft Helferinnen und Helfer zur Seite. Heute begleitet ihn Regionalpräses Stefan Ciubotaru. Das zweite Auto steuert eine Ordensschwester. Neben Lebensmitteln und Tourniquets zum Stoppen von Blutungen, sind auch viele Schulsachen und Spiele im Gepäck. Denn trotz des Krieges geht das Leben und der Alltag weiter. Die Kinder aus dem Kolping-Sozialzentrum in Oituz haben tatkräftig beim Packen und Verladen mitgeholfen! Wir danken den unermüdlichen Helfern aus Rumänien und den Spenderinnen und Spendern, die die Hilfe erst möglich machen! Fotos

+++ 14.8.2023: Kolping packt an: Binnenvertriebene aus dem Dorf Stara Schadowa (zwischen Czernowitz und der rumänischen Grenze) haben Kolping um Hilfe gebeten – dringend benötigt wurden Kleidung und Medikamente für besonders Bedürftige. Gesagt, getan: Schon kurze Zeit später lieferte Kolping die Hilfsgüter und führte darüber hinaus eine Befragung durch, welche Sozialleistungen die Geflüchteten von der Gemeinde erhalten und was verbessert werden könnte. Fotos

+++ 9.8.2023: Kolping liefert Verbandsmaterial in die umkämpfte Donezk-Region: „Heute haben wir mit Hilfe der Nationalpolizei aus Czernowitz und Donezk eine Hilfslieferung nach Pokrovsk in das Zentralhospital gesendet“, berichtet Vasyl Savka, Leiter von Kolping Ukraine. „Es sind zwei Paletten mit Verbandsmaterial, Verbandskästen und Desinfektionsmitteln, die wir von den Partnerverbänden bekommen haben: Von den Kolping-Diözesanverbänden Limburg, Augsburg und Erfurt und von unseren unermüdlichen Helfern von Kolping Rumänien und Kolping Polen.“ Vor zwei Tagen haben russische Soldaten die Stadt Pokrovsk/Region Donezk mit Raketen beschossen. Es gab mehrere Raketeneinschläge. Der zweite Einschlag fand statt, als die Rettungsaktion begann. Mehr als 30 Personen wurden verwundet und 9 Personen sind getötet worden. Fotos

+++ 8.8.2023: Psychologische Hilfe und Rechtsberatung: Kolping bietet in Czernowitz kostenlose Rechtsberatung und psychologische Unterstützung für geflüchtete Familien und Kriegsversehrte an. In den Räumen des Kolping-Nationalbüros werden Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Vorträge und psychologische Strategien angeboten, die den Menschen helfen, ihre traumatischen Erfahrungen des Krieges zu verarbeiten. Fotos

+++ 31.7.2023: Kolping besucht verwundete Soldaten in Czernowitz: Durch Vermittlung der örtlichen Kolpingsfamilie konnte Corneliu Bulai (Kolping Rumänien) mit verwundeten Soldaten sprechen, die zurzeit im Krankenhaus in Czernowitz behandelt werden. Hier werden insgesamt 250 verletzte Soldaten gepflegt. Kolping Ukraine beliefert das Krankenhaus mit Mahlzeiten und Verbandsmaterial sowie medizinischen Geräten. Die meisten Soldaten müssen nach dem Krankenhausaufenthalt wieder an die Front. „Es war beeindruckend, mit den Betroffenen sprechen zu dürfen. Wie viel Schmerz doch jeder Krieg verursacht“, berichtet Corneliu bewegt. Der Kontakt zwischen Kolping Rumänien und Kolping Ukraine ist sehr eng. Seit Kriegsbeginn bringen Corneliu und weitere Helfer alle zwei Wochen einen Kleinbus mit Hilfsgütern in die Kolping-Zentrale nach Czernowitz. Fotos

+++ 28.7.2023: Journalisten beeindruckt von der Kolping-Hilfe in Czernowitz: In dieser Woche hatte KOLPING Ukraine Besuch von der Journalistin Katharina Nickoleit und dem Fotografen Christian Nusch. Sie trafen Flüchtlinge in der Notunterkunft in Czernowiz, besuchten eine psychosoziale Therapiegruppe und die Suppenküche der örtlichen Kolpingsfamilie, um sich ein Bild von den Hilfsmaßnahmen vor Ort zu machen. „Wir sind sehr bewegt“, lautete ihr Eindruck vom Gesehenen und Gehörten, darunter viele sehr traurige Schicksale. Umso wichtiger ist für diese Menschen das gemeinschaftliche Hilfsnetzwerk der Kolpinggemeinschaft – vor Ort wie auch in den Nachbarländern. Fotos

+++ 27.7.2023: 49. Hilfstransport aus Rumänien gestartet: Zwei Kleinbusse sind auf dem Weg nach Czernowitz: Corneliu wird diesmal von der Vorsitzenden des Regionalverbands Kolping Moldau begleitet. Den anderen Wagen steuert eine Ordensschwester aus dem Waisenhaus in Oituz. Geladen sind Taschenlampen und Erste-Hilfe-Sets von Kolping Augsburg und Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Bettwäsche finanziert aus Spenden von KOLPING INTERNATIONAL. Fotos

+++ 18.7.2023: Rumänischer Kolping-Transporter mit Totalschaden: Auf der Rückreise vom Partnerschaftstreffen des DV Würzburg nach Rumänien hatte der Kolping-Transporter einen schweren Unfall: Hinter Temeswar ist den rumänischen Kollegen ein entgegenkommendes Auto frontal in ihren Kleinbus gefahren. Der Kolping-Bus ist im Graben gelandet und hat einen Totalschaden. Wie durch ein Wunder sind die Frontscheiben nicht zerstört worden und Corneliu, Ingrid und István sowie die Unfallverursacher haben den Aufprall ohne größere Verletzungen überstanden – abgesehen von dem Schock und leichten Schmerzen. Der Bus wird normalerweise für die Hilfslieferungen in die Ukraine genutzt. Nun muss der rumänische Kolpingverband zusehen, wie er einen neuen Kleintransporter finanzieren kann. Der geplante Transport fällt diese Woche daher aus. Corneliu plant unterdessen bereits den nächsten Hilfstransport in die Ukraine, dann Mal mit einem vollbeladenen PKW. Fotos

+++ 17.7.2023: Kolping hilft geflüchteten Familien in Litauen: In Kaunas hat Kolping eine Kindergartengruppe für ukrainische Kinder gegründet, die von drei Pädagoginnen aus der Ukraine betreut werden. In der Gruppe erweitern die Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren den Wortschatz in ihrer ukrainischen Muttersprache, aber sie können auch schon ganze Sätze auf Litauisch sprechen, berichtet Lina Kalibataitė aus dem Nationalbüro in Kaunas. Die Gruppe besteht aus 13 Kindern aus 12 ukrainischen Familien. Mit der Hilfe von KOLPING INTERNATIONAL konnten auch drei Pädagoginnen eingestellt werden. „Die ukrainische Gruppe feiert nationale Feiertage und die Geburtstage von Kindern und Lehrern. Sie nahm auch an einem Malwettbewerb teil, und einige von den Kindern waren unter den Gewinnern. Die Eltern sind sehr dankbar für diese Unterstützung durch Kolping“, berichtet Nationalsekretärin Lina Kalibataitė. Video über die Aktivitäten

+++ 13.7.2023: 48. Hilfstransport aus Rumänien enthält Lichter der Hoffnung: Letzte Woche schickte Kolping Rumänien einen Kleintransporter nach Czernowitz. Im Gepäck waren Tourniquets/Aderpressen, feste Schuhe, Zelte und 100 Kerzen, die Mitarbeiter einer integrativen Werkstatt in Bukarest mit viel Liebe und guten Gedanken für die Menschen in der Ukraine hergestellt und gespendet haben. Fotos

+++ 1.7.2023: Sauberes Wasser für die Einwohner in Cherson: Kolping hat in Cherson Wasserfilter an die Bevölkerung verteilt. Der Filter reinigt das Wasser in einer speziellen Flasche und das Wasser kann dann umgehend getrunken werden. Fotos

+++ 17.6.2023: KOLPING Polen hat seinen 25. humanitären Transport in die Ukraine geschickt:  Rund 1,5 Tonnen Hilfsgüter, darunter jede Menge Windeln, brachten Verbandsmitglieder von Krakau nach Lemberg. Der Transport enthielt auch von polnischen Müttern gespendete Kleidung für Kinder und Babys. KOLPING Polen ist nach wie vor sehr aktiv in der Ukraine-Nothilfe: Der Wert der Hilfsleistungen, die seit Kriegsbeginn rein durch den polnischen Verband geleistet wurden, hat zwei Millionen Zloty (rund 450.000 Euro) überschritten.

+++ 16.6.2023: 47. Transport von KOLPING Rumänien mit Hilfe aus Erfurt: Für seinen 47. Hilfstransport in die Ukraine bekam KOLPING Rumänien Unterstützung von Mitglieder des DV Kolping Erfurt, die sich auf einer Partnerschaftsreise durch Rumänien befanden. Gemeinsam wurde der Transporter in Oituz beladen, mit reichlich Konserven und 10 Generatoren. Kolping Erfurt, die schon seit einigen Jahren eine besondere Beziehung zu KOLPING Ukraine pflegen, steuerte Pakete mit Medizin, Hygienmitteln, Kleidern, Süssigkeiten und Spielsachen bei. Das Kolpinghotel in Kronstadt/Brasov half zudem erneut 13 Flüchtlingen aus der Ukraine auf ihrer Durchreise mit Herberge und Verpflegung.

+++ 14.6.2023: Kolping in Czernowitz bereit für die Aufnahme neuer Flüchtlinge: Vasyl Savka vom Kolping-Nationalbüro rechnet mit neuen Vertriebenen: „Wegen des zerstörten Staudamms erwarten wir jetzt eine neue Flüchtlingswelle aus Cherson und den Ortschaften entlang des Dnipro. Es ist schwer zu beurteilen, wie viele Menschen in welche Regionen kommen werden, wir sind aber bereit. Viele Flüchtlinge aus Czernowitz und anderen westlichen Regionen sind in ihre Heimatorte zurückgekehrt, deshalb sind unsere Unterkünfte zurzeit nur zur Hälfte belegt.
Von Czernowitz aus versuchen wir die Hilfe nach Cherson und Umgebung zu liefern. Erst vor etwa eineinhalb Wochen vor der Zerstörung des Staudammes in Nova Kachovka war ich mit Unterstützung der Nationalpolizei in Cherson und Umgebung und habe dorthin viele Lebensmittel, Stromgeneratoren, Verbandsmaterial etc. gebracht. Vorige Woche und vorgestern haben wir einige Paletten mit notwendigen Gütern gesendet: Wasserreinigungstabletten und -pulver sind für 220 Tonnen und 228 Wasserreinigungsfilter, vier Generatoren, Kerzen und ca. 300 Kilo Tierfutter.“

+++ 2.6.2023: Lebensmittel für die Bevölkerung in Frontnähe: Der 46. Hilfstransport aus Rumänien hat um 9.30 Uhr die Grenze passiert: Nach über zweistündigem Warten konnte Corneliu Bulai Richtung Czernowitz weiterfahren, berichtet die rumänische Kollegin Ingrid Arvay. In seinem Kleinbus hat er dieses Mal fast ausschließlich Lebensmittel geladen, die aus Spenden von KOLPING INTERNATIONAL und zwei Stiftungen aus Rumänien stammen (NOWERO-Stiftung und Vinzenz von Paul-Stiftung). Die Nahrungsmittel sind diesmal hauptsächlich für die Menschen bestimmt, die in der Nähe der umkämpften Gebiete leben. Das ukrainische Kolpingwerk organisiert in den nächsten Tagen den Transport in den Osten des Landes.

+++ 1.6.2023: Kolping Österreich unterstützt ukrainische Familien in der Slowakei: Vier Familien, die seit März 2022 im Kolpinghaus in Štiavnické Bane wohnen, haben Sach- und Nahrungsmittelspenden durch Kolping Österreich erhalten. Eine Mitarbeiterin slowakischer Herkunft organisierte den Transport und brachte mit ihrem Mann und Sohn den Hilfstransport in zu den 15 Geflüchteten. Zum Artikel „Wir haben uns über diese Hilfe und das freundliche Treffen gefreut und sind für alles sehr dankbar“, sagt Margita Marková, die Nationalsekretärin von Kolping Slowakei. „Wir freuen uns, dass auch auf diese Weise die Partnerschaft zwischen Kolping Slowakei und Kolping Österreich verwirklicht und gestärkt wird.“ Fotos

+++ 26.5.2023: Hilfstransport Nummer 45 aus Rumänien gestartet: Gestern ist ein neuer Hilfstransport nach Czernowitz aufgebrochen. Vor allem Lebensmittel sind diesmal geladen. Sie werden für die 450 Mahlzeiten benötigt, die Kolping täglich zubereitet. Zusätzlich verteilt Kolping Lebensmittel an die notleidende Bevölkerung im Osten des Landes in der Nähe der Kriegsgebiete.

+++ 24.5.2023: Vasyl Savka begleitet Hilfstransport in die umkämpften Gebiete in der Region Cherson. Hier sein Bericht:
„Liebe Freunde, herzliche Grüße aus Czernowitz! Vom 16.-19. Mai 2023 habe ich zusammen mit den Freunden von der Nationalpolizei (und auch mit ihrer Hilfe und ihrem Schutz) die Region Cherson mit einem Hilfstransport besucht (ca. 2.500 kg Lebensmittel, Generatoren, Verbandsmaterial, Wasserfilter und Wasserreinigungstabletten). In Cherson haben wir den ganzen Tag verbracht und vieles gesehen und gehört.  Wir haben die Lebensmittel in den Straßen verteilt, in die Polizeistationen gebracht, die zu den Anlaufstellen für die Bürger geworden sind, wo sie u.a. auch die humanitäre Hilfe bekommen können. Oft werden die Hilfsgüter auch von den Polizisten zu den bedürftigen Menschen gebracht. Die Stadt wird ständig von den Russen beschossen, ohne militärische Ziele zu verfolgen. Es ist eine reine Terrormaßnahme gegen die Bevölkerung. So was passiert in Cherson regelmäßig, alle zehn Minuten…
Ich habe noch nie in meinem Leben mit eigenen Augen so viele Zerstörung in einer Stadt gesehen (die Stadt ist 800-1.000 Meter von den russischen Positionen, so dass die Scharfschützen täglich die Stadt beschießen). […] Am Freitag sind wir nach langer zwölfstündiger Reise wieder gut in Czernowitz angekommen. Die Hilfsgüter sind von verschiedenen Spendern gekommen: Von KOLPING INTERNATIONAL, von Kolping Polen und Rumänien, vom Diözesanverband Erfurt, Hildesheim und Augsburg und von der Kolpingsfamilie Czernowitz, die von der Koblenz-Direkthilfe unterstützt wird. Ich bin Euch sehr dankbar für die ganze Unterstützung meines Volkes!!!“ Fotos
Zum ausführlichen Bericht

+++ 16.5.2023: Teamarbeit – So  hilft Kolping Rumänien in der Ukraine: Ingrid Arvay koordiniert gemeinsam mit dem Kollegenteam aus Temeswar, Neumarkt und Oituz jeden Hilfstransport, in Absprache mit KOLPING INTERNATIONAL, der die Hauptspenden schickt, und Kolping Ukraine. „Es ist eine Teamarbeit, die wir leisten“, betont sie. In Czernowitz ist jeder dritte Einwohner ein Flüchtling. „Im Moment ist dort der sicherste Ort für diese Leute”, weiß Ingrid Arvay. Sie wohnen bei Verwandten, Freunden, Bekannten oder in zum Schlafplatz eingerichteten Klassenräumen von Schulen. Dank einer großen Spende, die Kolping vermittelte, konnten die Räumlichkeiten mit neuen Betten, Matratzen und Handtüchern versorgt werden. „Wir wissen genau, wem wir helfen, wir haben eine persönliche Beziehung zu den Menschen dort”, sagt Ingrid Arvay. Zum gesamten Artikel über die Ukraine-Hilfe von Kolping Rumänien

+++ 5.5.2023: Kolping Polen unterstützt die ukrainischen Kolpingsfamilien in Stryi und Czernowitz: Patrycja Kwapik berichtet von zwei Hilfstransporten, der Ende April von Krakau aus die  Kolpingsfamilien in Stryj und Czernowitz erreichte: „Die notwendigsten Dinge wie Decken, Handtücher, Bettwäsche, Hygienesets, Windeln für Senioren und Verletzte, Thermoskannen oder auch ein Drucker sind bei den ukrainischen Kolpingsfamilien eingetroffen. Alle Hilfsgüter werden an Zentren für Binnenflüchtlinge und Militärkrankenhäuser gespendet.“ Fotos

+++ 4.5.2023: Zum 44. Mal startet ein Hilfstransport aus Rumänien: „Heute früh brach Corneliu Bulai erneut um vier Uhr morgens auf, um den 44. Transport Kolping Rumäniens in die Ukraine zu bringen“, berichtet Ingrid Arvay. „Gestern wurde eingekauft – haltbare Lebensmittel und so viele Konserven, wie möglich. Nudelpackungen ergänzen die Ladung, sowie Geschirr für die Kolping-Küche in Czernowitz. Nach vier Stunden hat er nun den Grenzort Siret erreicht und wird hoffentlich wohlbehalten und recht bald die Grenze überqueren können.“

+++ 28.4.2023: Kolping Rumänien plant 44. Hilfstransport für die Kolpingküche in Czernowitz und Notleidende in Frontnähe: „Für Anfang Mai wird gerade der 44. Hilfstransport aus Rumänien vorbereitet“, berichtet Ingrid Arvay. „Von der Leitung der Kolpingküche in Czernowitz liegt uns eine Wunschliste vor für Grundnahrungsmittel, verschiedenes Gemüse, Gewürze – aber auch Einweghandschuhe und Schürzen, Arbeitswerkzeug wie Messer oder Reiben, die durch den täglichen Gebrauch stark abnutzen. Zum Weiterverteilen an Bedürftige in der Nähe der Front sind Hygiene- und haltbare Lebensmittel, vor allem Konserven, mit Fertig- oder Halbfertignahrung immer gefragt.“

+++ 13.4.2023: Rumänische Kolpingjugend sammelt Spenden für die Kolpingkantine in Czernowitz: In der Fastenzeit haben Jugendliche aus Oituz Lebensmittelspenden für Kolping in der Ukraine gesammelt. „Jeweils zu zweit besuchten die jungen Leute Familien, Bekannte, Dorfläden und Firmen und erzählten von der Kolpingarbeit in der Ukraine, wo engagierte Menschen seit Kriegsausbruch täglich in der Kolpingkantine bis zu 500 oder manchmal auch mehr Portionen zubereiten”, berichtet Ingrid Arvay von der Kolpingzentrale in Rumänien. Die Jugendlichen haben 120 Liter Öl, 70 Kilo Maismehl, 120 Kilo Reis und Zucker gesammelt.  Heute werden die Spenden über die Grenze nach Czernowitz gebracht. Der Kleintransporter hat noch weitere Lebensmittel geladen, die durch Spenden durch die internationale Kolpinggemeinschaft gekauft werden konnten. Es ist das 43. Mal seit Kriegsbeginn, dass Corneliu Bulai und sein Team Hilfsgüter in die Ukraine bringen. Fotos

+++ 7.4.2023: Kolping Polen schickt 19 Paletten Hilfsgüter im 19. Transport in die Ukraine: Kolping Polen konnte dank Spenden diverser Organisationen und der Stadt Krakau sowie des UNHCR Ende März einen großen LKW beladen und nach Lemberg fahren. Verladen wurden 50 Kartons Hygienepakte, 555 Paar Kinderschuhe, eine Palette Kleidung, Rucksäcke mit Spielsachen und Schulmaterial, Babyschalen und 5 Kinderwagen. „Die humanitäre Hilfe, die im März nach Lemberg geschickt wurde, umfasste insgesamt drei Transporte im Wert von über 300.000,00 PLN (umgerechnet rund 64.000 €)“, sagt Jozef Sikorski, der Koordinator der Ukrainehilfe von Kolping Polen. „Das ist eine riesige Unterstützung. Obwohl wir noch nie in einem solchen Umfang gehandelt haben, bin ich sehr froh, dass wir unseren Freunden in der Ukraine eine solche Hilfe zukommen lassen konnten.“ Fotos

+++ 31.3.2023: Mobil dank Kolping: Kolping organisiert immer wieder Rollstühle, Krücken oder Rollatoren für ältere, behinderte oder verwundete Menschen. In dem Video freut sich ein verwundeter Soldat über seinen Rollstuhl. Er befindet sich zurzeit in Czernowitz in der Reha und wird seinen Rollstuhl hoffentlich bald nicht mehr benötigen. Video

+++ 28.3.2023: Kolping Ukraine plant weitere Hilfslieferungen in den Osten des Landes: In dieser Woche bereiten Vasyl Savka und sein Team von Czernowitz aus die Aussendung zweier weiterer Transporte in den Osten des Landes vor, nach Bachmut und Cherson.

+++ 24.3.2023: Kolping Ukraine beherbergt zurzeit 100 Geflüchtete: „In Czernowitz gibt es täglich drei bis vier Mal Luftalarm, so wie in den meisten Städten und Regionen in der Ukraine“, berichtet Nationalsekretär Vasyl Savka. „Es fallen aber keine Bomben oder Raketen auf die Stadt. Städte wie Saporischschja, Dnipro oder Charkiw werden jedoch täglich bombardiert, und es gibt viele Verletzte und Tote.“ Zurzeit leben in den Kolping-Unterkünften ca. 100 Personen, „aber die Zahlen ändern sich ständig, da die Menschen bei uns unterschiedlich lang bleiben. Einige nur wenige Tage, manche bis zu einem halben Jahr“, so Savka.

+++ 23.03.2023: Medikamente und Schutzkleidung für Krankenhäuser: Heute bringt Corneliu Bulai von Kolping Rumänien in Begleitung von Pfr. Francisc Farcasel besonders viel medizinisches Hilfsmaterial in die Ukraine: 50.000 chirurgische Masken, 30.000 Einweghandschuhe, 2.000 OP-Mäntel, 200 Infektionsschutzanzüge, 100 OP-Brillen, 3.000 Visiere (eine Spende des Vereins „Friede und Gutes für Karansebesch“ aus Michelstadt/Deutschland). Ergänzt wird die Ladung mit Schmerz-, Grippe- und Erkältungsmitteln, die dank Spenden von KOLPING INTERNATIONAL erworbenen werden konnten. Für die übrige Ladefläche konnten vom Kolpingteam Rumänien noch dringend benötigte Konserven mit Fertigmahlzeiten erworben werden. Es ist der 42. Transport, den Kolping Rumänien auf die Reise schickt, berichtet Ingrid Arvay aus der Kolpingzentrale in Rumänien. Fotos

+++ 22.3.2023: Hilfslieferung in den Osten der Ukraine: „Wir organisieren weiterhin Hilfstransporte in östliche Regionen, wie etwa zuletzt Lebensmittelpakete für 1.500 Familien in Cherson. Bei der Verteilung wurde Kolping von der Polizei unterstützt“, berichtet Vasyl Savka aus der Kolpingzentrale in Czernowitz. Fotos. In den Paketen waren auch Spenden von Kolping Augsburg. VIDEO

+++ 16.3.2023: Lebensmittel und Stromgenerator für die Ukraine: Kolping Rumänien ist mit zwei Kleintransportern nach Czernowitz gefahren, es ist der 41. Hilfstransport seit Kriegsbeginn. Aus Spenden wurden Lebensmittel für die Kolpingkantine finanziert, die täglich an die 500 Mahlzeiten für die geflüchteten Familien zubereitet. Außerdem erhalten die Vertriebenen auch Grundnahrungsmittel, um sich in den Unterkünften selbst zu versorgen. Ein dringend benötigter Generator ist ebenfalls mit im Gepäck. Fotos

+++ 9.3.2023: Erneuter Raketenbeschuss und Stromausfälle: „Die heutige Nacht ist wieder zum Albtraum für viele Regionen geworden… Nach relativ langer Pause (ca. 3 Wochen) hat Russland wieder einen Versuch unternommen, die Ukrainer in Finsternis und Leid zu stürzen“, berichtet Nationalsekretär Vasyl Savka aus der Ukraine. „Es gab sonst kein anderes Ziel, da nur die Infrastruktur angegriffen wurde. Es wird uns aber nicht brechen, da unser Rücken durch Euch gestärkt ist“, dankt er der Kolping-Gemeinschaft.

+++ 3.3.2023: 40. Transport aus Rumänien in die Ukraine: Zum 40. Mal bringt Corneliu Bulai von Kolping Rumänien Hilfsgüter über die ukrainische Grenze. Seit Kriegsbeginn fahren beinahe jede Woche Kleintransporter in die Kolping-Zentrale nach Czernowitz. Gestern kam das 80. Fahrzeug an. Der rumänische Verband ist eng vernetzt mit den Kolpingverbänden in Deutschland, der Slowakei, Ungarn und Polen. Im grenznahen Oituz lagert der Verband Spenden aus Rumänien, aber auch aus anderen Ländern und fährt die Hilfsgüter regelmäßig über die Grenze. Dieses Mal wurden u.a. ein Rollstuhl, Zelte, Tourniquets, Gasfaschen, Stiefel und haltbare Lebensmittel geliefert. Fotos

+++ 2.3.2023: Kolping Österreich unterstützt die Ukraine in großer Hilfsaktion seit Kriegsbeginn: Die ukrainischen katholischen Gemeinden in Österreich erwiesen sich seit Ausbruch der Kämpfe als Anlaufstellen für Schutzsuchende und Vertriebene. Koordiniert wird die Hilfe u.a. durch den Pfarrer der griechisch-katholischen Zentralpfarre St. Barbara, Taras Chagala, und Pfarrmoderator Lyubomyr Dutka in Neuottakring. Der gebürtige Ukrainer wirkt auch als Präses des Kolping-Diözesanverbandes Wien. Über 200 Tonnen Sachspenden sind seither allein in Neuottakring zusammengekommen. Als besonders erfolgreich erwies sich die „Aktion Kilo“: In der örtlichen „Billa plus“-Filiale können Kunden je ein Kilo (oder mehr) unverderbliche Ware spenden, die von dort binnen Tagen die Ukraine erreichen. Fotos. Im Pfarrheim werden täglich bis zu 60 Kinder betreut, an die 50 Wohnungen für Kriegsvertriebene organisiert. Auch hat die Pfarre bisher 22 gebrauchte Krankenwagen günstig erworben, repariert, ausgestattet und Spitälern in allen Teilen der Ukraine zur Verfügung gestellt; rund ebenso werden weiterhin folgen. Tausende Erste-Hilfe-Kits und hochwertiges medizinischen Gerät wurden angeschafft und in die Ukraine geliefert, ebenso an die 100.000 Essenspakete. In Österreich half Kolping tatkräftig vor Ort: Über eine Plattform fanden an die 900 Personen einen Wohnplatz. In St. Barbara entstanden u.a. eine Bibliothek, eine Theatergruppe, zwei Kinderchöre, es wird Deutschunterricht erteilt, es werden Dienstleistungen, etwa von Frisören, gratis vermittelt und zahlreiche Kulturveranstaltungen und Ausflüge organisiert, zum Beispiel eine Schifffahrt, an der 500 Kinder teilnahmen.

+++ 28.2.2023: Kolping Polen bietet Geflüchteten aus der Ukraine Sicherheit und eine Perspektive: „Neben den Grundbedürfnissen wie einer Unterkunft und Verpflegung steht vor allem die längerfristige Hilfe an, wie Arbeitsberatungen und auch psychologische Beratung“, erklärt Koordinatorin der Ukraine-Hilfe in Krakau, Patrycja Kwapik, im domradio. „Die Menschen sollen nicht nur einen sicheren Platz haben, sondern auch eine Perspektive, um im Leben weiterzumachen; trotz all der vielen Probleme, die der Krieg mit sich bringt. Die Flüchtlinge haben Heimweh und Sehnsucht nach Frieden. Die Versorgung mit Lebensmitteln ist nur ein Teil der Arbeit. Deswegen versuchen wir mit Menschen auch Zeit zu verbringen und den Kontakt zu Spezialisten herzustellen.“

+++ 24.2.2023: Jahrestag des Kriegsbeginns: Heute, am 24. Februar, jährt sich der Angriff Russlands auf die Ukraine. Die weltweite Kolpinggemeinschaft hat seitdem eine überwältigende Solidarität mit dem ukrainischen Volk gezeigt. Gleich nach Kriegsbeginn organisierten unterschiedliche Kolpingebenen ein Hilfsnetzwerk, das bis heute zehntausende Kriegsleidende unterstützt hat. Dank unzähliger Helferinnen und Helfer insbesondere aus den osteuropäischen Kolpingverbänden sowie einer wahren Flut an Sachspenden und Spenden konnte KOLPING Ukraine bis heute mehr als 180 Tonnen an Lebensmitteln, Kleidung sowie anderen lebenswichtigen Hilfsgütern an rund 90.000 Menschen verteilen. KOLPING Rumänien fuhr dafür bislang 39-mal mit Hilfstransporten in die Ukraine, KOLPING Polen 16-mal. Weitere Transporte kamen aus Ungarn und Tschechien, elf aus Deutschland. Großes wurde auch in der Flüchtlingshilfe geleistet. In den verschiedenen Zentren von KOLPING Ukraine haben seit Kriegsbeginn mehr als 2.800 intern Vertriebene Notunterkunft sowie Verpflegung erhalten. Mehr als 1.000 Menschen erhielten psychologische oder therapeutische Hilfe. Weitere zigtausend Flüchtlinge fanden dank KOLPING in den Nachbarländern Unterstützung und Zuflucht. KOLPING INTERNATIONAL hat bei der Koordination vieler Maßnahmen geholfen und für die Ukraine-Nothilfe bis heute die überwältigende Spendensumme von 2,3 Millionen Euro erhalten. Ein herzliches Danke an alle, die Teil dieses Engagements sind – sei es durch ihre Tatkraft oder durch Spenden! Fotos
Interview im domradio mit Patrycja Kwapik (Koordinatorin der Ukraine-Nothilfe bei Kolping in Krakau, Polen)

+++ 24.2.2023: Rund 150 Interessierte haben sich am 23. Februar in die Zoom-Konferenz zur Ukraine-Hilfe eingewählt. Anlässlich des Jahrestages des Ukraine-Kriegs berichteten die Akteure von vor Ort über die Hilfe und die Situation vor Ort. Mit Vasyl Savka (Nationalsekretär KOLPING Ukraine), Patrycja Kwapik (Projektreferentin KOLPING Polen), Ingrid Arvay (Projektreferentin KOLPING Rumänien) und Msgr. Christoph Huber (Generalpräses KOLPING INTERNATIONAL) blickten Beteiligte aus der ersten Reihe auf ein Jahr Ukraine-Nothilfe zurück. Auf eindrückliche Weise erzählten sie von den Anfängen des Hilfsnetzwerks, ihrer täglichen Arbeit und den vielen bewegenden Schicksalen, die ihnen im ersten Kriegsjahr begegnet sind.

„Ich habe erst im letzten Jahr so richtig verstanden, wozu es Kolping gibt“, fasst Patrycja Kwapik ihre Erfahrungen mit dem Ukraine-Krieg zusammen: „Es geht auch darum, in Krisenzeiten sofort zu handeln, ohne viele Wörter mit anzupacken. In ernsten Situationen merkt man erst, wie gut es ist, aufeinander zählen zu können.“ Kolping Österreich eine Zusammenfassung der Konferenz online gestellt: Zum Bericht

+++ 21.2.2023: Kolping Polen liefert zwei Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine: Am 17. Februar hat Kolping Polen einen weiteren Hilfstransport über die Grenze nach Ushgorod gebracht. Geladen waren unter anderem warme Schlafsäcke, Feldbetten, Winterjacken, Feldkocher. Auf einem Wohltätigkeitsball sammelte das Kolping Polen ebenfalls Spenden für die Ukraine-Nothilfe. Fotos

+++ 17.2.2023: Vor einem Jahr, am 25. Februar, begann die Flucht der Familie Sirotenko aus Butscha. Sie fanden Zuflucht im Kolpinghaus in der Slowakei: Familie Sirotenko stammt aus der Nähe von Butscha und ist gleich zu Beginn des Krieges geflüchtet. „Am Abend des 25. Februars standen Panzer in der Nähe unseres Hauses, und das ukrainische Militär forderte uns auf, schnell zusammenzupacken und die Kinder zu evakuieren“, schildert Julia Sirotenko den Beginn ihrer langen Flucht. Gemeinsam mit ihrem Mann und den Kindern Sofie und Mikhail fuhren sie unter Lebensgefahr in den Westen des Landes und lebten einige Monate in Kamjanez-Podilskyj. „Wir hofften, dass der Krieg bald enden und der gesunde Menschenverstand siegen würde, aber dies geschah leider nicht.“ Als die Stadt ebenfalls mit Raketen angegriffen wurde, floh die Familie weiter in die Slowakei und lebt seitdem im Kolpinghaus in Banská Štiavnica. Die Familie ist dankbar über die Herzlichkeit und Hilfe, die sie bei Kolping erfährt. Fotos „Hier ist es ruhig und friedlich. Wir sind so ruhig und glücklich wie möglich. Wir sind allen dankbar, die uns geholfen haben, als wir die Hilfe am Dringendsten brauchten.“ Julia Sirotenko hat ihre Fluchtgeschichte auf Deutsch aufgeschrieben. Zum PDF

+++ 13.2.2023: So hilft Kolping geflüchteten Familien in Litauen: Auch nach Litauen sind viele Menschen aus der Ukraine geflüchtet. Kolping hilft ihnen in Kaunas, begleitet Familien und unterstützt die Kinder, wo immer es möglich ist. Sie besuchen den Kindergarten oder die Schule, und in der Freizeit bietet Kolping viele Unternehmungen, Spiele und Sportangebot an, um den Kindern in ihrer neuen Umgebung zu helfen. Dieses Video aus Litauen zeigt anhand vieler Fotos, wie die Kinder bei Kolping betreut werden. Am Ende des Videos bedanken sich zwei Eltern stellvertretend für die Fürsorge: „Danke für die glücklichen Kinder, die sehr gute Ausbildung, alle Aktivitäten, die Arbeit der Lehrer. Wenn die Kinder krank werden und nicht zu Kolping gehen können, sind sie sehr traurig, weil es ihnen so gut gefällt… Im Namen der ukrainischen Eltern bedanken wir uns für die Unterstützung und die Möglichkeit, dass unsere Kinder in dieser schweren Zeit bei Kolping bleiben können. Wir sind glücklich, dass die Kinder lernen, gutes Essen erhalten und verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten werden.“ Zum Video

+++ 10.2.2023: Einblick in einen Tag im Kolping-Flüchtlingszentrum in Czernowitz: Ein Dutzend Kinder diskutiert lebhaft über die Nachrichten des Tages. Der kleine Zabar hat einen weiteren Zahn.  Yasmina lernte ihr Lieblingsgedicht auswendig, und Mikhailik überredete schließlich seine Mutter, ihm Fußballschuhe zu kaufen… Trotz Luftalarms und Stromausfällen versuchen die Familien in der ehemaligen Schule, normalen Alltag zu leben und sich an den kleinen Dingen zu erfreuen. Die Wände haben die Kinder bemalt und sie freuen sich über die neuen Spielsachen. Fotos Diese und weitere Unterkünfte werden mit Spenden unterstützt.

+++ 9.2.2023: Ein Generator für die Schule in Czernowitz: „Heute früh um vier Uhr ist der 39. Kolping-Hilfstransport in die Ukraine gestartet“, berichtet Ingrid Arvay aus Rumänien. Dieses Mal wird ein großer Stromgenerator zu einer Schule nach Czernowitz gebracht. Im Erdgeschoss der Schule hat Kolping mit Hilfe von Spenden ein Zentrum für Flüchtlinge eingerichtet, in dem vor allem Mütter mit Kindern aus dem Kriegsgebiet leben. Hier gibt es neben Schlafplätzen auch Bäder, Waschmaschinen und einen Kinderspielplatz. In verschiedenen Räumen werden von ehrenamtlichen Kolpingmitgliedern Aktivitäten vor allem für die Flüchtlingskinder angeboten. Im übrigen Teil des Schulgebäudes findet der reguläre Schulunterricht statt. Der Generator wird eine große Hilfe sein, da der Strom immer wieder für längere Zeit unterbrochen wird. „Mal gibt es zwei Stunden Strom, dann wieder fünf Stunden nicht“, sagt Ingrid Arvay. „Mit im Gepäck sind auch Rollstühle, Kerzen und viele kleine Campingkocher, damit die Familien in der Unterkunft ihr Essen aufwärmen können, wenn Stromausfall ist. Die Solidarität mit der Ukraine geht weiter!“ Fotos

+++ 8.2.2023: 3.900 Kriegsflüchtlinge haben seit März Zuflucht bei Kolping in der Slowakei gesucht:  Das Kolpinghaus in der Slowakei ist ein vorübergehender Zufluchtsort für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Seit März 2022 wurden in Banská Štiavnica rund 3.900 Personen aufgenommen, manchmal für eine Nacht, manche bleiben längere Zeit. „Neben der Unterkunft stellen wir unseren Freunden aus der Ukraine auch materielle Hilfe und Nahrungsmittel zur Verfügung. Wir begleiten sie bei Arztbesuchen, Jobsuche, Schule, Ausbildung, Besuch von Ämtern. Und wir versuchen ihnen auch menschlich und seelisch zu helfen und wenn möglich auch Freizeit mit ihnen zu verbringen. Wir wurden eine Gemeinschaft“, sagt Margita Markova, die Leiterin von Kolping Slowakei. Fotos

+++ 2.2.2023: Kolping Rumänien liefert Generatoren in die Ukraine: Der 38. Hilfstransport von Kolping Rumänien ist auf dem Weg nach Czernowitz. An Bord sind sechs dringend benötigte Generatoren, Medikamente, Lebensmittel, warme Kleidung und Vieles mehr. Fotos

+++ 31.1.2023: Gruppenstunden für geflüchtete Kinder: In der Kolping-Unterkunft für Binnenvertriebene in Czernowitz kümmern sich Pädagogen regelmäßig um die Kinder und bieten kreative Spiele an: Malen, Geschichten erzählen, singen und Gruppenspiele. Ein Treffen fand unter dem Motto: „Weil Blau-Gelb die Flagge meines Landes ist!“ im Freien statt. Fotos Die Kinder haben Spaß, erfahren Gemeinsamkeit, sie entwickeln Ideen und Mut und sollen vor allem eins sein: Kinder, die für kurze Zeit den Krieg vergessen und einfach nur Kind sein dürfen. Diese Gruppentreffen finden zwei bis drei Mal die Woche statt. Finanziert werden sie auch durch die Spenden an KOLPING INTERNATIONAL.

+++ 26.1.2023: Kolping Ukraine organisiert Rechtsberatung für Geflüchtete: Das Nationalbüro von Kolping in Czernowitz dient als Anlaufstelle für Geflüchtete – in jeder Hinsicht. Heute haben dort eine Anwältin und eine Sozialarbeiterin vor dem Krieg geflüchtete Frauen beraten. Es ging zum Beispiel um Fragen wie finanzielle Hilfen, Unterkunft, Unterbringung von Kindern, Arbeitnehmerrechte. Die Frauen sind aus Nikolajev, Luhansk, Cherson, Severodnonetska und Rubischne geflüchtet.

+++ 19.1.2023: Kolping Rumänien liefert Lebensmittel für die Sozialküche in Czernowitz: Nudeln, Reis, Mehl, Öl und weitere Nahrungsmittel werden heute von Kolping aus Oituz über die Grenze nach Czernowitz gebracht. Die Lebensmittel sind für die Kolping-Küche bestimmt, die täglich hunderte geflüchtete Menschen mit einem warmen Essen versorgt. Auch warme Winterkleidung ist an Bord. Es ist der 37. Hilfstransport für die Ukraine. Fotos

+++ 11.1.2023: Summen der Generatoren und Fotos der Gefallenen in Czernowitz allgegenwärtig: Corneliu Bulai, Mitarbeiter von Kolping Rumänien, begleitet die Hilfstransporte in die Ukraine vom ersten Tag an. Von seinem letzten Einsatz berichtet er, dass in Czernowitz überall das Summen der Stromgeneratoren zu hören seien, die ständig im Einsatz sind. Auch an die Kriegstoten werde erinnert: Fotos der gefallenen Soldaten hängen an öffentlichen Plätzen aus. Fotos 

+++ 9.1.2023: Kolping Rumänien schickt 36. Hilfstransport: Am 5. Januar haben sich wieder zwei Kleinbusse auf den Weg nach Czernowitz begeben. Diesmal dabei: Ein großer Stromgenerator, warme Kleidung, Decken, Spielzeug und Lebensmittel für die Kolping-Sozialküche in Czernowitz, die täglich rund 450 warme Mahlzeiten zubereitet.

+++ 24.12.2022: Kolping Ukraine dankt für die Unterstützung: Vor zehn Monaten, am 24. Februar, begannen die Angriffe Russlands auf die Ukraine. Zu Weihnachten schickt Vasyl Savka, Geschäftsführer von Kolping in der Ukraine, Grüße an alle Unterstützerinnen und Unterstützer. Er bedankt sich mit diesen Worten: „Ich danke Euch allen für Eure Gebete, Hilfe und Unterstützung! Es ist nicht so schmerzhaft und schwer an allen Fronten zu kämpfen, wenn du weißt, dass es solche Menschen wie Euch gibt, die uns helfen. Ohne Euch wäre es unmöglich! Deshalb gelten meine Gebete Euch und Euren Familien, dass Ihr nie Luftalarm hört und der Himmel über Euren Köpfen für immer friedlich bleibt!“

+++ 23.12.2022: Kolping trotzt dem Stromausfall: Auch in Czernowitz und Umgebung wird der Strom rationiert und es fällt immer wieder für längere Zeit der Strom aus. Darunter leidet die ganze Bevölkerung, auch die Kinder, die für die Gruppenstunden ins Kolpinghaus kommen. Die Kinder machen das Beste aus der Lage: Sie knipsen die Taschenlampe an werfen Schattenspiele an die Wand und erraten Tiere. So gelingt es den Betreuern, die Situation zu entschärfen. Lachen tut gut und schweißt zusammen. Auch in der Dunkelheit. Fotos

+++ 21.12.2022: Bescherung für Flüchtlingskinder: Das war eine schöne Ablenkung und große Freude für geflüchtete Kinder aus der Kriegsregion: In Khmelnytskyi und in Czernowitz erhielten die Mädchen und Jungen in den Kolping-Unterkünften Geschenke, die von Kolping Rumänien und Kolping Erfurt gespendet wurden. Fotos

+++ 20.12.2022: „Es ist erschütternd.“ Generalpräses Christoph Huber im Interview: Die Ukraine erlebt gerade ihren ersten Kriegswinter. Vor Ort im Westen des Landes unterwegs war Msgr. Christoph Huber und berichtet, dass der Krieg dort genauso präsent ist als würde man an der Front stehen. Zum Interview im Domradio

+++ 16.12.2022: Ukraine: Kolping-Sozialküche hat seit Kriegsbeginn 145.500 Mittagessen zubereitet – Ukraine-Besuch des Generalpräses endet heute: Gestern hat Generalpräses Christoph Huber die Kolping-Sozialküche besucht, die auch eine Flüchtlingsunterkunft täglich mit 220 Mittagessen versorgt. In Czernowitz sprach der Generalpräses gestern in einer Kolping-Flüchtlingsunterkunft mit den Bewohnern und Kindern. Außerdem traf er die Kolpingsfamilie Czernowitz. Heute geht der einwöchige Besuch von Christoph Huber zu Ende. Bei seinem Besuch konnte er sich einen Überblick über die Ukraine-Nothilfe von Kolping verschaffen und mit den Menschen vor Ort über ihre Sorgen und Nöte sprechen. Fotos
Corneliu Bulai vom rumänischen Kolpingwerk ist gerade auf dem Weg nach Czernowitz. Es ist der 35. Hilfstransport von Kolping Rumänien.  Im Gepäck hat er Weihnachtspakete von Kolping Erfurt für die unermüdlichen ukrainischen Helferinnen und Helfer. Außerdem geladen: warme Kleidung und Lebensmittel für die Kolping-Sozialküche, die seit Beginn des Krieges 145.500 warme Essen zubereitet hat.

+++ 15.12.2022: Ukraine: Stromausfall und Luftalarm – Begegnungen im Dunkeln: Wie fühlt es sich an, wenn man mehrere Stunden täglich keinen Strom hat – und das im Winter? Und wenn Luftalarm einen immer wieder daran erinnert, dass man sich in einem Land befindet, in dem ein schrecklicher Krieg tobt? Diese Erfahrungen hat Generalpräses Christoph Huber während seiner einwöchigen Rundreise durch die Westukraine bereits gemacht. So wurde ein Gespräch zwischen ihm und Vertretern der regionalen Verwaltung von Vinnytsja jäh von Sirenengeheul unterbrochen. Im örtlichen Kolping-Zentrum musste das Zusammentreffen mit dort betreuten Kindern mit Behinderungen sowie Teilnehmern der Senioren-Universität wegen Stromausfall im Dunkeln stattfinden. Gleiches traf für die Besichtigung des Kolpingzentrums für betreutes Wohnen in Vinnytsja zu. Der Freude an der gegenseitigen Begegnung tat dies jedoch keinen Abbruch. Fotos

+++ 13.12.2022: Kolping ist ein humanitärer Leuchtturm: Am vergangenen Wochenende ist Generalpräses Msgr. Christoph Huber über Rumänien mit einem Kolping-Hilfstransport in die Ukraine gereist. Er wird Kolpingsfamilien und Kolpingeinrichtungen im Westen des Landes besuchen und begleitet die Ausgabe der Hilfslieferungen. „Jede einzelne Begegnung ist unglaublich wertvoll, auch wenn manches so traurig ist, dass man das nicht für möglich hält. Aber Kolping ist hier ein humanitärer Leuchtturm“, berichtet Christoph Huber von seinen Besuchen in Schargorod und Czernowitz. Der Generalpräses lernt auf seiner Reise den harten Alltag der Ukrainer kennen. Auch im Westen des Landes ist die Stromversorgung oft unterbrochen. In Czernowitz gibt es nur 2-3 Stunden am Tag Strom, berichtet Vasyl Savka von Kolping Ukraine. Am Sonntag hat der Generalpräses den Vorstand des Kolpingwerkes Ukraine getroffen und konnte dann abends in einem Gottesdienst das 25-jährige Bestehen der Kolpingsfamilie Czernowitz feiern.
Am Montag fuhr Christoph Huber ins 250 Kilometer entfernte Schargorod, um dort das Kolping-Rehabilitationszentrums für Kinder mit Behinderungen zu besuchen. Hier werden zurzeit 30 Kinder und Jugendliche betreut. Im Anbau des Kolpinghauses sind 30 Flüchtlingen untergebracht, darunter 12 Kinder. Fotos

+++ 12.12.2022: 34. Hilfstransport aus Rumänien in Begleitung von Generalpräses Huber: Am Wochenende fand der 34. Hilfstransport von Kolping Rumänien nach Czernowitz statt. Begleitet wurde der Transport von Generalpräses Christoph Huber, der eine Woche in der Ukraine bleiben wird. Zuvor half der Generalpräses der rumänischen Kolpingjugend in Oituz beim Packen von 100 Geschenktüten für ukrainische Kinder. Mit Hilfe der Spendengelder von KOLPING INTERNATIONAL konnte der rumänische Kolpingverband 11 kleinere Generatoren erwerben und einen 600 kg schweren 14 kVA Stromerzeuger zur Notstromversorgung. Außerdem wurden dringend benötigte Medikamente wie Schmerzmittel, Antibiotika und Arznei gegen Erkältung beschafft sowie warme Kleidung, Schuhe und Schlafsäcke. Fotos

+++ 2.12.2022: Kolping Ukraine bietet Selbsthilfegruppe für Binnenflüchtlinge an: In der Kolping-Geschäftsstelle in Czernowitz trifft sich regelmäßig eine Selbsthilfegruppe von Menschen aus den umkämpften Kriegsgebieten, die in den Westen der Ukraine geflüchtet sind. Das nächste Treffen findet der Gruppe findet morgen, am 3. Dezember statt. Kolping wirbt auf seinen Social-Media-Kanälen für dieses Angebot. Auf dem Plakat steht: „Wärme und Akzeptanz, Gespräche und Unterstützung. Wir würden uns freuen dich zu sehen!“ Fotos

+++ 1.12.2022: Czernowitz – Stromausfälle häufen sich,  Kolpingküche versorgt weiterhin Geflüchtete: „Wir haben zu 50 Prozent Strom“, berichten die Kollegen aus der Kolpingzentrale in Czernowitz. Das Nationalbüro hat im letzten Winter glücklicherweise ein Stromaggregat angeschafft, sodass Kolping Ukraine in seiner Arbeit kaum eingeschränkt ist. Notstromaggregate sind kaum aufzutreiben und sehr teuer geworden. Da die Kolping-Küche zur kritischen Infrastruktur zählt, ist sie an das Stromnetz angeschlossen, das auf jeden Fall beliefert wird. So können zum Glück auch weiterhin täglich an die 450 Mahlzeiten zubereitet und verteilt werden. Ein Großteil der Bevölkerung ist aber immer wieder von Stromausfällen betroffen und sitzt im Dunkeln in kalten Wohnungen.

+++ 24.11.2022: Stromgeneratoren in der Ukraine dringend benötigt: Die angrenzenden Kolpingverbände unterstützen Kolping in der Ukraine mit allen Kräften. So versucht Kolping Rumänien zurzeit, Stromgeneratoren aufzutreiben. Es sind nur noch wenige Generatoren für Privathaushalte verfügbar. Größere Notstromgeneratoren sind ausverkauft und werden nachbestellt. Vasyl Savka, Geschäftsführer von Kolping im ukrainischen Czernowitz, berichtet: „Es ist Wahnsinn, was im 21. Jahrhundert passieren kann, dass die Menschen im herannahenden Winter solche Herausforderungen erleben müssen… In einigen Regionen im Westen des Landes sind die Menschen schon seit 48 Stunden ohne Strom und als Folge ohne Wärme, Wasser, Kommunikationsmöglichkeit. Danke Euch für Eure Unterstützung und Hilfe!“

+++ 18.11.2022: Zahl der Binnenflüchtlinge hoch, Kolping-Flüchtlingsunterkunft komplett belegt: Immer mehr Menschen aus dem umkämpften Osten der Ukraine flüchten in den Westen des Landes, berichtet Kolping-Geschäftsführer Vasyl Savka: „Die Anzahl der Menschen wird mit jedem Tag immer größer, da die Infrastruktur in den östlichen Städten komplett zerstört ist. Unser Flüchtlingszentrum in Czernowitz ist komplett ausgebucht und in Schargorod bis zu 50%. Die meisten Menschen suchen sich eine Unterkunft in größeren Städten, da es dort mehr Jobmöglichkeiten gibt – obwohl die Aussichten dort bei einer Arbeitslosenquote von 30 % auch nicht gerade rosig sind“, schildert Vasyl Savka die Lage. „In meinen 42 Jahren habe ich zum ersten Mal Czernowitz ohne Strom gesehen, in keinem einzigen Fenster, nirgendwo… das war echt erschütternd für mich. Der Krieg hat Leute auch im Westen des Landes erwischt und aus ihrem gemütlichen Leben gerissen. Die Lage ist sehr schwer, da die Russen ca. 40 % unserer Stromversorgung zerstört haben. Bis zu 10 Millionen Ukrainer müssen ohne Strom, Heizung und Wasser sein… In manchen Städten wird der Strom nur für ein paar Stunden eingeschaltet“, so Savka.  „So hoffe ich, dass wir alle verstanden haben – wir müssen uns alle mit allen Kräften dem Sieg nähern!“

+++ 10.11.2022: Kolping Polen liefert 2 Tonnen Nothilfe in die Ukraine: Patrycja Kwapik, Koordinatorin der Ukrainehilfe des Kolpingwerkes in Polen, berichtet über ihren 11. Hilfstransport: „Unmittelbar nach dem Grenzübertritt wurden wir in Uschgorod mit einem Fliegeralarm begrüßt. Für die Einheimischen gehört dies ebenso zum Alltag wie die fehlende Straßenbeleuchtung und die häufigen Stromausfälle aufgrund von Schäden am Stromnetz. Unsere Ankunft sorgte jedoch für große Freude und unverhohlene Dankbarkeit auf den Gesichtern der Mitarbeiter und Freiwilligen des Kolpingwerkes in der Ukraine). Gemeinsam haben wir schnell und effizient mehr als 2 Tonnen Hilfsgüter verladen. Einige davon wurden noch am selben Tag an die Bedürftigen geliefert, die von Kolping Ukraine in den Kolpingzentren in Uschgorod, Schargorod und Czernowitz betreut werden. Der größte Teil der Spenden geht jedoch in den Osten der Ukraine, wo gekämpft wird, und in Gebiete, die von der russischen Besatzung befreit wurden. Dort können warme Kleidung, Feldkocher und länger haltbare Lebensmittel wirklich Leben retten.“ Fotos

+++ 4.11.2022: Weitere Hilfsgüter für Kolping Ukraine: In das Kolpingzentrum in Uschgorod wird heute eine neue Hilfslieferung von Kolping Polen geliefert: Der polnische Verband bringt  Schlafsäcke, Decken, Feldbetten, Medikamente, Verbandsmaterial, warme Kleidung, Herde, Gasflaschen und Konserven über die Grenze, um die notleidende Bevölkerung zu unterstützen. Fotos

+++ 26.10.2022: „Wir sind sehr müde. Der Krieg ist ein Marathon“ – Hilfe für Geflüchtete in Dnipro/Ostukraine: „Acht Monate Krieg… Wir sind sehr müde. Der Winter kommt. In jeder Familie machen wir uns Sorgen darüber, wie wir unser Haus heizen, was mit dem Licht passiert, wird es genug Geld für das Nötigste geben“, sagt Ljudmyla Osaulenko, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Dnipro. „Es ist schwer für uns in unseren Häusern, aber wie schwer ist es jetzt für Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Unsere Freiheit hat einen hohen und sehr bitteren Preis. Wir sind müde, aber wir müssen der Armee, unserem Volk und unseren Lieben helfen. Krieg ist ein Marathon und länger und härter. In die Augen dieser Leute schauen? Was siehst du? Schmerz, Angst, Hoffnung, Enttäuschung… Unsere Menschen, die ihr Zuhause verloren haben, brauchen dringend Unterstützung!“ Gemeinsam mit der Hilfsorganisation „Happy Women Ukraine“ half die Kolpingsfamilie Dnipro den geflüchteten Familien und verteilte Lebensmittelpakete, warme Kleidung, Erste-Hilfe-Sets, Verbandsmaterial, Babynahrung. „Wir können den Menschen nicht helfen, in ihre Heimat zurückzukehren. Aber wir können ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken und sie unterstützen“, so Ljudmyla Osaulenko. Fotos

+++ 20.10.2022: 31. Hilfslieferung aus Rumänien für die Ukraine: Geladen sind Erste-Hilfe-Taschen, medizinischen Artikel, Bettwäsche für Krankenhäuser und Babynahrung. Die Güter wurden von Kolping Augsburg gespendet und über verschiedene Kolping-Stationen verladen; über Ungarn nach Rumänien und jetzt nach Czernowitz zu Kolping Ukraine.

+++ 17.10.2022 Slowakei – Ausstattung für die Flüchtlingsunterkunft: Das Kolpinghaus in Štiavnické Bane wurde jetzt mit Waschmaschinen und Kühlschränken ausgestattet, eine große Hilfe für die geflüchteten Familien! Das E-Piano findet großen Anklang und Miša und Sofia haben für die Besucher gleich ein Ständchen gespielt. Fotos

+++ 7.10.2022: Besuch im Land der Siegessicheren: Vor kurzem ist Ukraine-Länderreferent Gregor Federhen aus der Ukraine zurückgekehrt. In Uschgorod hat vor allem die Flüchtlingsarbeit und Kolping-Projekte besucht. Die Stadt liegt nahe der slowakischen Grenze, in der eine sehr aktive Kolpingsfamilie humanitäre Hilfe leistet. Bei allem Leid überwiegt der Optimismus in der Bevölkerung: Hier sein Bericht

+++ 30.9.2022: 77 Kriegsflüchtlinge finden Zuflucht in neuer Unterkunft in Czernowitz: In den Räumen einer ehemaligen Schule wurde jetzt auch mit Hilfe von KOLPING eine weitere Flüchtlingsunterkunft eröffnet. Sie bietet Platz für bis zu 80 Personen. Mit Sachspenden von Ikea Rumänien konnten die Schlafräume ausgestattet werden. Im Moment leben hier 57 Erwachsene und 20 Kinder. Die Geflüchteten werden täglich durch die Kolping-Sozialküche mit einem warmen Mittagsessen versorgt, das von dem Vorsitzenden der örtlichen Kolpingsfamilie, Ludwig Markuljak, ausgeliefert wird. Fotos

+++ 23.9.2022: Ukraine – Hilfe für traumatisierte Kinder: Im Rahmen des Projekts „Dach für Flüchtlinge“ lernen die Mädchen und Jungen bei KOLPING, ihre Gefühle durch Kunst auszudrücken. „Es gibt so viel Schmerz und Angst in ihren Geschichten“, berichtet Kunsttherapeutin Julia Savka in Czernowitz. „Ich werde eine Sonne für dich zeichnen, so groß und gelbglühend. Damit du sie berühren kannst, wenn dir kalt ist und du einsam bist … Ich werde auch einen Hund zeichnen, so fröhlich und bellend, damit du immer hören kannst, ob jemand Fremdes in der Nähe unseres Hauses ist.“ Aber auch gemeinsame Aktionen wie kürzlich das Backen eines Apfelkuchens hilft den Kindern und lässt sie für kurze Zeit ihre Sorgen vergessen. „Nach diesen Treffen schätzt man das Leben mit all seinen Farben und all seinen kleinen Freuden umso mehr“, so die Therapeutin. Fotos

+++ 21.9.2022: Selbsthilfegruppe für Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet: KOLPING organisiert in Czernowitz regelmäßig psychosoziale Hilfe für Kriegsflüchtlinge. In der Gruppe können die Betroffenen über ihre Sorgen, Ängste und Probleme sprechen.  Therapeutinen begleiten die Gruppe und leisten psychologische Unterstützung. Feedback einer Teilnehmerin: „Vielen Dank an Elena und Valerii für die wunderbare Gelegenheit, über wichtige Themen zu sprechen und sich ein bisschen zu öffnen. Es ist so eine wichtige Unterstützung in dieser Situation. Ich wünschte, es gäbe mehr Kurse wie diesen!“ (Margarita T.) Fotos

+++ 15.9.2022: 26. Hilfstransport von Rumänien nach Czernowitz und eine Familienzusammenführung: 30 Kartons Lebensmittel, 400 Erste-Hilfe-Koffer und große Mengen an medizinischer Ausrüstung und Medikamenten (Schutzkleidung, Medikamente, Infusionslösungen, Spritzen) erreichen heute in zwei Transportern KOLPING in Czernowitz. Mit dabei besonders wertvolle Fracht: Die rumänischen KOLPING-Mitarbeiter Corneliu und Vlad nehmen eine junge ukrainische Mutter mit ihrem Kleinkind zurück in ihre Heimat. Im Kolpinghaus in Czernowitz wird die Familie nach einem halben Jahr Trennung endlich wieder zusammentreffen! Fotos

+++ 2.9.2022: 9. Transport von KOLPING Polen in die Ukraine: Das Team aus Krakau brachte viele Spezialartikel, die zum Überleben ohne Heizung, Strom, Gas oder Wasser notwendig sind, nach Uschgorod – z. B. Feldkocher, Gasflaschen, Wasserreinigungstabletten, Schlafsäcke, Matratzen, Zelte. Auch Kleidung und Schuhe, mehr als 840 Konserven sowie Erste-Hilfe-Kästen und Verbandsmaterialien wurden entladen. Viele der Hilfsgüter hatten Kolpingsfamilien in Polen als Spenden gesammelt. Zudem konnten dem Kolpingzentrum in Uschgorod einige der 1.500 Pakete mit Windeln und Hygieneartikeln übergeben werden, die aus einer Sammlung der Kolpingsfamilie Werpeloh in Deutschland stammen. Als Dankeschön erhielten die engagierten Helfer aus Polen handgefertigte Bilder, die ihnen die Senioren der KOLPING-Universität des Dritten Lebensalters gebastelt hatten. Fotos

+++ 29.8.2022: 23. Transport von Rumänien in die Ukraine: Die beiden Transporter aus Rumänien hatten dieses Mal Berge von neuen Matratzen, Decken, Kissen, Bettwäsche, Handtüchern sowie 2 Waschmaschinen geladen – Teile einer großzügigen Spende des Einrichtungshauses Ikea Rumänien, die mithilfe von KOLPING Serbien zustande kam. Die Güter dienen der Ausstattung einer neuen Flüchtlingsunterkunft von KOLPING Ukraine und wurden bereits dankbar in Empfang genommen. Nun kann KOLPING UKraine noch mehr Binnenflüchtlingen im Land helfen. Fotos

+++ 18.8.2022: 22. Transport von Rumänien in die Ukraine: Heute fährt ein weiterer Kleintransporter von KOLPING Rumänien nach Czernowitz. Er liefert Hygieneartikel, Kleidung, Erste-Hilfe-Sets und jede Menge Lebensmittel in die Ukraine. Mit an Bord sind Julia Savka und eine Vertreterin der Kolpingjugend Ukraine. Sie befinden sich auf der Rückreise von Serbien, wo sie in Novi Sad an der Kolping-Jugendwoche teilgenommen haben. Fotos

+++ 15.8.2022: Mit dem Rad nach Czernowitz: Bruno Schneider, Vorsitzende der Kolpingfamilie Obererbach (DV Limburg), hat auf seiner Fahrradtour durch Osteuropa KOLPING in der Ukraine besucht. Sein erster Halt war Czernowitz: „Die Stadt Czernowitz hatte vor Beginn des Krieges 250 000 Einwohner und hat aktuell 100 000 Flüchtlinge aufgenommen. Kein Flüchtling muss hier auf der Straße schlafen und jeder bekommt täglich ein Essen. Eine unglaubliche Leistung der Menschen vor Ort! Wir können stolz sein, auch ein wenig mit unseren Spenden dazu beigetragen zu haben.“  In einem Brief berichtet er über die beeindruckenden Erlebnisse.

+++ 12.8.2022: 21. Hilfstransport von KOLPING Rumänien: Gestern sind zwei Kleinbusse mit Nahrungsmitteln, Erste-Hilfe-Kästen, Verbandsmaterial, Krücken und elektrischen Nähmaschinen und Stoffen in der Kolpingzentrale in Czernowitz angekommen.

+++ 5.8.2022: Länderübergreifender Hilfstransport für die Ukraine: Heute fuhr Corneliu Bulai von KOLPING Rumänien erneut nach Czernowitz, um die erste Ladung der 30 Tonnen Hilfsgüter in die Ukraine zu bringen, die von KOLPING Augsburg über KOLPING Ungarn nach Rumänien geliefert wurden. Alle KOLPING-Verbände arbeiten Hand in Hand, und das Ausfüllen der Zoll-Formalitäten, die Koordination der Route und Lagerung ist längst zur Routine geworden. Weitere Lieferungen der Medikamente, Erste-Hilfe-Sets, Powerbanks, Lebensmittel, Kleider, Schuhe und Spielsachen aus Augsburg werden in den nächsten Wochen von Oituz aus in die Ukraine folgen. Fotos

+++ 2.8.2022: KOLPING Ukraine unterstützt Kriegsflüchtlinge bei der Arbeitssuche: In Czernowitz hilft KOLPING bei der Vermittlung von Arbeitsstellen. Auf den Social-Media-Kanälen werden Stellengesuche einzelner Geflüchteter und auch Arbeitsangebote veröffentlicht. So hat die Tatiana aus der Nähe von Lugansk dank KOLPING einen Job in einer Baufirma als Buchhalterin gefunden. Zuvor hat sie übergangsweise in dem Waschsalon gearbeitet, den der Verband für die geflüchteten Familien in Czernowitz eingerichtet hat. Fotos

+++ 29.7.2022: Hilfe für die Bevölkerung im Kriegsgebiet Charkiw: KOLPING hat von seiner Zentrale im Westen der Ukraine (Czernowitz) Hilfsgüter ins 1100 Kilometer entfernte Charkiw geliefert. Die Stadt liegt im umkämpften Nordosten des Landes. „Charkiw ist sehr stark zerstört und die Infrastruktur funktioniert kaum. Außerdem wird die Stadt ab und zu immer wieder von russischen Raketen bombardiert”, berichtet KOLPING Geschäftsführer Vasyl Savka. Diese Hilfsaktion wurde über viele Länder koordiniert: Die Spenden stammen von KOLPING in Hildesheim und Augsburg, aus Liechtenstein und Rumänien. Gelagert wurden sie bei KOLPING im rumänischen Grenzgebiet und von KOLPING-Mitarbeitern aus Rumänien und Ungarn über die Grenze nach Czernowitz gebracht. Eine Freiwilligenorganisation aus Charkiw holte dann die Hilfsgüter mit einem Bus ab und verteilte die dringend benötigten Lebensmittel, Babynahrung und Hygieneartikel an Bedürftige. Fotos

+++ 28.7.2022: Psychologische Hilfe für die Kriegsopfer: In den Räumen des KOLPING Nationalverbands in Czernowitz finden regelmäßige Gruppentherapien für Binnenflüchtlinge und Kriegsveteranen statt, die von zwei Psychologinnen geleitet werden. Positives Denken ist hier ganz wichtig: Die Frauen und Männer sprechen in der Gruppe über ihre Talente und wie sie diese gewinnbringend einsetzen können. „Es ist eine warme Atmosphäre dort, das Treffen ist fröhlich und dynamisch“, schildert der Geschäftsführer von KOLPING Ukraine, Vasyl Savka, die Runde. Fotos

Im Interview mit dem Kolping-Netzwerk für Geflüchtete schildert Vasyl Savka die Situation vor Ort und erklärt, worauf es jetzt ankommt und welche Spenden benötigt werden.

+++ 27.7.2022: Ukraine: Neue Flüchtlingsunterkunft in Schargorod für bis zu 100 Menschen: Das Kolping-Reha-Zentrum in Schargorod/Ukraine wurde umgebaut und hat jetzt noch zusätzlich Platz für bis zu 100 Kriegsflüchtlinge. Zeitgleich geht aber auch die Betreuung der behinderten jungen Menschen weiter. Der Ausbau und die Renovierung des Zentrums konnte auch durch Spenden bewältigt werden. Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine, dankt in dem Video allen Spenderinnen und Spendern. Er lieferte bei seinem Besuch auch Klappbetten, Nahrungsmittel und Hygieneartikel an das Zentrum, alles ebenfalls aus Spenden finanziert. Zum Video https://youtu.be/w2OPU741dX8

+++ 26.7.2022: Newsletter der Kolpingjugend Europa berichtet von der europäischen Ukraine-Hilfe durch KOLPING. Zum englischsprachigen Newsletter 

+++ 25.7.2022: Reha-Zentrum und Zufluchtsort für Flüchtlinge in Schargorod: Die Umbauten sind fast abgeschlossen, in den nächsten Tagen können die ersten geflüchteten Familien im Kolpingzentrum beherbergt werden. Wenn alle Räume fertig sind, können dort bis zu 100 Menschen Zuflucht finden. Das Zentrum wird als Reha-Zentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen genutzt und ist jetzt erweitert worden. Es werden auch Betreuungsplätze für Kinder aus geflüchteten Familien bereitgestellt. Fotos

+++ 22.7.2022: KOLPING hilft in der Kriegsregion: In der letzten Woche hat der ukrainische Nationalverband eine Hilfslieferung in die umkämpfte Region Tschernihiw organisiert. Die Situation dort ist sehr angespannt und es fehlt an allem. KOLPING hat Lebensmittel, Kindernahrung und Hygieneartikel wie etwa Windeln an die notleidende Bevölkerung verteilt. Fotos

+++ 21.7.2022: Ukraine: KOLPING-Nothilfe dauert an – Menschen flüchten wieder vermehrt aus dem Südosten des Landes: „Nach der Rückkehr vieler Ukrainer aus dem Ausland flüchten jetzt wieder die Menschen aus dem Südosten des Landes nach Czernowitz“, berichtet Vasyl Savka aus dem Nationalbüro von KOLPING Ukraine. „Wir haben jetzt etwa 55.000 Flüchtlinge in der Stadt, es können auch 60.000 sein. Unsere Sozialküche funktioniert weiter und es werden täglich 430 Mahlzeiten zubereitet.“ Heute fährt der Geschäftsführer von KOLPING Ukraine nach Schargorod, um Klappbetten in die KOLPING-Unterkunft zu liefern, da neue Geflüchtete erwartet werden. Wenn alle Räume fertig sind, können dort bis zu 100 Menschen Zuflucht finden.
Für heute ist ein weiterer Hilfstransport von KOLPING Rumänien nach Czernowitz angekündigt.

+++ 19.7.2022: Regelmäßige Hilfsbrücke Oituz – Czernowitz: Heute startet das Team von KOLPING Rumänien zum 17. Mal in Richtung Ukraine. Im Gepäck hat der Kleinbus unter anderem Lebensmittel, festes Schuhwerk und medizinisches Gerät, Rollstühle und Schlafsäcke. Bereits in zwei Tagen ist der nächste Hilfstransport geplant. Fotos

+++ 14.7.2022: 16. KOLPING-Hilfstransport von Rumänien nach Czernowitz/Ukraine: Heute bringen zwei Kleinbusse aus Oituz erneut Hilfsgüter in die Ukraine. Geladen sind auch Lebensmittelspenden, die von KOLPING Ungarn zuerst zu KOLPING nach Oituz gebracht wurden und nun über die Grenze gebracht werden. Fotos

+++ 8.7.2022: Zum 15. Mal erreicht ein Transport von KOLPING Rumänien die Ukraine: Beinahe wöchentlich steuern Hilfstransporte von KOLPING Rumänien die Kolpingzentrale in Czernowitz/Ukraine an. Heute konnte die 15. Lieferung seit Kriegsbeginn in Empfang genommen werden. Fotos

+++ 6.7.2022: Humanitärer Transport aus Polen: Auch 30 Grad Hitze und lange Schlangen vor der slowakisch-ukrainischen Grenze konnten die Helfer aus Polen nicht stoppen: Heute kam ein weiterer Hilfstransport bei KOLPING in der Ukraine an. Geladen waren Lebensmittel, Verbandsmaterial, Orthesen, Rollstühle, Wasserfilter, Schuhe, Kleidung und Hygieneartikel. Fotos

+++ 30.6.2022: Hilfskonvoi unterwegs von Rumänien nach Czernowitz: Heute früh um 4 Uhr morgens sind zwei weitere Kleinbusse von KOLPING Rumänien (Oituz) nach Czernowitz / Ukraine aufgebrochen. Die Mitarbeiter liefern an den ukrainischen Nationalverband medizinische Ausrüstung, Schuhe, Rucksäcke, Rollstühle, Bettwäsche für Krankenhäuser und viele Lebensmittel, vor allem Konserven.

+++ 29.6.2022: Medikamente für die Bevölkerung im Kriegsgebiet: „Wir haben vorige Woche Medikamente und Verbandsmaterial an die Zivilbevölkerung in Tscherkask verteilt“, berichtet Vasyl Savka von KOLPING Ukraine. Der Ort liege 60 Kilometer vom Frontverlauf entfernt und die medizinische Versorgung sei sehr schlecht, berichtet der Geschäftsführer weiter. Ein Teil der Medikamente wurde vor Ort gekauft, ein Teil stammt aus dem letzten Hilfstransport von KOLPING Rumänien, der auf dem Postweg ins 1080 Kilometer entfernte Tscherkask geschickt wurde. Fotos

+++ 23.6.2022: In Litauen hilft KOLPING ukrainischen Vorschulkindern: KOLPING betreut Mariya, Mark, Sofia, David, Varvara, Alisa, Vika, Roma, Milana, Ivan, Solomiya, Artem – diese zwölf Kinder gehen in die ukrainische Klasse der KOLPING-Vorschule in Kaunas/Litauen. Der Verband beschäftigt zwei ukrainische Lehrerinnen und eine ukrainische Erzieherin. Die Spiele, Ausflüge und Sport lenken die Kinder ab und ermöglichen ihnen einen möglichst sorglosen Alltag in einer sicheren Umgebung. Ende Juni läuft in Litauen läuft die kostenlose staatliche Förderung ukrainischer Flüchtlinge aus (z.B. Kindergarten/Schule). In der KOLPING-Vorschule sind die Kinder aber ein weiteres Jahr von den Gebühren befreit, berichtet Lina Kalibataitė, Geschäftsführerin von KOLPING Litauen. Fotos

+++ 21.6.2022: Umgebautes Sozialzentrum dient künftig als Flüchtlingsherberge und Zentrum für Behinderte: In Schargorod hat KOLPING Ukraine seit Kriegsbeginn das Beratungs- und Tagungszentrum für Menschen mit Behinderungen in eine Anlaufstelle für Flüchtlinge umfunktioniert. An die 500 Menschen haben bislang übernachtet, eine Ende ist nicht abzusehen. Bislang leerstehenden Räume werden jetzt ausgebaut und renoviert, damit die pädagogische Einrichtung wieder ihren Betrieb aufnehmen kann. Auch die geflüchteten Kinder mit Behinderungen können dann künftig das Zentrum nutzen.

+++ 15.6.2022: Litauen: Schulunterricht und Fußball – KOLPING hilft in Kaunas geflüchteten Kindern und ihren Familien: In Kaunas beschäftigt KOLPING zwei geflüchtete Lehrerinnen aus der Ukraine, die zurzeit in der KOLPING-Grundschule 12 Kinder aus der Ukraine unterrichten. Zusätzlich lernen die Kinder gemeinsam mit den einheimischen Kindern die litauische Sprache, Musik und Sport. „Der gemeinsame Unterricht hilft den Kindern in beiden Gruppen, sich besser kennenzulernen und voneinander zu lernen“, berichtet Lina Kalibataitė, Geschäftsführerin von KOLPING Litauen. Eine ukrainische Erzieherin arbeitet zudem in einem Kindergarten in Kaunas. Die Kolpingsfamilie Kaunas hat mit den ukrainischen Geflüchteten im Mai an einem Friedensmarsch teilgenommen und am 8. Juni ein Fußballturnier organisiert. Fotocollage

+++ 10.6.2022: 13. Transport von KOLPING Rumänien nach Czernowitz: Heute macht sich ein weiterer Hilfskonvoi auf den Weg in die Ukraine. Die fünf Kleinbusse haben unter anderem Grundnahrungsmittel, 20 Rollstühle, Schuhe, Kleidung und Medikamente geladen. Fotos

+++ 9.6.2022: Slowakei: „Wir helfen den Geflüchteten und sind für sie da.“ KOLPING Slowakei hat bislang 31 Personen beherbergt und kümmert sich auch um Geflüchtete, die anderweitig untergebracht sind. Sie werden mit Lebensmitteln und Kleidung versorgt, zu Behörden oder Ärzten begleitet. Der Verband hilft den Familien bei der Arbeitssuche und Plätzen in Kindergärten oder Schulen. Wichtig ist KOLPING das Miteinander: Neben psychologischer Betreuung bietet KOLPING auch viele gemeinschaftliche Aktionen und Treffen an, z.B. Ausflüge, Gesprächskreise oder auch Liederabende. „Wir wollen Zeit miteinander verbringen und die Gemeinschaft stärken, und zwar kontinuierlich, Tag für Tag“, betonen die Geschäftsführerin von KOLPING Slowakei, Margita Marková, und Nationalpräses Pavol Zat’ko. Darüber hinaus hat KOLPING Slowakei auch mehrere Hilfstransporte in die Ukraine begleitet. Hier berichtet die 24-jährige Nastja, wie sie mit ihrer Mutter und Oma in der Slowakei aufgenommen wurde.

+++ 8.6.2022: KOLPING Rumänien hilft mit 35 Kleinbussen voller Hilfsgüter, Kinderaktionen und Unterkunft für Flüchtende: Die Strecke Oituz – Czernowitz kennen die Mitarbeitenden von KOLPING Rumänien inzwischen sehr gut: 35 Kleinbusse haben seit Kriegsbeginn die ukrainische Grenze überquert. Geladen waren auch Spenden von KOLPING Augsburg und Ungarn, die in Rumänien zwischengelagert wurden. Zwei Spielaktionen für Schulkinder und Jugendlich wurden vom rumänischen und ukrainischen KOLPING-Team in Czernowitz durchgeführt, um etwas Freude und Abwechslung in den Alltag der Kinder zu bringen. Fotos. KOLPING Rumänien hat bislang rund 60 Menschen bei der Unterbringung geholfen, teils sind die Familien auf der Durchreise, manchmal bleiben sie mehrere Wochen.

+++ 7.6.2022: KOLPING Polen hat seit Kriegsbeginn 120 Geflüchtete begleitet: „Wir haben bislang 120 Personen umfassend unterstützt, ab dem Transport von der Grenze bis zur Unterkunft und Verpflegung und Betreuung vor Ort“, berichtet Patrycja Kwapik, die die Ukraine-Hilfe bei KOLPING in Krakau koordiniert. Außerdem begleitet KOLPING in Polen aktuell 10 Ukrainern bei der Stellensuche. Hier hilft die Expertise des Verbandes, denn KOLPING Polen betreibt schon seit vielen Jahren eine professionelle Berufsberatung und hilft Menschen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Bislang organisierte der Verband sechs Hilfstransporte über die Grenze nach Uschgorod und lieferte über elf Tonnen Hilfsgüter.

+++ 3.6.2022: 100 Tage Krieg – KOLPING Ukraine hat bislang über 40.000 Menschen geholfen und 80 Tonnen Sachspenden verteilt – „Bislang haben 1.200 Personen Unterkunft bei KOLPING in unterschiedlichen Städten und Einrichtungen erhalten“, bilanziert Vasyl Savka, Leiter von KOLPING in der Ukraine, die Hilfe seit dem 24. Februar. In der Sozialküche werden seit Kriegsbeginn täglich 450 Mittagessen gekocht. Sie wird von Ehrenamtlichen betrieben, auch Geflüchtete arbeiten hier mit. Bislang sind rund 43.000 Essen zubereitet worden. Fotos
„Wir haben über 80 Tonnen Hilfsgüter von unseren Freunden aus Deutschland, Polen, Rumänien, der Slowakei und Ungarn erhalten und konnten so rund 40.000 Menschen helfen. In den nächsten Wochen werden noch mehr geflüchtete Menschen zu uns kommen, da wir weitere Unterkunftsmöglichkeiten schaffen. In Czernowitz wird KOLPING ein Schulgebäude in ein Hostel mit bis zu 80 Betten umfunktionieren. Danke für eure großartige Hilfe und euer unermüdliches Engagement“, freut sich Geschäftsführer Vasyl Savka.

+++ 2.6.2022: Kinderfest am Kinderschutz-Tag: Am gestrigen Kindertag in der Ukraine hat sich KOLPING etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zeitgleich fand im rumänischen Oituz und im ukrainischen Czernowitz ein Kinder-Sportfest statt. Einen Tag zuvor hatte ein Transport aus Rumänien unter anderem auch Süßigkeiten und Pokale für die Kinder nach Czernowitz gebracht. Fotos. So waren Kinder in beiden Ländern miteinander verbunden. Alleine in Czernowitz nahmen 130 Kinder teil und hatten großen Spaß. Und es gab nur Gewinner und glückliche Gesichter. Video mit Bildern aus Oituz und Czernowitz

+++ 31.5.2022: 12. Transport von KOLPING Rumänien nach Czernowitz: Mit an Bord waren außer Lebensmittel auch Mehl, das wie in so vielen Ländern knapp ist. Außerdem Medikamente, Rollstühle, Klappbetten und Bettwäsche sowie Süßigkeiten für das Sportfest, das morgen anlässlich des Kindertages zeitgleich bei KOLPING in Oituz/Rumänien und in Czernowitz geplant ist. Die Spenden kamen auch aus Augsburg und Ungarn und wurden jetzt von den rumänischen Kollegen über die Grenze gebracht.

+++ 30.5.2022:  In der aktuellen Ausgabe berichtet das Kolpingmagazin über die vielfältige Ukraine-Hilfe:  Zum Artikel

+++ 27.5.2022: Volle Kraft: So hilft KOLPING der Ukraine: Die aktuelle Ausgabe des Spendermagazins „horizonte“ berichtet über die vielfältigen Hilfsaktionen. Jetzt lesen 

+++ 25.5.2022: Augsburg-Ungarn-Rumänien-Ukraine: Zurzeit ist ein Hilfstransport von KOLPING Augsburg über die KOLPING-Stationen Ungarn und Rumänien in Richtung Ukraine unterwegs. Er hat den Grenzübergang Gheorgheni bereits passiert. Geladen sind unter anderem Rollstühle und Rollatoren, 500 Kilo Mehl, eine Palette Funkgeräte und eine Palette Tabletten zur Wasseraufbereitung. Fotos

+++ 24.5.2022: Bericht einer geflüchteten Familie: Genau vor drei Monaten begann der Krieg in der Ukraine. Mittlerweile sind über 14 Millionen Menschen auf der Flucht und 6,5 Millionen haben das Land verlassen. Die 24-jährige Nastja aus Saporischja ist mit ihrer Mutter und Oma in die Slowakei geflohen und wohnt seit zwei Monaten im Kolpinghaus in Štiavnické Bane. Lesen Sie über ihre Flucht und wie ihrer Familie in der neuen Umgebung geholfen wird. Zum Bericht

+++ 23.5.2022: Ternopil: Tageszentrum für Kinder mit Behinderung wiedereröffnet– auch für 30 geflüchtete Kinder: Mit Kriegsbeginn musste der Kindergarten für behinderte Kinder nach nur wenigen Monaten schließen. Jetzt ist die Kita wieder offen und neben den 50 einheimischen Kindern werden auch 30 Kinder, die vor dem Krieg mit ihren Familien geflüchtet sind, betreut. Das Zentrum wird durch Spenden finanziert. Fotos

+++ 20.5.2022: Hilfstransport aus Rumänien nach Czernowitz – Kinder packen mit an: Drei Kleinbusse sind gestern von Oituz/Rumänien nach Czernowitz gefahren. Geladen waren auch Hilfsgüter von KOLPING Erfurt und Limburg. Die Kinder aus dem KOLPING-Sozialzentrum in Oituz halfen tatkräftig mit beim Beladen der Busse. VIDEO

+++ 19.5.2022: Euer Verbandskasten für die Ukraine: Mullbinden, Verbände, Klammern – der Inhalt unserer Auto-Verbandskästen wird in der Ukraine dringend benötigt. In einer gemeinsamen Aktion rufen das Kolpingwerk Augsburg, der ADAC und Bayern 3 auf, bald ablaufende Verbandskästen der Ukrainehilfe zu spenden. Das Verbandsmaterial wird vor dem Versand eingehend vom medizinischen Personal geprüft und dann über das KOLPING-Netzwerk via Rumänien in die Ukraine nach Czernowitz gebracht. Mehr Infos über die Aktion. Kolping Augsburg im Interview auf Bayern 3

+++ 17.5.2022: Hilfslieferung in die umkämpfte Donbass-Region: „Wir haben am 10. Mai einen Hilfstransport mit Hilfe der Freiwilligen nach Novomykolaivka organisiert“, berichtet Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine. Das Dorf liegt fast 1100 km von der KOLPING-Zentrale in Czernowitz entfernt in der umkämpften Region Donezk. „Der Transport ist gestern angekommen. Da es keine Internetverbindung gibt, haben uns erst heute Bilder erreicht.“ Da medizinische Hilfe und Medikamente Mangelware sind, haben etwa 60 Personen Arznei, Hygieneartikel und Verbandsmaterial und weitere dringend benötigte Hilfsgüter erhalten. Die Polizei vor Ort hat die Aktion begleitet und bei der Verteilung geholfen. Fotos

+++ 16.5.2022: Hilfstransport aus Hildesheim in der Ukraine angekommen: Ein weiterer LKW aus Hildesheim mit Nahrungsmitteln, Babynahrung, Schuhen und Schlafsäcken ist heute in der Kolping-Zentrale in Czernowitz angekommen und wird gerade ausgeladen. Video

+++ 11.5.2022: Hilfe für die Bevölkerung in Dnipro: Gestern sind mit dem Güterzug KOLPING-Spenden in Dnipro angekommen. Die Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel stammen von KOLPING Hildesheim und Rumänien und waren zuvor in die KOLPING-Zentrale nach Czernowitz geliefert worden. Dnipro liegt zwischen Kiew und Charkiw. Fotos

+++ 10.5.2022: Am Wochenende sind zwei Tonnen Hilfsgüter von KOLPING Polen nach Uschgorod geliefert worden. Mit dabei ist auch ein Rollstuhl für Snizhana– ihre Mutter konnte sich aus eigenen Mitteln keinen leisten und beide sind dankbar für die Hilfe durch KOLPING. VIDEO. Fotos

+++ 6.5.2022: KOLPING-Hilfe für die Kinder-Intensivstation in Czernowitz: Das Ärzte- und Pflegerteam im Krankenhaus in Czernowitz ist dankbar über Lieferung von Medikamenten und medizinischem Gerät, das von KOLPING gespendet wurde. Auch die Beatmungsbeutel für kranken Kinder auf der Intensivstation des Kinderkrankenhauses werden dringend benötigt. Fotos

+++ 5.5.2022: Hilfstransport aus Rumänien mit Dieselgeneratoren, Lebensmitteln und Medikamenten erreicht KOLPING Czernowitz: „Ich bin selber erstaunt, was alles in zwei Kleinbusse passt“, freut sich Vasyl Savka. Er nahm heute eine weitere Hilfslieferung von KOLPING Rumänien entgegen. Corneliu Bulai und ein Mitarbeiter fuhren von Oituz aus zur KOLPING-Zentrale in Czernowitz/Ukraine. Berge von Nudeln und Konserven stapeln sich jetzt im Büro des Geschäftsführers. Die Lebensmittel werden dringend benötigt für die Sozialküche, die täglich um die 400 Mahlzeiten zubereitet. Zwei Dieselgeneratoren wurden geliefert, die von KOLPING Ungarn beschafft wurden. Außerdem wurden Medikamente und dringend benötigte Aderpressen zum Abbinden von Wunden transportiert sowie festes Schuhwerk. Fotos.
Ein Teil der Waren wird jetzt umgeladen und nach Chmelnytskyj, Charkiw und Tschernihiw gebracht. VIDEO von Vasyl Savka

+++ 4.5.2022: Vier neue Dieselgeneratoren für KOLPING Ukraine: KOLPING Ungarn ist es gelungen, vier dringend benötigte Dieselgeneratoren zu beschaffen. Über das gut funktionierende KOLPING-Netzwerk lagern die Generatoren zurzeit in Oituz/Rumänien und werden beim nächsten Hilfstransport zu KOLPING in die Ukraine geliefert.

+++ 3.5.2022: 10 Tonnen Hilfsgüter für Czernowitz: Gestern erreichte ein weiterer Hilfstransport aus Hildesheim die KOLPING-Zentrale im ukrainischen Czernowitz. Geladen waren 10 Tonnen Lebensmittel, Verbandsmaterial und dringend benötigte Medikamente, Hygieneprodukte, Bettzeug, Decken und Kleidung.
Am vergangenen Wochenende berichtete KOLPING Geschäftsführer Vasyl Savka auf einer Engagierten-Konferenz in München in einer Videoschalte über die Situation in der Ukraine und die Hilfe, die KOLPING leistet. Fotos

+++ 29.4.2022: Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine: KOLPING hat bislang 70 Tonnen Hilfsgüter und 26.000 Essensportionen verteilt: „Seit Kriegsausbruch haben wir uns in unseren Einrichtungen um etwa 900 geflüchtete Menschen gekümmert“, sagt Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING in der Ukraine. „Die meisten bleiben wenige Tage, einige auch für mehrere Wochen. Es kommen immer mehr Menschen in die Stadt. Bei uns in Czernowitz ist die Bevölkerung deshalb um ein Drittel gewachsen, das ist eine große Herausforderung.“
KOLPING hilft: Die KOLPING-Sozialküche hat seit Kriegsbeginn 26.000 Essensportionen zubereitet, täglich werden um die 400 Menschen versorgt. Rund 70 Tonnen Hilfsgüter sind inzwischen bei KOLPING in der Ukraine angekommen und verteilt worden. Zum Beispiel nach Chmelnyzkyj, das 240 Kilometer entfernt von Czernowitz liegt. Auch hierhin sind viele Familien vor den russischen Angriffen geflohen. Fotos

+++ 25.4.2022: Waschsalon für Geflüchtete eröffnet: In Czernowitz /Ukraine hat KOLPING einen Waschsalon eingerichtet, der die Wäsche der geflüchteten Familien wäscht und trocknet. Fotos. Die KOLPING-Sozialküche in Czernowitz bereitet täglich mindestens 400 Essen zu, die an Bedürftige verteilt werden.

+++ 22.4.2022: Ukraine: Hilfslieferungen werden umgehend an Bedürftige weitergeleitet: Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine, dankt für die Hilfe: „Wir haben in den letzten zwei Wochen fast alle Sachspenden der Hilfslieferungen verteilt. Wir haben einige der Spenden an Flüchtlinge in den Städten weitergegeben, in denen unsere Kolpingsfamilien tätig sind: in Czernowitz, Uschgorod, Chmelnyzkyj, Stryj, Schargorod und Dnipro. Der Rest wurde von Partnerorganisationen und Freiwilligen direkt an die Menschen gegeben, die an Orten leben, die besonders unter der russischen Aggression gelitten haben: Butscha, Irpin und Tschernihiw.“

+++ 19.4.2022: Slowakei: Flüchtende finden Schutz im Kolpinghaus in Štiavnické Bane/Slowakei: Seit dem 8. März beherbergt KOLPING Slowakei geflüchtete Familien aus der Ukraine. Momentan wohnen 17 Personen im Kolpinghaus Štiavnické Bane. KOLPING hat sie in die Gemeinschaft aufgenommen und mit ihnen Ostern gefeiert. Am Ostersonntag bestieg die Gruppe gemeinsam den Sitno (1008 m), den höchsten Gipfel des Štiavnica-Gebirges. „Durch gemeinsame Aktivitäten versuchen wir, uns gegenseitig Hoffnung zu geben und schwierige Zeiten zu überstehen“, sagt Margita Marková, Geschäftsführerin von KOLPING Slowakei. Fotos

+++ 17.4.2022: Polen: Hilfe für geflüchtete Kinder und Jugendliche: In Korzkwa bietet KOLPING für geflüchtete Kinder und Jugendliche Treffen an, in denen getanzt, gebacken oder gespielt wird. So können sich die Kinder an ihre neue Umgebung gewöhnen und unbeschwerte Stunden verbringen. Fotos

+++ 16.4.2022: 1500 Trinkflaschen mit integriertem Wasserfilter für Geflüchtete: Schmutziges Wasser wird gereinigt und kann sofort getrunken werden. Die Flaschen konnten zu einem Sonderpreis erworben werden. Sie wurden kostenfrei zur slowakischen Grenze geliefert, wo sie KOLPING Slowakei in Empfang genommen und für den Weitertransport zu KOLPING nach Uschgorod (Ukraine) gesorgt hat. So wird das Wasser gefiltert: Video

+++ 15.4.2022: Vorgezogene Osterfreude für 60 Kinder in Czernowitz: Sie erhielten Ostergeschenke von rumänischen Schulkindern. Überreicht wurde die Osterüberraschung von KOLPING-Mitarbeitern aus Rumänien, die gestern mit ihrem siebten Hilfstransport die Ukraine erreichten. Eine große Freude und Abwechslung für die Kinder in Czernowitz! Das Highlight war der Spaß auf dem Schulhof, bei dem alle begeistert mitmachten und der Krieg für kurze Zeit vergessen war. Fotos

+++ 14.4.2022: Normalität tut gut: In Iwano-Frankiwsk hilft KOLPING geflüchteten Kindern und Jugendlichen, für ein paar Stunden den Krieg zu vergessen. In der eigenen Backstube können die jungen Leute nach Herzenslust backen und Spaß haben. Die örtliche Kolpingjugend hat für die Jugendlichen aus dem Kriegsgebiet einen Musikabend veranstaltet. Denn Musik verbindet und ist gut für die Seele. Fotos 

+++ 13.4.2022: Danke für Eure Spenden! So helfen sie direkt und vor Ort: Vasyl Savka, Geschäftsführer bei KOLPING Ukraine, bedankt sich für die Hilfe der benachbarten KOLPING-Verbände: „Wir haben in letzten zwei Wochen die ganzen Transporte, die von Euch nach Czernowitz und Uschgorod gekommen sind, fast komplett weitergegeben. Einen Teil der Hilfsgüter haben wir vor Ort, bei den Flüchtlingen in Czernowitz, Uschgorod, Khmelnytskyj, Stryj, Schargorod und Dnipro verteilt, wo unsere Kolpingsfamilien tätig sind. Ein weiterer Teil wurde über Partnerorganisationen und Freiwillige direkt an die Menschen in den Orten weitergegeben, die besonders unter der russischen Aggression gelitten haben: Butscha, Irpin, Tschernihiv.

+++ 12.4.2022: Einblicke hinter die Kulissen der Sozialküche in Czernowitz: In der KOLPING-Sozialküche in Czernowitz werden jeden Tag mindestens 400 Essen zubereitet und an Geflüchtete verteilt. In der Küche arbeiten Freiwillige, die hier leben, und Geflüchtete. Der Koch Vladimir Yemanov stammt aus Kiew und ist durch den Krieg nach Czenowitz geflohen. Seine Familie ist in Rumänien in Sicherheit. Vladimir hilft, indem er das tut, was er sehr gut kann: kochen. Dieses Video mit englischen Untertiteln gibt einen Einblick in die KOLPING-Küche und portraitiert die vielen Freiwilligen, die in der Sozialküche Tag für Tag so wichtige Überlebenshilfe leisten. 

+++ 11.4.2022: Nähmaschinen und Schulunterricht helfen den Geflüchteten: Am vergangenen Freitag kam der sechste Hilfstransport aus Rumänien bei KOLPING im ukrainischen Czernowitz an. Geladen hatte der Transport auch Hilfsgüter von KOLPING Ungarn. Neben dringend benötigten Schuhen, Medikamenten und Lebensmitteln konnten auch Nähmaschinen an Helferinnen übergeben werden. Fotos. Sie geben Nähworkshops für die Flüchtlinge, in denen Kleidung, aber auch z.B. Erste-Hilfe-Beutel genäht werden. Geflüchtete Schulkinder aus dem Osten des Landes erhalten Unterricht.

+++ 8.4.2022: 70.000 Geflüchtete in Czernowitz: „In Czernowitz ist gestern ein Evakuierungszug mit 700 Menschen angekommen. Jetzt haben wir etwa 70.000 Flüchtlinge in der Stadt“, berichtet Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine. „Die Lage ist bei uns hier in Czernowitz etwas besser geworden, zumindest die letzten drei Nächte konnten wir zu Hause schlafen. Aber generell erwarten wir jetzt eine Verschärfung der Situation im Osten des Landes. Unsere Sozialküche funktioniert weiter und bereitet 420 – 450 Essen täglich zu, heute waren es sogar 510.“ Fotos

+++ 6.4.2022: So hilft KOLPING den Geflüchteten in der Slowakei: Zurzeit sind im Kolpinghaus in Štiavnické Bane fünf Familien untergebracht, eine weitere Familie beherbergt die Kolpingsfamilie Šurany. Neben der Unterkunft, Verpflegung und Kleidung erhalten die Menschen durch KOLPING Hilfe bei Behördengängen, bei der Eingliederung der Kinder in der Schule oder im Kindergarten und der Suche nach einer Arbeitsmöglichkeit für die Erwachsenen. Demnächst soll ein Sprachkurs für Erwachsene angeboten werden. Die Familien erfahren bei KOLPING auch eine psychologische Betreuung.

+++ 5.4.2022: Neuer Hilfstransport von KOLPING Rumänien am kommenden Freitag: Geliefert werden dringend benötigte Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel.

+++ 1.4.2022: Ein Hilfsgütertransport aus Rumänien hat erste Betten und Bettwäsche für die neue Notunterkunft in Czernowitz geliefert. Die Fahrer besuchten auch Werkstätten von Freiwilligen, die täglich Nützliches wie Erste-Hilfe-Kästen herstellen, und eine Schule, in der Flüchtlingskinder von KOLPING betreut lernen und spielen können. Fotos

+++ 31.3.2022: Unterkunft und Betreuung von Flüchtlingsfamilien in der Ukraine: In Czernowitz betreut die Kolpingsfamilie aktuell rund 20 Flüchtlinge, die möglicherweise über einen längeren Zeitraum dort bleiben. KOLPING Ukraine hat zudem begonnen, eine Schule in Czernowitz zu einer großen Flüchtlingsunterkunft umzubauen. Denn sollten die Fluchtkorridore einmal offen sein, werden noch viel mehr Flüchtlinge vor Ort erwartet.

+++ 30.3.2022: KOLPING Rumänien: Webseite unterstützt Geflüchtete – In Rumänien informiert der Verband auf Ukrainisch über die Hilfe bei der Unterbringung, Jobsuche und über Ansprechpartner: ucraina.kolping.ro/ Außerdem plant KOLPING Rumänien die Anschaffung eines größeren Lastwagens zum Transport der Hilfsgüter.
In Czernowitz halten sich zurzeit etwa 35.000 Geflüchtete auf, berichtet Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING. Hier hat KOLPING Ukraine seinen Hauptsitz. Täglich kommen viele Menschen hinzu. „Viele bleiben hier, die Kapazitäten kommen allmählich an ihre Grenzen“, so Savka.

+++ 29.3.2022: Neuer Hilfskonvoi von Rumänien in Richtung Ukraine: Heute früh haben 5 Kleintransporter den rumänischen Grenzort Siret in Richtung Ukraine passiert. Verfrachtet werden gerade auch die Hilfsgüter von KOLPING Ungarn, die Ende letzter Woche bei KOLPING Rumänien zwischengelagert wurden. Der Konvoi fährt zum KOLPING-Nationalbüro nach Czernowitz. Fotos

+++ 24.3.2022: KOLPING Rumänien meldet die Ankunft weiterer Geflüchteten im Kolpinghotel in Kronstadt. Außerdem werden Familien im Kolpinghaus Karansebesch erwartet. Eine Hilfslieferung von drei Kleinbussen von KOLPING Ungarn sind am Nachmittag im rumänischen Oituz angekommen. Die Hilfsgüter (Lebensmittel, Matratzen, Schlafsäcke, Isomatten, Hygienartikel) werden bei KOLPING zwischengelagert und am kommenden Dienstag über die Grenze ins KOLPING-Nationalbüro nach Czernowitz gebracht. Der Transport wird von der Kolpingjugend Szeged begleitet, die einen Teil der Hilfsgüter gesammelt und verpackt hat. Fotos

+++ 23.3.2022: KOLPING Polen hat bereits 125 Geflüchtete im Kolpinghaus in Luborzyca aufgenommen. Die meisten Familien sind auf der Durchreise. KOLPING beherbergt die Geflüchteten, versorgt sie mit Nahrung, Kleidung und dem Notwendigsten und hilft bei der Weiterreise. So helfen die Spenden: Video von KOLPING in Krakau

+++ 22.03.2022: Wie KOLPING Polen Menschen in der Ukraine hilft –Es gibt eine große Solidarität“: In Polen leisten die Menschen gerade besonders viel Hilfe für ukrainische Flüchtlinge. Auch das Kolpingwerk Polen ist aktiv und bringt Hilfsgüter von Krakau aus in die Ukraine – zuletzt am vergangenen Wochenende. Koordinatorin Patrycja Kwapik erläutert die Lage vor Ort. Zum Interview 

+++ 18.3.2022: Zwei Tonnen Hilfsgüter auf dem Weg zu KOLPING Uschgorod: Heute fährt ein Auto mit zwei Tonnen Hilfsgütern von KOLPING Krakau in die Ukraine. Morgen wird der Transporter in Uschgorod erwartet. Auf dem Rückweg können Geflüchtete mitgenommen und in Sicherheit gebracht werden.

+++ 17.3.2022: Neuer Hilfstransport aus Rumänien startet morgen – rumänische Kolpingsfamilie integriert geflüchtete Familie: Morgen startet der vierte Transport aus Rumänien mit zwei Kleinbussen. Corneliu Bulai und Nationalpräses Istvan Gödri von KOLPING Rumänien werden von zwei Priestern aus der Repulik Moldau begleitet. „Inzwischen kommen auch in Rumänien immer mehr Menschen aus der Ukraine an, die nicht nur auf der Durchreise sind, sondern vorerst länger bleiben wollen“, berichtet Ingrid Arvay aus dem Nationalbüro von KOLPING Rumänien. „Zum Beispiel eine Familie mit drei Kindern, um die sich Mitglieder der Kolpingsfamilie Gheorgheni kümmern. (Foto) Sie sind im Kolpinghaus untergebracht. Zwei der älteren ukrainischen Jungs sind schon im örtlichen Fußballverein angemeldet. Heute kommt eine Frau aus Kiew dazu.“

+++ 16.3.2022: Großes KOLPING-Netzwerk sichert die humanitäre Nothilfe: Beinahe täglich erreichen Hilfstransporte von KOLPING aus Deutschland, Polen, Rumänien, Ungarn oder der Slowakei die ukrainische Grenze. Osteuropa-Referent Gregor Federhen berichtet im Domradio über die humanitäre Nothilfe von KOLPING und über das Solidaritäts- und Benefizkonzert, das heute Abend um 19.30 Uhr in der Minoritenkirche zugunsten der KOLPING-Hilfe in der Ukraine stattfindet. Zum Interview 

+++ 15.3.2022: Videos von Vasyl Savka, KOLPING Ukraine: Vor zwei Tagen ist der Transport von KOLPING Hildesheim mit dringend benötigtem Material in Czernowitz eingetroffen. VIDEO 
In seiner Videobotschaft dankt der Geschäftsführer von KOLPING in Czernowitz für die anhaltende  Spendenbereitschaft und Solidarität seit dem Kriegsausbruch. VIDEO 

+++ 14.3.2022: KOLPING hilft bei Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften: In Uschgorod werden mit Hilfe von KOLPING zwei Zentren für Geflüchtete ausgestattet. Unter anderem mit Feldbetten aus Krakau, die KOLPING letzte Woche geliefert hat, erhalten so insgesamt 350 Menschen eine Unterkunft.

+++ 13.3.2022: Transport aus Rumänien unterstützt Essensausgabe in Czernowitz: Kochgeschirr und Lebensmittel erhielt die KOLPING-Sozialküche in Czernowitz, die mittlerweile täglich 400 Menschen mit Essen versorgt. Fotos.  Ein Hilfskonvoi von KOLPING Rumänien hat dringend benötigte Sachspenden und Lebensmittel in die KOLPING-Zentrale nach Czernowitz gebracht, darunter auch die Töpfe für die Sozialküche. Geschäftsführer Vasyl Savka berichtet, dass es in Czernowitz mittlerweile jede Nacht Flugalarm gibt. Im Kolpinghaus in Schargorod haben Familien aus der Nähe von Mykolaiw Zuflucht gefunden. Die Stadt liegt zwischen Odessa und Cherson im umkämpften Süden des Landes.

+++ 11.3.2022: Hilfslieferungen aus Deutschland, Ungarn und Rumänien: Sechs Transporter von KOLPING aus Erfurt sind seit heute früh auf dem Weg in die Ukraine. Nach einem Zwischenstopp in Kosice (Slowakei) werden sie am Samstag weiter nach Uzhgorod fahren. Gestern haben Mitarbeiter von KOLPING Rumänien die Sachspenden aus Ungarn an der rumänischen Grenze in Gheorgheni übernommen. Unterstützt wurden sie beim Umladen von der ansässigen Kolpingsfamilie (Fotos). Jetzt fährt der Hilfstransport weiter zu KOLPING in Czernowitz. Ebenfalls nach Czernowitz unterwegs sind heute drei Kleinbusse von KOLPING in Oituz (Rumänien). Fotos

+++ 9.3.2022: Weitere Hilfslieferungen aus Rumänien und Ungarn: In den nächsten beiden Tagen fahren fünf KOLPING-Kleinbusse vom rumänischen Oituz aus in das 280 Kilometer entfernte Czernowitz mit dringend benötigten Sachspenden. Ein weiterer Hilfstransport kommt von KOLPING Ungarn direkt zur Grenzstation Siret. Fotos

+++ 8.3.2022: Geflüchtete Familien in Litauen erwartet: KOLPING Litauen bereitet sich auf die Ankunft der ersten Flüchtlinge aus der Ukraine vor. „Wir erwarten täglich die ersten Frauen und Kinder”, berichtet Lina Kalabitaitė, Geschäftsführerin von KOLPING in Kaunas/Litauen. Das Kolpinghaus in Troskunai kann bis zu 30 Personen beherbergen.
Im Kolpinghaus in Štiavnické Bane, Slowakei, sind die ersten Geflüchteten bereits eingetroffen.

+++ 8.3.2022: Hilfslieferung nach Czernowitz und Uzhgorod: Heute startet ein Team von KOLPING Polen und der Slowakei gemeinsam einen Hilfstransport nach Uschgorod. VIDEO. Auch ein Transport von KOLPING aus Ungarn ist heute unterwegs an die Grenze nach Gheorgheni und dann weiter nach Czernowitz. Geliefert werden u.a. dringend benötigte Schlafsäcke, Powerbanks und Ladegeräte, Luftmatratzen, Schmerzmittel, Wundverbände, Decken, Rettungsdecken und Konserven.

+++ 7.3.2022: KOLPING Polen in Krakau Anlaufstelle für Geflüchtete: Hier werden täglich Menschen versorgt, meist Familien mit kleinen Kindern. Sie erhalten eine warme Mahlzeit und können sich aus den angelieferten Spenden aussuchen, was sie benötigen. Die restlichen Spenden werden gerade von den Mitarbeitenden verpackt und am Dienstag in die Ukraine geliefert.

+++ 6.3.2022: KOLPING liefert dringend benötigte Hilfsgüter an die Grenze, die Gefahr steigt: Heute ist die Stadt Winnyzja bombardiert worden, sie liegt 280 km entfernt von Czernowitz, dem Sitz von KOLPING Ukraine. Die Planung und Durchführung der Hilfstransporte laufen bei KOLPING auf Hochtouren. Es gibt viele Initiativen aus Deutschland, die Sachspenden an die Grenze bringen. KOLPING Ungarn wird Anfang der Woche dringend benötigte Schlafsäcke, Rettungsdecken, Medikamente und Konserven an den Grenzübergang nach Gheorgheni bringen.

+++ 5.3.2022: Angst vor Angriffen und Sabotage: So sieht es im Westen der Ukraine aus: Kolping-Geschäftsführer Vasyl Savka schildert im Gespräch mit katholisch.de die aktuelle Lage.

+++ 5.3.2022: Czernowitz – 350 Menschen erhalten heute durch KOLPING-Spenden eine warme Mahlzeit: Die gestern aus Rumänien angelieferten Hilfsgüter (Fotos) werden gerade verteilt, berichtet Vasyl Savka direkt aus Czernowitz. Einen Teil der Lebensmittel hat eine Sozialküche erhalten, die heute warmes Essen für mindestens 350 Menschen zubereitet und kostenlos ausgibt. Fotos. Mit den restlichen Nahrungsmittelspenden kann die Küche in den nächsten Tagen Hunderte von Menschen versorgen. Letzte Nacht gab es keinen Fliegeralarm in Czernowitz und die Menschen hatten endlich wieder eine ruhigere Nacht, berichtet der Geschäftsführer von KOLPING Ukraine.

+++ 4.3.2022: Eure Hilfe kommt an! Dankvideo aus Czernowitz: „Ihr seid einfach toll! Was ihr alles für uns leistet!“ Vasyl Savka von KOLPING in Czernowitz/Ukraine bedankt sich für die erste Hilfslieferung aus Rumänien und die große Spendenbereitschaft. ZUM VIDEO

+++ 4.3.2022: Koordination der Hilfe im Westen der Ukraine: Die Hilfslieferungen aus den Nachbarländern werden von KOLPING Ukraine aus den Städten Czernowitz, Lwiw und Uschgorod koordiniert und von da aus direkt an die Geflüchteten verteilt.

+++ 3.3.2022: Hilfstransport von Krakau in die Ukraine: Ein erster Transport mit Sachspenden von KOLPING Polen ist auf dem Weg in die Ukraine. Geladen hat der Transporter aus Krakau unter anderem warme Kleidung, Schuhe, Thermounterwäsche, Thermosflaschen, Medikamente, Blutdruckmessgeräte. Fotos

+++ 2.3.2022: Sammeln und Transport von Hilfsgütern und Betreuung von Flüchtlingen: Kolpingsfamilien aus Polen und Rumänien sammeln Sachspenden und Lebensmittel, die von KOLPING-Mitarbeitern verpackt und an die Grenze gebracht werden. Bilder aus Krakau (Polen), aus Gheorgheni und Temeswar (Rumänien) und vom rumänischen Grenzübergang Siret. 

+++ 2.3.2022: Ukraine: Herberge für Flüchtlinge teilweise schon belegt: Auch im westlich gelegenen Czernowitz mussten die Bewohner diese Nacht und heute früh schon zwei Mal in den Kellern Schutz suchen. Hier und in drei anderen Städen (Lwiw/Lemberg, Uschgorod und Schargorod) hat KOLPING Unterkünfte für die Kriegsflüchtlinge zur Verfügung gestellt.  Die Plätze in Lwiw und Uschgorod sind bereits besetzt.

+++ 1.3.2022: Lagebericht aus Czernowitz/Ukraine: Hunderttausende sind innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Hilfe erfahren sie auch von KOLPING Ukraine. Ihr Geschäftsführer Vasyl Savka ist in Czernowitz und koordiniert Unterbringung und Verpflegung. 6.000 Menschen aus den Kriegsgebieten sind bereits in Czernowitz angekommen. Ein Lagebericht.

+++ 1.3.2022:  Interview: „Unsere Kolpingländer sind bereit.” – KOLPING-Länderreferent für Mittel- und Osteuropa, Gregor Federhen, zur Flüchtlingssituation berichtet im domradio.

+++ 1.3.2022: Erste Flüchtende in Rumänien und Polen aufgenommen: „Die erste Familie aus der Ukraine kommt heute nach Temeswar. Wir sind weiter vorbereitet mit unseren 130 Plätzen in den Kolpinghäusern“, berichtet Eduard Dobre von KOLPING Rumänien. Mitarbeiter Corneliu Bulai fährt heute ins Grenzgebiet nach Siret. Auch in Polen sind inzwischen die ersten Kolpingbrüder und Kolpingschwestern aus dem Kriegsgebiet angekommen. Das Kolping-Luborzyca-Haus hat die erste Gruppe von Flüchtlingen aus der Kolpingsfamilie aus Tarnopol aufgenommen, und Lvowa erwarten die nächsten Familien. Auch KOLPING Slowakei bietet Unterkünfte im Kolpinghaus und bei Privatpersonen an.

+++ 28.2.2022: KOLPING Ukraine: Notaufnahmelager bereit: Der Nationalverband hat in Czernowitz, Uschgorod und Schargorod Unterbringungsmöglichkeiten für die flüchtenden Familien bereitgestellt. Fotos

+++ 28.2.2022: KOLPING Rumänien bereitet sich zur Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor: „KOLPING Ukraine hat uns mitgeteilt, dass es Mütter und Kinder gibt, die eine Unterkunft brauchen. Wir konnten 120 Unterkünfte ermitteln an Kolping-Standorten in Oituz, Ploscuțeni, Gheorgheni, Brasov, Ivo Camp, Rusca Montană, Caransebeș sowie in Privathäusern in Ilidia und Slatina Timiș“, berichtet Eduard Dobre, Geschäftsführer von KOLPING Rumänien. Außerdem würden in Gheorgheni, Oituz und Brasov Transportmittel für die Aufnahme von Flüchtlingen bereitgestellt. „Morgen fährt ein Kolping-Mitarbeiter an die Grenze, um die Lage zu sondieren. Wir versuchen am Mittwoch, Hilfsgüter zu übergeben.“

+++ 27.2.2022: KOLPING Polen hat die ersten Flüchtenden aus der Ukraine aufgenommen: Die Familien mit Kleinkindern kommen aus der Hauptstadt Kiew und aus Ternopil und Lwiw, im Westen des Landes. „Wir sorgen für den Transport von der Grenze, die Unterbringung, die Verpflegung und jede mögliche Hilfe und Betreuung. Wir erwarten unter anderem die Ankunft von Müttern mit kleinen Kindern und Menschen mit Behinderungen.“

+++ 26.2.2022: KOLPING-Verbände organisieren Hilfsmaßnahmen: KOLPING INTERNATIONAL steht in engem Austausch mit KOLPING Ukraine und den Verbänden der angrenzenden Länder Polen, Rumänien, Ungarn und der Slowakei. KOLPING Ukraine hat begonnen, die verfügbaren Unterbringungskapazitäten abzufragen sowie auch Kommunikations- und Transportmöglichkeiten zu erfassen. Neben der Unterbringung und Versorgung wird ebenso geprüft, wo man erste medizinische Hilfen und weitere Unterstützungsleistungen aufbauen kann

+++ 25.2.2022: Unübersichtliche Situation nach Kriegsbeginn: Nachdem die russische Armee in der Nacht die ersten Städte in der Ukraine angegriffen hat, sagt Vasyl Savka, Geschäftsführer von KOLPING Ukraine: „Wir wissen nicht, ob die Menschen auch von hier flüchten müssen. Wir alle leben in Ungewissheit und Angst. Wenn wir bleiben, wollen wir Flüchtenden aus den Kriegsgebieten eine Zuflucht bieten. Dafür brauchen wir Klappbetten, Wasserzisternen und Erste-Hilfe-Sets. Außerdem geben wir Erste-Hilfe-Kurse für unsere Bevölkerung, viele Menschen wollen etwas tun. Dafür brauchen wir vor allem medizinische Ausstattung. Die Not ist schon jetzt groß, und wir wissen nicht, was uns noch bevorsteht.“