Ansteckende Ideen

Ausbildung gegen Armut als Vermächtnis


Fast 60 Jahre war er Kolpingmitglied, Teil des Vorstands, Zweiter Bürgermeister, als Gemeinderat tätig und zeitlebens vielfältig ehrenamtlich engagiert. Für die Angehörigen des im Mai verstorbenen Albert Dietl aus Bayerbach war es daher ein Anliegen, im Sinne des Verstorbenen zu Spenden an KOLPING INTERNATIONAL statt Blumen- und Kranzspenden aufzurufen.

Zahlreiche Spenden kamen zusammen, die nun der Berufsausbildung junger Menschen in Afrika fördert. Denn eine berufliche Qualifikation schafft langfristig einen Weg aus der Armut – z. B. als Schneider, Mechaniker, Koch oder Frisör.

Wegen der Corona-Pandemie konnte die Bestattung nur im engen Familienkreis stattfinden. Die Familie bedauert sehr, dass Albert Dietl ein würdiger Abschied in der öffentlichen Form verwehrt geblieben ist, den er durch seine berufliche, kommunalpolitische und ehrenamtliche Lebensleistung verdient gehabt hätte. „In nicht allzu fernen, besseren Zeiten als den gegenwärtigen werden wir einen Trauergottesdienst nachholen, der diesen Namen verdient“, so sein gleichnamiger Sohn Prof. Albert Dietl.