Ansteckende Ideen

Hochdorf: Auf dem Weg zur Fairtrade Gemeinde


Viele Kolpingsfamilien sind Motoren dafür, dass ihre Gemeinde Fairtrade-Town wird.

Um die Auszeichnung “Fairtrade-Town”  zu erhalten, müssen 5 Kriterien erfüllt werden: Der Rat muss dies beschließen, es wird eine Steuerungsgruppe gebildet und je nach Gemeindegröße müssen Einzelhandel, Gastronomie etc. mitmachen. Dann müssen noch Vereine, Schule, Kirche und öffentliche Einrichtungen teilnehmen und auch die örtliche Presse soll involviert sein, denn es müssen jährlich 4 Presseberichte erscheinen.

Ein aktuelles Beispiel für eine aktive Fairtraide-Town ist die schwäbische Gemeinde Hochdorf. Uwe Schorsch vom Kolping Bezirksverband Esslingen-Reutlingen hat an mehreren Grundschulen im Unterricht auf spielerische Weise ein Projekt zum Thema “Fairer Handel” durchgeführt. Das war der Anstoß für die Erwachsenen, sich ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen und sich dafür einzusetzen, dass die Gemeinde Fairtrade-Town wird. Mit Erfolg!

Kolpingsfamilien können in vielerlei Hinsicht zum Status einer Fairtrade-Town beitragen:  als kirchlicher Verband, der Lobbyarbeit zu dem Thema macht, mit Warenverkauf (wenigstens Tatico-Kaffee), Beteiligung in der Steuerungsgruppe, mit Schulunterricht, Vermittler von Zuschüssen (z. B. Dekanat, Diözese, Sponsoren), Veranstaltungen etc.

https://www.fairtrade-towns.de