Ansteckende Ideen

Mit Nähen von Mundschutzmasken Gutes tun


Kolpingaktion in Niederkalbach bringt 800,00 € Erlös für zwei Zisternen in Afrika

April 2020: Als in vielen Ländern schon Mundschutz getragen wurde wegen der Corona-Pandemie, war es zunächst in Deutschland noch sehr verhalten. Keiner wusste, ob oder wann eine Mundschutzpflicht kommen würde. Da ließen sich vier Kolpingmitglieder aus Niederkalbach (Mechtild Möller, Pia, Pauline und Helene Dorn) etwas einfallen.

„Wir nähen mal ein paar Mundschutzmasken für uns und unsere Freunde,“ sagte Mechtild Möller zu ihren Enkeln. Und damit fing alles an:

Für das Hospiz Gelnhausen und den Häuslichen Pflegedienst in Kalbach wurden weitere 70 Masken gefertigt und gespendet. Da nun die Kids und die Oma viele Stunden an der Nähmaschine saßen, überlegten sie sich, die Masken gegen eine Spende abzugeben.

Erst sollten es nur ein paar Tiere werden, die man einer Familie in Afrika schenkt, dann wurde die Nachfrage nach Mundschutzmasken immer größer und es kamen viele Spenden zusammen. Das nächste Ziel war also, eine Zisterne für eine Familie in Afrika zu kaufen.

Dann kam der Anruf aus der Apotheke: „Könnt ihr Mundschutzmasken für die Kalbacher Bürger nähen?“ Und so wurde die Produktion im Familienkreis weiter angetrieben.

Hierfür ein großes Dankeschön an die Kalbach-Apotheke von Sabine Landmann und ihrem Team, die die Masken auch gegen eine Spende für die Kolpingaktion abgegeben haben.

Durch die Spenden konnten nun zwei Zisternen im Wert von insgesamt 800,-€ für das Kolpingprojekt in Afrika gekauft werden. Somit können sich Familien in Afrika für Monate mit sauberem Wasser versorgen.

Vielen Dank an alle Spender, die diese Aktion unterstützt haben!

Heike Faust