Malawi

Bischof unterstützt Kolping-Bestrebungen

Seitdem sich Malawi Anfang der 90er Jahre demokratisierte, schwankt das Land stetig zwischen demokratischen und autoritären Regierungszügen. Ein schnelles Bevölkerungswachstum, Korruption und Eingriffe in die Menschenrechte prägen das Land. Auch die Armut macht vor Malawi keinen Halt: Das Land zählt zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. Das trifft besonders die ländliche Bevölkerung.

Kolping vor Ort

 

Mittlerweile zählt der Nationalverband Malawi 900 begeisterte Kolpingmitglieder in rund 40 Kolpingsfamilien, die sich in der Gründungsphase befinden. Der Verbandsaufbau der jungen Gemeinschaft wird von dem lokalen Bischof unterstützt. Da Malawi ein Agrarland ist, konzentrieren sich die Aktivitäten auf:

Ländliche Entwicklung

Verbandsarbeit

Anbau und Marketing in guten Händen

Die meisten Menschen in Malawi leben von kleinbäuerlicher Landwirtschaft: KOLPING INTERNATIONAL unterstützt die Bauern mit Verteilung von Kleinvieh, wie Ziegen, Hühner, Kühe und Schweine, um die Ernten deutlich zu steigern. Der Dung der Tiere sorgt sogar für eine Verdreifachung der Ernten, sodass die Bauern einen Großteil der Ernte verkaufen und Geld verdienen können.

Besonders viel Wert wird auf die Diversifizierung von angebautem Gemüse und Früchten gelegt. Es werden dürre-resistentes Saatgut bereitgestellt und Zisternen zur Speicherung von Regenwasser gebaut. Die Bauern verarbeiten die Feldfrüchte zu Säften, Chips und Marmelade. Auch die effizientere Produktion und Verwertung sowie der Vertrieb werden intensiv gefördert.

Diese Hilfe sichert die Ernährung der Kleinbauern und unterstützt sie dabei, mit den Folgen des Klimawandels umgehen zu können.

Weitere Informationen

Gerne können Sie uns kontaktieren: spenden@kolping.net

Ursula Mund: Tel. +49 (0)221 / 77 88 0-37

Barbara Demmer: Tel. +49 (0)221 / 77 88 0-39