Timor-Leste

Mit Bildung und Kleinkrediten Einkommen sichern

Das erst seit 2002 unabhängige Timor-Leste (oder Osttimor) verfügt zwar über Einnahmen aus Öl- und Gasvorkommen. Trotzdem lebt die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze – die allermeisten von ihnen auf dem Land. Viele Familien müssen ihr Einkommen im Bereich der Selbstversorgungswirtschaft bestreiten. Denn feste Arbeitsplätze gibt es kaum. Außerhalb der Hauptstadt Dili ist die Infrastruktur auch nur schwach entwickelt. Zwei Drittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu Elektrizität. Auch bei der Bildung gibt es Defizite. So liegt die Alphabetisierungsrate der über 15-Jährigen lediglich bei 42 Prozent. Große Herausforderungen für einen vergleichsweise junge Nation: Gut 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner sind Jugendliche.

Kolping vor Ort

 

KOLPING Timor-Leste ist in allen drei Bistümern des Landes (Dili, Baucau und Maliana) aktiv. Sitz des Nationalbüros ist Lospalos/Lautem im Bistum Baucau. Seit Gründung der ersten Kolpingsfamilien im Jahr 1999 wächst der asiatische Verband kontinuierlich. Mittlerweile engagieren sich über 1.000 Kolpingmitglieder in mehr als 70 Kolpingsfamilien. Im Oktober 2022 wurde KOLPING Timor-Leste bei einem Besuch von Generalpräses Msgr. Christoph Huber feierlich zum Nationalverband erhoben. Projektschwerpunkte vor Ort sind berufliche Kurzzeitausbildungen (zum Beispiel in der Verarbeitung von Kokosöl) sowie die Förderung von Kleinunternehmen durch Kleinkredite.

Die Kernpunkte der Arbeit vor Ort:

Ausbildung

Kleinkredite

Verbandsarbeit

Weitere Projekte

Gerne können Sie uns kontaktieren: spenden@kolping.net

Barbara Demmer: Tel. +49 (0)221 / 77 88 0-39

Gabriele Wortmann: Tel. +49 (0)221 / 77 88 0-16

Aktuelle Informationen aus Timor-Leste:

https://kolpingtimorleste.tl