Die Corona-Pandemie

So unterstützt KOLPING die Menschen in der COVID-19-Krise

Die Solidarität in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz ist überwältigend! Bislang konnten über 600.000 Euro an Spendengeldern weitergeleitet werden. Damit wird unmittelbare Nothilfe geleistet, um das Überleben der Menschen zu sichern. Sie bekommen Nahrungsmittel, Hygienepakete und Wasser. Und mindestens genauso wichtig ist das Signal „Ihr seid nicht allein! Kolpinggeschwister weltweit stehen zusammen.“
Hier der aktuelle Überblick: 

+++ 15. Oktober: Überlebenshilfe in Chile: Schon vor der Pandemie waren viele Chilenen arm – durch Corona leben jetzt noch mehr Menschen in extremer Armut und hungern. KOLPING Chile hat deshalb in 18 Diözesen in den letzten Wochen über 300 Lebensmittelrationen verteilt und 2.767 Menschen geholfen. Fotos

+++ 13. Oktober: Indonesien – Kampf gegen Hunger und Corona: In Indonesien hat der Verband auf den Inseln Sumba, Flores und Westtimor Nahrungsmittel, Gesichtsmasken, Seife und Aufklärungsbroschüren verteilt, um die Bevölkerung vor COVID-19 zu schützen. Fotos

+++ 7. Oktober: Bolivien – Schutzanzüge und Masken für Kolping-Krankenhaus in El Alto: KOLPING Bolivien, Ärzte und das Pflegeteam des Hospital Sagradeo Corazón de Jesus bedanken sich in einem Kurzfilm für die Spenden aus dem Kolping-Corona-Fonds. Durch diese Hilfe haben sie die Schutzausrüstung erhalten, um sich und die Patientinnen und Patienten vor einer Ansteckung durch Covid-19 zu schützen. Zum Film

+++ 5. Oktober: Fotos aus Tansania – “Train the Trainer“: KOLPING hat in Tansania in Seminaren Freiwillige geschult, die die Bevölkerung vor den Gefahren des Coronavirus warnen. Um möglichst viele Menschen anzusprechen, werden in den Dörfern ein Theaterstück aufgeführt und eine Musikgruppe warnt in einem Lied vor COVID-19. Fotos

+++ 24. September: Tansania: „Wir hoffen, dass die Pandemie in Tansania bald verschwinden wird“, schreibt Richard Assey, Kolping-Regionalkoordinator in Singida / Tansania. Wir produzieren weiterhin Seife und sind froh, dass die Menschen ihren Alltag wieder bewältigen können.“ Um die Bevölkerung vor COVID-19 zu schützen, stellen Kolpingsfamilien in Tansania Seife und Desinfektionsmittel her. Fotos

+++ 21. September: Ruanda – Saatgut gegen Hunger: Viele Tagelöhner haben in den Städten durch die Pandemie ihre Jobs verloren und sind zu ihren Familien auf das Land zurückgekehrt. Für die Großfamilien bedeutet dies, dass sie noch mehr Menschen ernähren müssen. Aus Not haben sie oft bereits das Saatgut verzehrt, welches eigentlich für die nächste Ernte bestimmt war. KOLPING Ruanda hat daher durch Spenden aus dem Kolping-Corona-Fonds 21.253 Kilo Bohnen an 546 Haushalte verteilt. So konnte 3.800 Menschen geholfen und einer Hungersnot vorgebeugt werden. Foto

+++ 16. September: Argentinien – KOLPING unterstützt arme Familien: Freiwillige aus mehreren Kolpingsfamilien haben 100 Lebensmittelpakete gepackt, um sie an bedürftige Familien und Senioren zu verteilen. Die Spenden stammen aus den Mitteln des Kolping-Corona-Fonds. Fotos

+++ 9. September: Brasilien – Überlebenshilfe für Hungernde: Aus Geldern des Kolping-Corona-Fonds wurden 1.320 Lebensmittelkörbe in folgenden Bundesstaaten an Kolpingsfamilien gespendet: Bahia, Ceará, Maranhão, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso, Pará, Pernambuco, Piauí, Paraná, Rio de Janeiro, São Paulo und Tocantins. In Espirito Santo hat Kolping 1.200 Mahlzeiten an Obdachlose verteilt. Fotogalerie

+++ 3. September: Kolumbien – Hilfe für Notleidende: 360 Kolpingmitglieder haben dringend benötigte Hilfe erhalten. Der Verband brachte den Menschen in den Regionen Boyacá, Meta, Tolima und Bogotá Lebensmittel und Hygienekits. Die Nase-Mundschutz-Masken wurden nach einer Vorlage des Partner-Diözesanverbandes Köln genäht. Fotos

+++ 28. August: Mexiko – Zeichen der Hoffnung: „Für viele Menschen ist KOLPING Mexiko ein Zeichen und ein Raum der Hoffnung“, sagt Geschäftsführer Rafael Jacobo Zepeda. Der Verband hat seine Arbeit vor Ort im Juli wieder aufgenommen, das Team arbeitet abwechselnd an verschiedenen Tagen. Die Beratungen finden teilweise online, teilweise persönlich statt. Die Bereitschaft der Kolpingmitglieder ist groß, sich auf neue Strukturen der Projektarbeit einzulassen, etwa auf zoom-Konferenzen. „Wir haben die Menschen während der Pandemie begleitet und werden dies auch weiterhin tun, mit der gebührenden Sorgfalt, mit Respekt vor der Pandemie, aber mit Mut und Entschlossenheit, ein Faktor der Veränderung und Verbesserung im Leben der Menschen zu sein.“

+++ 26. August: Sri Lanka: Mit dieser Videobotschaft bedankt sich der Diözesanpräses Fr. Emilianuspillai aus Mannar für die Unterstützung aus dem Kolping-Corona-Fonds, von der 12 Kolpingsfamilien profitiert haben. Sie erhalten Hilfe durch Kleinkredite, damit sie als Bauern und Fischer wieder Einkünfte haben und ihre Familien ernähren können. Projektfotos sind in dem Film eingebaut und geben einen ersten Eindruck, wie die Kolpingsfamilien leben und arbeiten.

+++ 25. August: Bolivien – Ausbildung auch in Coronazeiten: In Bolivien werden zurzeit 40 junge Menschen in den Bereichen Bäckerei, Friseur, Maniküre und Kunsthandwerk fortgebildet – natürlich unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln. Diese Intensivkurse finden täglich statt und dauern zwei Monate. Sie sollen den jungen Leuten den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Dank der Kenntnisse, die sie bei KOLPING erwerben, erhalten sie leichter einen Job oder machen sich selbstständig, um ihre Familie zu unterstützen. Fotogalerie

+++ 24. August: Kamerun – Hilfsaktion: Im Kampf gegen Covid-19 hat KOLPING Kamerun im Juli 2020 seine 1000 Mitglieder in 40 Kolpingsfamilien aufgesucht und Lebensmittel sowie Hygienesets verteilt. Die Spenden wurden aus dem Kolping-Corona-Fonds finanziert. Zur Fotogalerie. Zwei Kolpingmitglieder bedanken sich in einem Video für die Spenden und sagen, wie sehr diese Unterstützung ihnen und ihrer Familie geholfen hat.

+++ 14. August: Dominikanische Republik: Große Solidarität – Lebensmittel für Hunderte hungernde Menschen: Zwischen dem 7. Juni und 2. August verteilte KOLPING Nahrungsmittel und Schutzmasken an notleidenden Mitglieder. Der Verband kaufte bevorzugt die Produkte, die die Kolpingmitglieder selbst angebaut oder produzierte hatten, etwa Eier, Bananen, Maniok, Brot und Ananas. Der Rest wurde dazugekauft, und der Verband freut sich über die große Solidarität der Bevölkerung: Einige Händler spendeten einen Teil ihrer Ware oder vergaben großzügige Rabatte, andere spendeten dem Verband Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Ein junger Schneider, der gerade seine Ausbildung bei KOLPING beendet hat, nähte viele Mundschutz-Masken, die ebenfalls verteilt wurden. Da viele freiwillige Helfer bei der Verteilaktion halfen, konnte KOLPING mehr Hilfspakete verteilen als geplant: 1.786 Lebensmittelrationen erreichten die Menschen im ganzen Land, so dass auch Bewohner eines Alten- und Kinderheims und Patienten einer Suchtklinik versorgt wurden. Fotogalerie

+++ 6. August: Indien – KOLPING hilft mit Garküchen und Lebensmittelpaketen: In ganz Indien herrschte bis Ende Juni ein 125-tätige Ausgangssperre. KOLPING half seinen Mitgliedern mit Nahrungsmitteln, über die Runden zu kommen. Sanitäter, die oft ohne ausreichenden Schutz arbeiteten, erhielten durch KOLPING Schutzmasken und Desinfektionsspray. Außerdem verteilte der Verband auch Schutzmasken an die Bevölkerung. KOLPING Indien errichtete in fünf Regionen Garküchen, in dem freiwillige Helfer Essen kochten und an Notleidende verteilte. Insgesamt wurden 9850 Lebensmittelpakete ausgegeben, und die Essensportionen sicherten das Überleben vieler Menschen. Fotos der Hilfsaktion

+++ 4. August: Albanien – KOLPING verteilt 8 Tonnen Lebensmittel an Bedürftige: In den letzten Wochen hat KOLPING Albanien Nahrungsmittel an besonders arme Familien verteilt. Insgesamt 350 bedürftigen Familien im Norden des Landes erhielten diese Hilfe. Auch die jüngst gegründete Kolpingsfamilie Koman half bei der Verteilung. Viele Menschen wohnen in den Bergen in unwegsamem Gelände, sie sind zum Teil nur mit dem Boot oder zu Fuß zu erreichen. Über diesen Hilfseinsatz berichtet ein Kurzfilm aus Albanien.

+++ 3. August: Dominikanische Republik: Fotos aus der Dominikanischen Republik, wo KOLPING Lebensmittel und Schutzmasken verteilt.

+++ 30. Juli: Kamerun – Kolpingsfamilien erhalten Hygienesets: Im Kampf gegen Covid-19 hat KOLPING Kamerun seine 40 Kolpingsfamilien aufgesucht und Hygienesets verteilt: Die Mitglieder erhielten Seife, Desinfektionsmittel, Mund- und Nasenschutz. Außerdem erklärten die Helfer*innen, wie wichtig die Einhaltung von Hygieneregeln sind, um die Pandemie einzudämmen. Die Maßnahmen richteten sich an 1000 Mitglieder in 9 Diözesen. Fotogalerie

+++ 7. Juli: Myanmar – Covid-19 Prevention Awareness Campaign: Vorstandsmitglieder und freiwillige Helfer von KOLPING in Myanmar sind zurzeit in den Diözesen Loikaw und Pekhon unterwegs und klären die Kolpingmitglieder über die Ansteckungsgefahren und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus auf. Schon seit Beginn der Pandemie ist der Verband unermüdlich dabei, seinen Mitgliedern zu helfen und hat das Ziel, alle 750 Mitglieder in 50 Kolpingsfamilien aufzusuchen. Neben der Informationskampagne verteilt KOLPING auch Grundnahrungsmittel, da viele Menschen durch die Ausgangssperre nichts zu essen haben. Fotos

+++ 6. Juli: Bolivien – KOLPING verteilt Lebensmittel: KOLPING Bolivien verteilt im ganzen Land Lebensmittel an bedürftige Familien. Die Dankbarkeit ist groß, denn viele Menschen haben durch die Corona-Beschränkungen kein Einkommen mehr und hungern. Zur Bildergalerie

+++ 26. Juni: Ruanda: Trotz Corona und Dürre können die Mitglieder der Kolpingsfamilie Kibwa (Diözese Ruhengeri) bald eine gute Kartoffelernte einfahren. Möglich ist das dank des landwirtschaftlichen Trainings durch KOLPING. „Unsere Mitglieder bewirtschaften ihre Felder mit modernen Anbaumethoden, auch jetzt während der Beschränkungen”, berichtet Dancille Mujuwamariya, die Geschäftsführerin von KOLPING Ruanda. „Viele Kolpingmitglieder leben auf dem Land und können sich auch während der Ausgangssperren versorgen.” Viele Städter sind daher zu ihren Verwandten in die Dörfer geflüchtet. In den Städten kämpfen aber auch die Kolpingmitglieder um ihre Existenz. „In die Läden kommen viel weniger Kunden, und oft müssen die Geschäfte auch schließen und die Einnahmen brechen völlig weg”, sorgt sich Dancille Mujuwamariya. Foto

+++ 25. Juni: Erdbeben in Mexiko – Kolpingmitglieder unverletzt, Kolpinghaus leicht beschädigt: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5 hat gestern den Süden Mexikos erschüttert. Betroffen war der Bundesstaat Oaxaca. „Das war ein großer Schock inmitten der Pandemie, die nicht nachlässt, sondern Tag für Tag schlimmer wird. Das Beben hat uns während einer Videokonferenz erreicht. Glücklicherweise hat das Frühwarnsystem gegriffen und wir hatten fast zwei Minuten, um das Gebäude zu verlassen“, berichtet KOLPING-Geschäftsführer Rafael Jacobo Zepeda. Das Kolpinghaus hat Risse bekommen, aber die Kolpingmitglieder sind unverletzt. „Gott sei Dank blieb es beim Schrecken.“ Unvergessen ist das schwere Erdbeben, das im September 2017 das Land erschüttert hat.

+++ 24. Juni: Costa Rica – Anstieg der Infektionen, harter Alltag für die Kolpingsfamilien: Die Regierung hat die geplanten Lockerungen zurückgenommen, da vermehrt neue Covid-19-Erkrankungen aufgetreten sind. „Unsere Kolpingsfamilien haben es schwer, über die Runden zu kommen, die meisten kommen vom Land, und dort haben sie etwas zu essen, müssen aber andere Rechnungen wie Wasser und Strom und Versicherungen begleichen. Kinder und Jugendliche erhalten, wenn möglich, virtuellen Unterricht. Noch nie war die soziale Ungleichheit so offensichtlich wie jetzt, wo diejenigen mit weniger Ressourcen zurückgelassen werden.“ Katia Fernández Mena, KOLPING Costa Rica

+++ 23. Juni: Myanmar: KOLPING verteilt gerade Pakete an 270 Kolpingmitglieder im Bistum Pyay. Darin enthalten: Seife, Gesichtsmaske, Elektrolyte, Infoflyer sowie Lebensmittel wie Nudeln, Öl und Zucker. Die Boxen haben einen Warenwert von umgerechnet 10 Euro und sind mit Spenden aus dem Kolping-Corona-Fonds finanziert. Der Verband besucht zurzeit alle Kolpingsfamilien im Land und gibt die Pakete an alle 749 Mitglieder aus. Bilder von der Verteilaktion

+++ 16. Juni: Ecuador –  Solidaritätskampagne: „Was wir organisiert und durchgeführt haben, ist die von KOLPING INTERNATIONAL unterstützte Solidaritätskampagne. Ich denke wir haben bei der Suche, Auswahl und Beschaffung der Materialien sehr gute Arbeit geleistet. Die Taschen zur Prävention von COVID19 enthalten Desinfektionsmittel, Masken und Informationen über Präventionsmaßnahmen. All dies in einer Stofftasche mit dem Logo der Kampagne: Kolping-Solidarität in Aktion. Wir sind gerade dabei, die Kits seit letzten Donnerstag auszuliefern. Die Menschen sind KOLPING INTERNATIONAL für diese Hilfe äußerst dankbar.“ Jeanette Calvachi, Geschäftsführerin KOLPING Ecuador

+++ 15. Juni: Indien – Projektarbeit wieder aufgenommen: Nichregierungsorganisationen (NGOs) spielten während der schwierigen Zeit der Pandemie eine wichtige Rolle bei der Betreuung der armen Familien und der Wanderarbeiter. Mehrere NGOs, darunter auch KOLPING, haben den betroffenen Menschen Nahrungsmittel, Wasser und Transportmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Mit der teilweisen Lockerung des Lockdowns hat KOLPING Indien seine Projektaktivitäten seit dem 1. Juni teilweise wieder gestartet und mit den Partnern Gespräche zur Wiederaufnahme der Kolpingprojekte begonnen. Chennai, der Sitz des Nationalbüros, liegt immer noch in der besonders gefährdeten „Red Zone“.

+++ 10. Juni: Dominikanische Republik – Verteilung von Lebensmitteln: In der Gegend um Puerto Plato hat KOLPING damit begonnen, Lebensmittel und Masken an Bedürftige zu verteilen. Das Nationalbüro dient als Sammelstelle, in der die Waren verpackt und verladen werden. Unterstützt wird das Team von vielen ehrenamtlichen Helfern. Die Hilfsaktion wird in den kommenden Tagen und Wochen noch auf andere Regionen ausgeweitet. Fotos

+++ 9. Juni: Albanien – Kolpingjugend hilft armen Familien: KOLPING Albanien unterstützt arme Familien, Behinderte oder benachteiligte Menschen mit monatlichen Lebensmittelpaketen. Insgesamt werden 64 Familien unterstützt, die im ärmsten Teil des Landes, im Norden, leben. Das Verpacken, Transport und die Verteilung übernimmt die Kolpingjugend. Fotos

+++ 8. Juni: Südafrika: „Es ist schwierig hier in Südafrika. Die meisten unserer benachteiligten Gruppen haben keine Arbeit und keine Nahrung mehr. Wir arbeiten noch immer im Homeoffice und werden ab dem 15. Juni nach und nach ins Büro zurückkehren. Im Moment suchen wir nach Wegen, wie wir unsere Arbeit fortsetzen können. Während des Lockdown sind wir mit einigen unserer SPARK-Mütter und WOP-Jugendlichen (Work Opportunity Program) in Kontakt geblieben, um sie zu motivieren und Essenspakete zu verschicken. Wir befinden uns jetzt auf Sperrverbotsstufe 3, bestimmte Arbeitssektoren können wieder arbeiten, aber die strikte Einhaltung des Abstandsgebots und das Tragen einer Maske ist obligatorisch. Wir hoffen und beten, dass sich die Situation bald verbessert und freuen uns darauf, wieder mit unseren Gruppen in Kontakt zu treten.“ Laurian Kleinhans, KOLPING Südafrika

+++ 5. Juni: Dominikanische Republik – KOLPING koordiniert Hilfslieferungen und Ausbildungskurse: Seit dem 1. Juni arbeitet KOLPING in der Dominikanischen Republik wieder in voller Besetzung und koordiniert die Corona-Hilfe: „Gemeinsam mit dem Nationalvorstand, der Stiftung und einem Team von Freiwilligen arbeiten wir intensiv daran, mit der Verteilung von Lebensmittelrationen an die Kolpingmitglieder zu beginnen, um die von KOLPING INTERNATIONAL und dem Bistum Paderborn erhaltene solidarische Hilfe für Covid-19 weiterzuleiten. Wir sind gerade dabei, Lebensmittel zu kaufen und zu verpacken. Die erste Lieferung wird am kommenden Wochenende in der Gegend von Puerto Plata erfolgen“, schreibt die Geschäftsführerin Yudy Garcia. Die Lebensmittel werden in recycelten Säcken verteilt, die wiederverwendet werden können. Zusätzlich beginnen ab nächster Woche drei virtuelle Ausbildungskurse in Buchhaltung, Lebensmittelverarbeitung und –konservierung.

+++ 2. Juni: Myanmar: Mitglieder des Nationalvorstandes Myanmar verteilen Lebensmittel an Mitglieder der Kolpingsfamilie Faustina im Erzbistum Taunggyi. Am 10. Mai hatten ein Sturm und heftige Regenfälle elf Häuser von Mitgliedern der Kolpingsfamilie zerstört.
Weiterhin suchen Freiwillige alle Kolpingsfamilien im Land auf, um die Spenden zu verteilen und über die Ansteckung von Covid 19 zu informieren. In einer zweiten Phase sollen dann die Mitglieder, die Bauern sind und in Corona-Zeiten ihre Ernte nicht verkaufen können, zinsfreie Kleinkredite erhalten. Das ist wichtig, damit sie ihre Felder rechtzeitig bestellen können. Denn durch den Verlust ihres Einkommens auf den lokalen Märkten besitzen sie kein Geld für neues Saatgut. Fotos

+++ 1. Juni: Bolivien – Backen in Coronazeiten: KOLPING Bolivien hat ein Rezeptbuch herausgegeben, in dem einfache und schmackhafte Backrezepte stehen, die sich mit wenigen Grundzutaten zubereiten lassen. Genau richtig für die Quarantänezeit. Das Backbuch als PDF zum Download.

+++ 28. Mai: Rumänien – Gute-Nacht-Geschichten für Kinder als Podcast: Inspirierend sind die Nachrichtenaus dem KOLPING Regionalverband Moldova: Nach der erfolgreichen Idee, Gute-Nacht-Geschichten über Facebook zu erzählen, werden weitere Podcasts aufgelegt, um mit den Menschen in und um Oituz auch in der Coronazeit verbunden zu sein. In „Interviews zur Kaffeezeit” stehen Menschen aus Oituz und ihre Geschichten im Mittelpunkt. „Die Welt des Grünlings” ist eine Sendung von Kindern für Kinder. Zu finden sind die Kurzsendungen zum Ansehen und –hören auf der Facebook-Seite Kolping Oituz Podcasts. „Wir hoffen, dass diese Projektidee gut ankommen wird und eine alternative Form der „Annäherung” mit den Kindern und Erwachsenen in und um die Gemeinde Oituz herum darstellen kann“, sagt  Corneliu Bulai vom Regionalverband.

+++ 27. Mai: Rumänien – interaktive Wallfahrten: Wie KOLPING in Rumänien das Pfingstfest feiert, mit welchen Problemen der Verband wegen Corona zu kämpfen hat – und wie kreativ er sie löst. Zum Bericht

+++ 26. Mai: Tansania – Kolpingshop versorgt Bevölkerung mit Desinfektionsmitteln: Die Kolpingsfamilie Singida betreibt einen eigenen Shop und verkauft Seife und Hygienespray an die Bevölkerung zum Schutz vor dem Coronavirus.

+++ 24. Mai: Myanmar – Hilfe für Menschen in Quarantäne: Am  Samstag haben Mitglieder der Kolpingsfamilie Taunggoke im Rakhine State innerhalb ihrer Gruppe Geld und Nahrungsmittel gesammelt. Die Spenden wurden an Personen mit Corona-Verdachtssymptomen verteilt, die sich in Quarantäne befinden. Mit dieser Aktion kommt die Kolpingsfamilie Taunggoke einem landesweiten Aufruf von Kolping Myanmar nach, während der Coronavirus-Pamdemie vor Ort tatkräftig Hilfe zu leisten.

+++ 22. Mai: Argentinien – Weiterbildung online: Wegen des Versammlungsverbots bietet der Verband Online-Kurse an in den Bereichen Informatik, Folklore-Tanz, gesunde Küche und in vielen weiteren Sparten. Die Kurse haben bereits einige TeilnehmerInnen und die ersten beginnen heute. In diesem Video gibt es eine Anleitung zum Nähen von Mundschutz-Masken https://youtu.be/vUAo7kRRXFg, hier wird eine Pizza gebacken https://youtu.be/9LPo_VOboi0.

+++ 20. Mai: Tansania – Aufklärungskampagne und Regen in Sicht: „Mein Name ist Richard Assey von Kolping Tansania, Region Singida. Ich bin Koordinator für die Zentralzone. Hier versuchen wir, den Kolpingmitgliedern beizubringen, wie man Handdesinfektionsmittel für Kolpingmitglieder selbst herstellt, aber auch, es zu einem erschwinglichen Preis für jedermann zu verkaufen. Wir versuchen, in mehr als fünf Distrikten in unserer Region vorbeizukommen, um den Leuten Vorsichtsmaßnahmen zu zeigen, wie z.B. Händewaschen mit fließendem Wasser und Seife, Abstand halten und Masken (Barakoa) tragen. Wir haben festgestellt, dass viele Menschen keine Seife haben, also versuchen wir ihnen auch zu zeigen, wie man Seife macht. Es gibt hier starke Regenfälle, ich glaube, dass es deswegen in den nächsten Tagen Probleme mit Nahrungsmitteln geben wird. Daher haben wir angefangen, Kassava einzubringen und den Leuten gezeigt, wie man Feldfrüchte anpflanzt, die wenig Zeit brauchen, wie Catoffe (Kartoffel).”

+++ 18. Mai: Myanmar: Die „Home Awareness Campaign“ ist nach den Video-Schulungen der Trainer angelaufen. Die ersten 120 Mitglieder in den Diözesen Loikaw (Kayah State), Pekhon und Taunggyi (Shan State) sowie in der Diözese Pyay (Bago Division) wurden von dem Aufklärungsteam aufgesucht und haben die Verhaltens- und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus erhalten. Das Ziel der Aktion ist, alle knapp 750 Mitglieder in den 50 Kolpingsfamilien zu informieren. Zur Bildergalerie

+++ 16. Mai: Burundi: So werden die Kinder in Burundi angleitet, Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein animierter Erklärfilm speziell für Kinder.

+++ 14. Mai: Uganda – Erste Hilfe für die Bauern: In Uganda wird der Lockdown schrittweise gelockert. Auch der Nationalverband hat seine Arbeit teilweise wieder im Büro aufgenommen unter Wahrung der Sicherheitsvorschriften. Sobald es die staatlichen Regelungen erlauben, wird eine der ersten Maßnahmen die Unterstützung der Familien sein, die durch die Heuschreckenplage ihre Ernte verloren haben. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Spenderinnen und Spender kann demnächst Saatgut verteilt werden, damit die Bauern bald wieder ernten können und nicht hungern müssen.

+++ 13. Mai: Indonesien – Lockdown: Aus Indonesien erreicht uns die Nachricht, dass die Anzahl der an Covid 19-Erkrankten rasant ansteigt. „Die Lage ist wirklich beängstigend. Die Menschen sind gezwungen, zu Hause zu bleiben, aber sie müssten eigentlich arbeiten, um zu überleben,“ schreibt Paulce Parera vom KOLPING-Nationalverband in Weetebula. Auch die Schulen sind noch bis mindestens Anfang Juni geschlossen.

+++ 11. Mai: Bolivien – Erste Hilfsgelder eingetroffen: „Vielen Dank für die schnelle Weiterleitung”, freut sich Carlos Mattos, Geschäftsführer von KOLPING Bolivien. „Heute konnten wir endlich wieder ins Büro gehen, nachdem die Quarantäne zwei Mal verlängert wurde“, berichtet Carlos Mattos. Allerdings gibt es vorerst nur eine vorsichtige Lockerung der Ausgangssperre. Die Regierung hat drei Risikostufen definiert, die jede Kommune wöchentlich prüft und vor Ort an die Gegebenheiten anpasst. Noch bleiben die Schulen und Ausbildungskurse geschlossen, der Unterricht findet weiterhin online statt, auch bei KOLPING. Nach den Winterferien kann der Unterricht möglicherweise wieder aufgenommen werden, allerdings mit Auflagen, die gerade bei KOLPING erarbeitet werden. „Wir warten auf die Genehmigung im Juli“, so Carlos Mattos. Der Kontakt zu den Kolpingmitgliedern findet digital statt und wird gut angenommen.

+++ 8. Mai: KOLPING Myanmar verteilt erste Schutzpakete – In der Region Taunggyi wurden die ersten Hygieneschutzpakete verteilt. Mitarbeiter und Freiwillige gingen von Tür zu Tür und verteilten die Gaben. „Die Leute waren sehr glücklich über das Schutzmaterial und auch über den Besuch, denn viele fühlen sich einsam und sind unglücklich. Der Besuch von KOLPING tat ihnen gut. Sie sind stolz, Mitglied im Kolpingwerk Myanmar zu sein“, berichtet die Nationalsekretärin LeiLei Win. „Ich soll ganz herzlichen Dank ausrichten!“

+++ 7. Oktober: Bolivien – Schutzanzüge und Masken für Kolping-Krankenhaus in El Alto: KOLPING Bolivien und das Ärzte sie Krankenschwestern und Pfleger des Hospital Sagradeo Corazón de Jesus bedanken sich in einem Kurzfilm für die Spenden aus dem Kolping-Corona-Fonds. Durch diese Hilfe haben sie die Schutzausrüstung erhalten, um sich und die Patientinnen und Patienten vor einer Ansteckung durch Covid-19 zu schützen. Zum Film

+++ 5. Oktober: Fotos aus Tansania – “Train the Trainer“: KOLPING hat in Tansania in Seminaren Freiwillige geschult, die die Bevölkerung vor den Gefahren des Coronavirus warnen. Um möglichst viele Menschen anzusprechen, werden in den Dörfern ein Theaterstück aufgeführt und eine Musikgruppe warnt in einem Lied vor COVID-19. Fotos

+++ 24. September: Tansania: „Wir hoffen, dass die Pandemie in Tansania bald verschwinden wird“, schreibt Richard Assey, Kolping-Regionalkoordinator in Singida / Tansania. Wir produzieren weiterhin Seife und sind froh, dass die Menschen ihren Alltag wieder bewältigen können.“ Um die Bevölkerung vor COVID-19 zu schützen, stellen Kolpingsfamilien in Tansania Seife und Desinfektionsmittel her. Fotos

+++ 21. September: Ruanda – Saatgut gegen Hunger: Viele Tagelöhner haben in den Städten durch die Pandemie ihre Jobs verloren und sind zu ihren Familien auf das Land zurückgekehrt. Für die Großfamilien bedeutet dies, dass sie noch mehr Menschen ernähren müssen. Aus Not haben sie oft bereits das Saatgut verzehrt, welches eigentlich für die nächste Ernte bestimmt war. KOLPING Ruanda hat daher durch Spenden aus dem Kolping-Corona-Fonds 21.253 Kilo Bohnen an 546 Haushalte verteilt. So konnte 3.800 Menschen geholfen und einer Hungersnot vorgebeugt werden. Foto

+++ 16. September: Argentinien – KOLPING unterstützt arme Familien: Freiwillige aus mehreren Kolpingsfamilien haben 100 Lebensmittelpakete gepackt, um sie an bedürftige Familien und Senioren zu verteilen. Die Spenden stammen aus den Mitteln des Kolping-Corona-Fonds. Fotos

+++ 9. September: Brasilien – Überlebenshilfe für Hungernde: Aus Geldern des Kolping-Corona-Fonds wurden 1.320 Lebensmittelkörbe in folgenden Bundesstaaten an Kolpingsfamilien gespendet: Bahia, Ceará, Maranhão, Mato Grosso do Sul, Mato Grosso, Pará, Pernambuco, Piauí, Paraná, Rio de Janeiro, São Paulo und Tocantins. In Espirito Santo hat Kolping 1.200 Mahlzeiten an Obdachlose verteilt. Fotogalerie

+++ 3. September: Kolumbien – Hilfe für Notleidende: 360 Kolpingmitglieder haben dringend benötigte Hilfe erhalten. Der Verband brachte den Menschen in den Regionen Boyacá, Meta, Tolima und Bogotá Lebensmittel und Hygienekits. Die Nase-Mundschutz-Masken wurden nach einer Vorlage des Partner-Diözesanverbandes Köln genäht. Fotos

+++ 28. August: Mexiko – Zeichen der Hoffnung: „Für viele Menschen ist KOLPING Mexiko ein Zeichen und ein Raum der Hoffnung“, sagt Geschäftsführer Rafael Jacobo Zepeda. Der Verband hat seine Arbeit vor Ort im Juli wieder aufgenommen, das Team arbeitet abwechselnd an verschiedenen Tagen. Die Beratungen finden teilweise online, teilweise persönlich statt. Die Bereitschaft der Kolpingmitglieder ist groß, sich auf neue Strukturen der Projektarbeit einzulassen, etwa auf zoom-Konferenzen. „Wir haben die Menschen während der Pandemie begleitet und werden dies auch weiterhin tun, mit der gebührenden Sorgfalt, mit Respekt vor der Pandemie, aber mit Mut und Entschlossenheit, ein Faktor der Veränderung und Verbesserung im Leben der Menschen zu sein.“

+++ 26. August: Sri Lanka: Mit dieser Videobotschaft bedankt sich der Diözesanpräses Fr. Emilianuspillai aus Mannar für die Unterstützung aus dem Kolping-Corona-Fonds, von der 12 Kolpingsfamilien profitiert haben. Sie erhalten Hilfe durch Kleinkredite, damit sie als Bauern und Fischer wieder Einkünfte haben und ihre Familien ernähren können. Projektfotos sind in dem Film eingebaut und geben einen ersten Eindruck, wie die Kolpingsfamilien leben und arbeiten.

+++ 25. August: Bolivien – Ausbildung auch in Coronazeiten: In Bolivien werden zurzeit 40 junge Menschen in den Bereichen Bäckerei, Friseur, Maniküre und Kunsthandwerk fortgebildet – natürlich unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln. Diese Intensivkurse finden täglich statt und dauern zwei Monate. Sie sollen den jungen Leuten den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Dank der Kenntnisse, die sie bei KOLPING erwerben, erhalten sie leichter einen Job oder machen sich selbstständig, um ihre Familie zu unterstützen. Fotogalerie

+++ 24. August: Kamerun – Hilfsaktion: Im Kampf gegen Covid-19 hat KOLPING Kamerun im Juli 2020 seine 1000 Mitglieder in 40 Kolpingsfamilien aufgesucht und Lebensmittel sowie Hygienesets verteilt. Die Spenden wurden aus dem Kolping-Corona-Fonds finanziert. Zur Fotogalerie. Zwei Kolpingmitglieder bedanken sich in einem Video für die Spenden und sagen, wie sehr diese Unterstützung ihnen und ihrer Familie geholfen hat.

+++ 14. August: Dominikanische Republik: Große Solidarität – Lebensmittel für Hunderte hungernde Menschen: Zwischen dem 7. Juni und 2. August verteilte KOLPING Nahrungsmittel und Schutzmasken an notleidenden Mitglieder. Der Verband kaufte bevorzugt die Produkte, die die Kolpingmitglieder selbst angebaut oder produzierte hatten, etwa Eier, Bananen, Maniok, Brot und Ananas. Der Rest wurde dazugekauft, und der Verband freut sich über die große Solidarität der Bevölkerung: Einige Händler spendeten einen Teil ihrer Ware oder vergaben großzügige Rabatte, andere spendeten dem Verband Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Ein junger Schneider, der gerade seine Ausbildung bei KOLPING beendet hat, nähte viele Mundschutz-Masken, die ebenfalls verteilt wurden. Da viele freiwillige Helfer bei der Verteilaktion halfen, konnte KOLPING mehr Hilfspakete verteilen als geplant: 1.786 Lebensmittelrationen erreichten die Menschen im ganzen Land, so dass auch Bewohner eines Alten- und Kinderheims und Patienten einer Suchtklinik versorgt wurden. Fotogalerie

+++ 6. August: Indien – KOLPING hilft mit Garküchen und Lebensmittelpaketen: In ganz Indien herrschte bis Ende Juni ein 125-tätige Ausgangssperre. KOLPING half seinen Mitgliedern mit Nahrungsmitteln, über die Runden zu kommen. Sanitäter, die oft ohne ausreichenden Schutz arbeiteten, erhielten durch KOLPING Schutzmasken und Desinfektionsspray. Außerdem verteilte der Verband auch Schutzmasken an die Bevölkerung. KOLPING Indien errichtete in fünf Regionen Garküchen, in dem freiwillige Helfer Essen kochten und an Notleidende verteilte. Insgesamt wurden 9850 Lebensmittelpakete ausgegeben, und die Essensportionen sicherten das Überleben vieler Menschen. Fotos der Hilfsaktion

+++ 4. August: Albanien – KOLPING verteilt 8 Tonnen Lebensmittel an Bedürftige: In den letzten Wochen hat KOLPING Albanien Nahrungsmittel an besonders arme Familien verteilt. Insgesamt 350 bedürftigen Familien im Norden des Landes erhielten diese Hilfe. Auch die jüngst gegründete Kolpingsfamilie Koman half bei der Verteilung. Viele Menschen wohnen in den Bergen in unwegsamem Gelände, sie sind zum Teil nur mit dem Boot oder zu Fuß zu erreichen. Über diesen Hilfseinsatz berichtet ein Kurzfilm aus Albanien.

+++ 3. August: Dominikanische Republik: Fotos aus der Dominikanischen Republik, wo KOLPING Lebensmittel und Schutzmasken verteilt.

+++ 30. Juli: Kamerun – Kolpingsfamilien erhalten Hygienesets: Im Kampf gegen Covid-19 hat KOLPING Kamerun seine 40 Kolpingsfamilien aufgesucht und Hygienesets verteilt: Die Mitglieder erhielten Seife, Desinfektionsmittel, Mund- und Nasenschutz. Außerdem erklärten die Helfer*innen, wie wichtig die Einhaltung von Hygieneregeln sind, um die Pandemie einzudämmen. Die Maßnahmen richteten sich an 1000 Mitglieder in 9 Diözesen. Fotogalerie

+++ 7. Juli: Myanmar – Covid-19 Prevention Awareness Campaign: Vorstandsmitglieder und freiwillige Helfer von KOLPING in Myanmar sind zurzeit in den Diözesen Loikaw und Pekhon unterwegs und klären die Kolpingmitglieder über die Ansteckungsgefahren und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus auf. Schon seit Beginn der Pandemie ist der Verband unermüdlich dabei, seinen Mitgliedern zu helfen und hat das Ziel, alle 750 Mitglieder in 50 Kolpingsfamilien aufzusuchen. Neben der Informationskampagne verteilt KOLPING auch Grundnahrungsmittel, da viele Menschen durch die Ausgangssperre nichts zu essen haben. Fotos

+++ 6. Juli: Bolivien – KOLPING verteilt Lebensmittel: KOLPING Bolivien verteilt im ganzen Land Lebensmittel an bedürftige Familien. Die Dankbarkeit ist groß, denn viele Menschen haben durch die Corona-Beschränkungen kein Einkommen mehr und hungern. Zur Bildergalerie

+++ 26. Juni: Ruanda: Trotz Corona und Dürre können die Mitglieder der Kolpingsfamilie Kibwa (Diözese Ruhengeri) bald eine gute Kartoffelernte einfahren. Möglich ist das dank des landwirtschaftlichen Trainings durch KOLPING. „Unsere Mitglieder bewirtschaften ihre Felder mit modernen Anbaumethoden, auch jetzt während der Beschränkungen”, berichtet Dancille Mujuwamariya, die Geschäftsführerin von KOLPING Ruanda. „Viele Kolpingmitglieder leben auf dem Land und können sich auch während der Ausgangssperren versorgen.” Viele Städter sind daher zu ihren Verwandten in die Dörfer geflüchtet. In den Städten kämpfen aber auch die Kolpingmitglieder um ihre Existenz. „In die Läden kommen viel weniger Kunden, und oft müssen die Geschäfte auch schließen und die Einnahmen brechen völlig weg”, sorgt sich Dancille Mujuwamariya. Foto

+++ 25. Juni: Erdbeben in Mexiko – Kolpingmitglieder unverletzt, Kolpinghaus leicht beschädigt: Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5 hat gestern den Süden Mexikos erschüttert. Betroffen war der Bundesstaat Oaxaca. „Das war ein großer Schock inmitten der Pandemie, die nicht nachlässt, sondern Tag für Tag schlimmer wird. Das Beben hat uns während einer Videokonferenz erreicht. Glücklicherweise hat das Frühwarnsystem gegriffen und wir hatten fast zwei Minuten, um das Gebäude zu verlassen“, berichtet KOLPING-Geschäftsführer Rafael Jacobo Zepeda. Das Kolpinghaus hat Risse bekommen, aber die Kolpingmitglieder sind unverletzt. „Gott sei Dank blieb es beim Schrecken.“ Unvergessen ist das schwere Erdbeben, das im September 2017 das Land erschüttert hat.

+++ 24. Juni: Costa Rica – Anstieg der Infektionen, harter Alltag für die Kolpingsfamilien: Die Regierung hat die geplanten Lockerungen zurückgenommen, da vermehrt neue Covid-19-Erkrankungen aufgetreten sind. „Unsere Kolpingsfamilien haben es schwer, über die Runden zu kommen, die meisten kommen vom Land, und dort haben sie etwas zu essen, müssen aber andere Rechnungen wie Wasser und Strom und Versicherungen begleichen. Kinder und Jugendliche erhalten, wenn möglich, virtuellen Unterricht. Noch nie war die soziale Ungleichheit so offensichtlich wie jetzt, wo diejenigen mit weniger Ressourcen zurückgelassen werden.“ Katia Fernández Mena, KOLPING Costa Rica

+++ 23. Juni: Myanmar: KOLPING verteilt gerade Pakete an 270 Kolpingmitglieder im Bistum Pyay. Darin enthalten: Seife, Gesichtsmaske, Elektrolyte, Infoflyer sowie Lebensmittel wie Nudeln, Öl und Zucker. Die Boxen haben einen Warenwert von umgerechnet 10 Euro und sind mit Spenden aus dem Kolping-Corona-Fonds finanziert. Der Verband besucht zurzeit alle Kolpingsfamilien im Land und gibt die Pakete an alle 749 Mitglieder aus. Bilder von der Verteilaktion

+++ 16. Juni: Ecuador –  Solidaritätskampagne: „Was wir organisiert und durchgeführt haben, ist die von KOLPING INTERNATIONAL unterstützte Solidaritätskampagne. Ich denke wir haben bei der Suche, Auswahl und Beschaffung der Materialien sehr gute Arbeit geleistet. Die Taschen zur Prävention von COVID19 enthalten Desinfektionsmittel, Masken und Informationen über Präventionsmaßnahmen. All dies in einer Stofftasche mit dem Logo der Kampagne: Kolping-Solidarität in Aktion. Wir sind gerade dabei, die Kits seit letzten Donnerstag auszuliefern. Die Menschen sind KOLPING INTERNATIONAL für diese Hilfe äußerst dankbar.“ Jeanette Calvachi, Geschäftsführerin KOLPING Ecuador

+++ 15. Juni: Indien – Projektarbeit wieder aufgenommen: Nichregierungsorganisationen (NGOs) spielten während der schwierigen Zeit der Pandemie eine wichtige Rolle bei der Betreuung der armen Familien und der Wanderarbeiter. Mehrere NGOs, darunter auch KOLPING, haben den betroffenen Menschen Nahrungsmittel, Wasser und Transportmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Mit der teilweisen Lockerung des Lockdowns hat KOLPING Indien seine Projektaktivitäten seit dem 1. Juni teilweise wieder gestartet und mit den Partnern Gespräche zur Wiederaufnahme der Kolpingprojekte begonnen. Chennai, der Sitz des Nationalbüros, liegt immer noch in der besonders gefährdeten „Red Zone“.

+++ 10. Juni: Dominikanische Republik – Verteilung von Lebensmitteln: In der Gegend um Puerto Plato hat KOLPING damit begonnen, Lebensmittel und Masken an Bedürftige zu verteilen. Das Nationalbüro dient als Sammelstelle, in der die Waren verpackt und verladen werden. Unterstützt wird das Team von vielen ehrenamtlichen Helfern. Die Hilfsaktion wird in den kommenden Tagen und Wochen noch auf andere Regionen ausgeweitet. Fotos

+++ 9. Juni: Albanien – Kolpingjugend hilft armen Familien: KOLPING Albanien unterstützt arme Familien, Behinderte oder benachteiligte Menschen mit monatlichen Lebensmittelpaketen. Insgesamt werden 64 Familien unterstützt, die im ärmsten Teil des Landes, im Norden, leben. Das Verpacken, Transport und die Verteilung übernimmt die Kolpingjugend. Fotos

+++ 8. Juni: Südafrika: „Es ist schwierig hier in Südafrika. Die meisten unserer benachteiligten Gruppen haben keine Arbeit und keine Nahrung mehr. Wir arbeiten noch immer im Homeoffice und werden ab dem 15. Juni nach und nach ins Büro zurückkehren. Im Moment suchen wir nach Wegen, wie wir unsere Arbeit fortsetzen können. Während des Lockdown sind wir mit einigen unserer SPARK-Mütter und WOP-Jugendlichen (Work Opportunity Program) in Kontakt geblieben, um sie zu motivieren und Essenspakete zu verschicken. Wir befinden uns jetzt auf Sperrverbotsstufe 3, bestimmte Arbeitssektoren können wieder arbeiten, aber die strikte Einhaltung des Abstandsgebots und das Tragen einer Maske ist obligatorisch. Wir hoffen und beten, dass sich die Situation bald verbessert und freuen uns darauf, wieder mit unseren Gruppen in Kontakt zu treten.“ Laurian Kleinhans, KOLPING Südafrika

+++ 5. Juni: Dominikanische Republik – KOLPING koordiniert Hilfslieferungen und Ausbildungskurse: Seit dem 1. Juni arbeitet KOLPING in der Dominikanischen Republik wieder in voller Besetzung und koordiniert die Corona-Hilfe: „Gemeinsam mit dem Nationalvorstand, der Stiftung und einem Team von Freiwilligen arbeiten wir intensiv daran, mit der Verteilung von Lebensmittelrationen an die Kolpingmitglieder zu beginnen, um die von KOLPING INTERNATIONAL und dem Bistum Paderborn erhaltene solidarische Hilfe für Covid-19 weiterzuleiten. Wir sind gerade dabei, Lebensmittel zu kaufen und zu verpacken. Die erste Lieferung wird am kommenden Wochenende in der Gegend von Puerto Plata erfolgen“, schreibt die Geschäftsführerin Yudy Garcia. Die Lebensmittel werden in recycelten Säcken verteilt, die wiederverwendet werden können. Zusätzlich beginnen ab nächster Woche drei virtuelle Ausbildungskurse in Buchhaltung, Lebensmittelverarbeitung und –konservierung.

+++ 2. Juni: Myanmar: Mitglieder des Nationalvorstandes Myanmar verteilen Lebensmittel an Mitglieder der Kolpingsfamilie Faustina im Erzbistum Taunggyi. Am 10. Mai hatten ein Sturm und heftige Regenfälle elf Häuser von Mitgliedern der Kolpingsfamilie zerstört.
Weiterhin suchen Freiwillige alle Kolpingsfamilien im Land auf, um die Spenden zu verteilen und über die Ansteckung von Covid 19 zu informieren. In einer zweiten Phase sollen dann die Mitglieder, die Bauern sind und in Corona-Zeiten ihre Ernte nicht verkaufen können, zinsfreie Kleinkredite erhalten. Das ist wichtig, damit sie ihre Felder rechtzeitig bestellen können. Denn durch den Verlust ihres Einkommens auf den lokalen Märkten besitzen sie kein Geld für neues Saatgut. Fotos

+++ 1. Juni: Bolivien – Backen in Coronazeiten: KOLPING Bolivien hat ein Rezeptbuch herausgegeben, in dem einfache und schmackhafte Backrezepte stehen, die sich mit wenigen Grundzutaten zubereiten lassen. Genau richtig für die Quarantänezeit. Das Backbuch als PDF zum Download.

+++ 28. Mai: Rumänien – Gute-Nacht-Geschichten für Kinder als Podcast: Inspirierend sind die Nachrichtenaus dem KOLPING Regionalverband Moldova: Nach der erfolgreichen Idee, Gute-Nacht-Geschichten über Facebook zu erzählen, werden weitere Podcasts aufgelegt, um mit den Menschen in und um Oituz auch in der Coronazeit verbunden zu sein. In „Interviews zur Kaffeezeit” stehen Menschen aus Oituz und ihre Geschichten im Mittelpunkt. „Die Welt des Grünlings” ist eine Sendung von Kindern für Kinder. Zu finden sind die Kurzsendungen zum Ansehen und –hören auf der Facebook-Seite Kolping Oituz Podcasts. „Wir hoffen, dass diese Projektidee gut ankommen wird und eine alternative Form der „Annäherung” mit den Kindern und Erwachsenen in und um die Gemeinde Oituz herum darstellen kann“, sagt  Corneliu Bulai vom Regionalverband.

+++ 27. Mai: Rumänien – interaktive Wallfahrten: Wie KOLPING in Rumänien das Pfingstfest feiert, mit welchen Problemen der Verband wegen Corona zu kämpfen hat – und wie kreativ er sie löst. Zum Bericht

+++ 26. Mai: Tansania – Kolpingshop versorgt Bevölkerung mit Desinfektionsmitteln: Die Kolpingsfamilie Singida betreibt einen eigenen Shop und verkauft Seife und Hygienespray an die Bevölkerung zum Schutz vor dem Coronavirus.

+++ 24. Mai: Myanmar – Hilfe für Menschen in Quarantäne: Am  Samstag haben Mitglieder der Kolpingsfamilie Taunggoke im Rakhine State innerhalb ihrer Gruppe Geld und Nahrungsmittel gesammelt. Die Spenden wurden an Personen mit Corona-Verdachtssymptomen verteilt, die sich in Quarantäne befinden. Mit dieser Aktion kommt die Kolpingsfamilie Taunggoke einem landesweiten Aufruf von Kolping Myanmar nach, während der Coronavirus-Pamdemie vor Ort tatkräftig Hilfe zu leisten.

+++ 22. Mai: Argentinien – Weiterbildung online: Wegen des Versammlungsverbots bietet der Verband Online-Kurse an in den Bereichen Informatik, Folklore-Tanz, gesunde Küche und in vielen weiteren Sparten. Die Kurse haben bereits einige TeilnehmerInnen und die ersten beginnen heute. In diesem Video gibt es eine Anleitung zum Nähen von Mundschutz-Masken https://youtu.be/vUAo7kRRXFg, hier wird eine Pizza gebacken https://youtu.be/9LPo_VOboi0.

+++ 20. Mai: Tansania – Aufklärungskampagne und Regen in Sicht: „Mein Name ist Richard Assey von Kolping Tansania, Region Singida. Ich bin Koordinator für die Zentralzone. Hier versuchen wir, den Kolpingmitgliedern beizubringen, wie man Handdesinfektionsmittel für Kolpingmitglieder selbst herstellt, aber auch, es zu einem erschwinglichen Preis für jedermann zu verkaufen. Wir versuchen, in mehr als fünf Distrikten in unserer Region vorbeizukommen, um den Leuten Vorsichtsmaßnahmen zu zeigen, wie z.B. Händewaschen mit fließendem Wasser und Seife, Abstand halten und Masken (Barakoa) tragen. Wir haben festgestellt, dass viele Menschen keine Seife haben, also versuchen wir ihnen auch zu zeigen, wie man Seife macht. Es gibt hier starke Regenfälle, ich glaube, dass es deswegen in den nächsten Tagen Probleme mit Nahrungsmitteln geben wird. Daher haben wir angefangen, Kassava einzubringen und den Leuten gezeigt, wie man Feldfrüchte anpflanzt, die wenig Zeit brauchen, wie Catoffe (Kartoffel).”

+++ 18. Mai: Myanmar: Die „Home Awareness Campaign“ ist nach den Video-Schulungen der Trainer angelaufen. Die ersten 120 Mitglieder in den Diözesen Loikaw (Kayah State), Pekhon und Taunggyi (Shan State) sowie in der Diözese Pyay (Bago Division) wurden von dem Aufklärungsteam aufgesucht und haben die Verhaltens- und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus erhalten. Das Ziel der Aktion ist, alle knapp 750 Mitglieder in den 50 Kolpingsfamilien zu informieren. Zur Bildergalerie

+++ 16. Mai: Burundi: So werden die Kinder in Burundi angleitet, Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen einzuhalten. Ein animierter Erklärfilm speziell für Kinder.

+++ 14. Mai: Uganda – Erste Hilfe für die Bauern: In Uganda wird der Lockdown schrittweise gelockert. Auch der Nationalverband hat seine Arbeit teilweise wieder im Büro aufgenommen unter Wahrung der Sicherheitsvorschriften. Sobald es die staatlichen Regelungen erlauben, wird eine der ersten Maßnahmen die Unterstützung der Familien sein, die durch die Heuschreckenplage ihre Ernte verloren haben. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Spenderinnen und Spender kann demnächst Saatgut verteilt werden, damit die Bauern bald wieder ernten können und nicht hungern müssen.

+++ 13. Mai: Indonesien – Lockdown: Aus Indonesien erreicht uns die Nachricht, dass die Anzahl der an Covid 19-Erkrankten rasant ansteigt. „Die Lage ist wirklich beängstigend. Die Menschen sind gezwungen, zu Hause zu bleiben, aber sie müssten eigentlich arbeiten, um zu überleben,“ schreibt Paulce Parera vom KOLPING-Nationalverband in Weetebula. Auch die Schulen sind noch bis mindestens Anfang Juni geschlossen.

+++ 11. Mai: Bolivien – Erste Hilfsgelder eingetroffen: „Vielen Dank für die schnelle Weiterleitung”, freut sich Carlos Mattos, Geschäftsführer von KOLPING Bolivien. „Heute konnten wir endlich wieder ins Büro gehen, nachdem die Quarantäne zwei Mal verlängert wurde“, berichtet Carlos Mattos. Allerdings gibt es vorerst nur eine vorsichtige Lockerung der Ausgangssperre. Die Regierung hat drei Risikostufen definiert, die jede Kommune wöchentlich prüft und vor Ort an die Gegebenheiten anpasst. Noch bleiben die Schulen und Ausbildungskurse geschlossen, der Unterricht findet weiterhin online statt, auch bei KOLPING. Nach den Winterferien kann der Unterricht möglicherweise wieder aufgenommen werden, allerdings mit Auflagen, die gerade bei KOLPING erarbeitet werden. „Wir warten auf die Genehmigung im Juli“, so Carlos Mattos. Der Kontakt zu den Kolpingmitgliedern findet digital statt und wird gut angenommen.

+++ 8. Mai: KOLPING Myanmar verteilt erste Schutzpakete – In der Region Taunggyi wurden die ersten Hygieneschutzpakete verteilt. Mitarbeiter und Freiwillige gingen von Tür zu Tür und verteilten die Gaben. „Die Leute waren sehr glücklich über das Schutzmaterial und auch über den Besuch, denn viele fühlen sich einsam und sind unglücklich. Der Besuch von KOLPING tat ihnen gut. Sie sind stolz, Mitglied im Kolpingwerk Myanmar zu sein“, berichtet die Nationalsekretärin LeiLei Win. „Ich soll ganz herzlichen Dank ausrichten!“

+++ März – April +++

Lateinamerika

Brasilien: Das öffentliche Leben ist auch in Brasilien weitgehend zum Erliegen gekommen. Kolpingprogramme und Projekte ruhen ebenfalls, die Zusammenkünfte der Kolpingsfamilien fallen zurzeit aus, da alle zu Hause bleiben müssen. Viele Kolpingmitglieder, die ohne Arbeitsvertrag als Hausangestellte oder Handwerker arbeiten, sind von jetzt auf gleich arbeitslos und müssen ohne staatliche Unterstützung auskommen. Ihre Familien wissen nicht, wie sie überleben sollen. Die Bevölkerung im Bundesstaat Tocantins ist zudem noch durch Hochwasser gefährdet – Flüsse traten über die Ufer und viele Menschen wurden obdachlos. KOLPING fährt mit Booten zu den Familien und unterstützt sie mit Lebensmittel. Fotos der Hilfslieferung 

Bolivien: Kolping hilft in seinen Gesundheitszentren den Menschen, die sich keinen Arzt leisten können. Gebraucht werden im Moment dringend u.a. Infusionspumpen, Beatmungsgeräte und Monitore. Es gibt eine Ausgangssperre – aber natürlich wird das Klinikpersonal des Kolping-Krankenhauses in La Paz durchgelassen, wie man hier sehen kann: https://youtu.be/eLI2-1H7uOQ. Hier ein Kurzvideo aus der Klinik: Soy Kolpinista! Fotogalerie

Chile: Seit Anfang März ruhen die Aktivitäten im Verband. In einer großen Solidaritätsaktion nähen im ganzen Land Kolpingsfamilien Mundschutz-Masken, um der Bevölkerung zu helfen. Sie verteilen sie in Seniorenzentren, aber auch an Sammelstellen, wo Tagelöhner ihre Arbeitskraft anbieten.  Fotogalerie
Außerdem unterstützt der Verband seine Mitglieder mit Lebensmitten, da viele Mitglieder momentan kein Einkommen haben.

Costa Rica: Die Bevölkerung ist seit Wochen aufgerufen, weitgehend zu Hause zu bleiben. Viele arbeiten im Homeoffice. Das Kolpingbüro ist besetzt, die Mitarbeiter halten per WhatsApp Kontakt zu den Kolpingsfamilien. Der Verband bemüht sich Lösungen zu finden für diejenigen Mitglieder, die ihren Kleinkredit nicht zurückzahlen können aufgrund der wirtschaftlichen Lage durch die Corona-Krise. “Wir fördern Sicherheits- und Solidaritätsmaßnahmen und motivieren die Leute dazu, Produkte und Dienstleistungen des lokalen Markts zu bevorzugen – insbesondere solche, die von Kolpingmitgliedern angeboten werden. So versuchen wir die wirtschaftlichen Auswirkungen zu minimieren. Denn viele Familien leben von dem, was sie täglich produzieren”, schreibt KOLPING-Koordinatorin Katia Fernández Mena. Der Verband unterstützt seine Mitglieder in Fragen rund um die Pandemie und hilft den Familien, Hilfe vom Staat oder der Gemeinde zu beantragen. Dies gestaltet sich aber als schwierig, da die Sozialhilfe nicht flächendeckend verteilt wird und viele Menschen durch das Raster fallen.

Dominikanische Republik: Die Ausgangssperre ist wegen der Ostertage noch verschärft und verlängert worden. Nur die Supermärkte und Apotheken haben geöffnet. Das Kolping-Team arbeitet von zu Hause aus. Die beiden weltwärts-Freiwilligen aus Deutschland mussten in ihre Heimat zurückkehren.

Ecuador: Die Ausgangssperre hindert die Kolpingmitglieder daran, Geld zu verdienen. Viele Familien sind nun mittellos und haben kaum Geld, Rechnungen zu bezahlen oder Geld für Nahrungsmittel aufzubringen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Preise für Lebensmittel gestiegen sind. Es gibt auch Mitglieder, die sich mit dem Virus angesteckt haben, aber bislang sind noch keine schweren Erkrankungen bekannt. Die Situation im Land wird noch verschärft, da die Regierung keine Gelder für das Gesundheitsministerium bereitstellt. Mehr Informationen aus Ecuador

Honduras: Viele Kolpingmitglieder sind Bauern und haben durch den Klimawandel eine geringe Ernte. Jetzt verschärft sich die Lage, da sie Tagelöhner ohne Einkommen sind. Sie haben kein Geld, Nahrungsmittel zu kaufen und zudem werden die Läden in den Dörfern nicht mehr beliefert. Dank der ersten Spendengelder, die KOLPING Honduras erhalten hat, konnte der Verband Lebensmittel wie Bohnen oder Mais an die Kolpingsfamilien verteilen.
Die Bauern in den Bergen verkaufen günstig Getreide, und auch in der Stadt hat KOLPING Lieferanten gefunden, die Lebensmittel zum Selbstkostenpreis weitergeben. Die Armee hilft bei KOLPING bei der Be- und Entladung und sichert auch die Wege, damit es zu keinen Überfällen kommt. KOLPING beschafft auch Masken und Desinfektionsmittel für die Bevölkerung und hilft einem Regionalkrankenhaus bei der Beschaffung von Schutzanzügen, die dort Mangelware sind.  Zur BildergalerieZum Radiointerview über die angelaufenen Hilfsmaßnahmen

Kolumbien: Der Schulunterricht im Colegio Técnico Adolfo Kolping in Mariquita erfolgt jetzt auf Grund der nationalen Ausgangssperre online.

Mexiko: Das Kolping-Bildungszentrum in Mexiko-Stadt musste schließen. Die Lage ist angespannt.

In Uruguay versucht der Verband, auf virtuellem Weg Kontakt zu seinen Mitgliedern zu halten. Die Regierung hat Kolping Uruguay gebeten, im Notfall das Kolpinghaus als Auffangstation für ältere Wohnungslose zur Verfügung zu stellen.

Afrika

Burundi: Burundi hatte frühzeitig nach dem Ausbruch des Coronavirus seine Grenzen geschlossen. Bislang gibt es offiziell nur wenig Erkrankte im Land und der Verband kann seine Projekt- und Verbandsarbeit weitgehend normal fortsetzen.

In Kenia und Ruanda sind alle Schulen und Bildungseinrichtungen geschlossen. Die kenianische Regierung fordert ihre Bürger auf, sofern möglich, von zu Hause aus zu arbeiten, Versammlungen und Veranstaltungen zu meiden. Ruanda hat unter anderem öffentliche religiöse Zeremonien und Gottesdienste untersagt, auch alle anderen größeren Veranstaltungen sollen zurzeit nicht durchgeführt werden.

Dies hat Auswirkungen auf die Arbeit unserer dortigen Partnerverbände. Das Kolpingwerk Ruanda und das Kolpingwerk Kenia müssen vorerst ihre berufsbildenden Einrichtungen in Muramba und Kilimambogo schließen.
In Ruanda ist auch die Bildungsarbeit des Verbandes weitgehend zum Erliegen gekommen.

Südafrika: Auch KOLPING in Südafrika musste seine Projektarbeit weitgehend einstellen. Die WOP-Ausbildungskurse können nicht stattfinden. Viele Auszubildende sind verzweifelt, da ihre Ausbildung gestoppt ist, sie keinem Job nachgehen können und kein Geld für Lebensmittel haben. KOLPING setzt sich dafür ein, dass die Jugendlichen Essen durch andere Hilfsorganisationen erhalten, denn die staatliche Hilfe kommt nicht überall an. Die KOLPING-Mitarbeiter sind in Kontakt mit seinen Mitgliedern und informieren über Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus und gegen die häusliche Gewalt, die immer mehr zunimmt. Bilder aus Südafrika 

In Tansania sind alle Schulen und Universitäten geschlossen, auch die Kolpingarbeit ist eingeschränkt.

Togo: Versammlungen ab 20 Personen sind im Land verboten. Das Kolpingbüro ist noch besetzt und die Mitarbeiter führen Schulungen mit den nötigen Hygienemaßnahmen und Sicherheitsabstand zurzeit weiterhin durch.

Uganda: Alle Hotels und Schulen mussten landesweit schließen. Davon betroffen sind auch die Kolping-Ausbildungskurse in Kampala. Alle Kolping-Hotels sind momentan geschlossen. Alle Mitarbeitenden arbeiten von zu Hause aus, soweit dies möglich ist. Bildungsmaßnahmen können momentan nicht durchgeführt werden.
Die Lebensmittelpreise haben sich mehr als verdoppelt. Die Situation ist angespannt, da viele Familien im Moment kein Geld verdienen und sie keine Ersparnisse haben. Auf den Feldern darf gearbeitet werden, solange die Abstandsregeln eingehalten werden. Kolping ermuntert die Bauern, mehr als üblich anzubauen, damit sie sich einen Vorrat anschaffen können. Die Regierung hat angefangen, in und um die Hauptstadt Kampala Lebensmittel zu verteilen. Viele gehen dabei aber leer aus. Fotos aus Uganda

Asien

Indien: Die strikte Ausgangssperre wurde bis zum 17. Mai verlängert. Das Nationalbüro in Chennai musste schließen. Zusammenkünfte der Kolpingsfamilien sind nicht möglich. Der Bundesstaat Tamil Nadu ist einer der Bundesstaaten, in dem es die meisten Erkrankte gibt. Chennai, Sitz des Nationalbüros, ist eine sogenannten „rote Zone“. 80% der Menschen arbeiten im informellen Sektor und haben kein Einkommen mehr. Sie hungern. Masken und andere Schutzkleidung können sich die Wenigsten leisten.

Indonesien: Kolping verteilt Aufklärungsmaterial und stellt Wasser für die Allgemeinheit zur Verfügung. Dank der  Hilfe von KOLPING INTERNATIONAL kann der Verband die Infoflyer zu Corona vervielfältigen und direkte Hilfen wie Masken, Desinfektionsmittel und Waschbecken kaufen und verteilen. Absolventinnen der Hauswirtschaftskurse in den KOLPING-Asramen haben mit der Produktion von Gesichtsmasken begonnen.
Im Osten der Insel Sumba wohnt ein Familie neben der Kolpingkapelle in Melolo-Minggi Timbi. Sie hat in der Karwoche täglich dafür gebetet, dass die Ausbreitung des Coronavirus gestoppt wird. https://youtu.be/5dHAfhonDOU
Kolpingsfamilien in Katiku Loku (Sumba) und Kumba-Ruteng (Flores) verteilen Lebensmittel, Masken, Handwaschbehälter und Informationsmaterial über das Coronavirus. Fotos

Myanmar: Der Verband nutzt Handys und Videokonferenzen, um Besprechungen abzuhalten und Informationen auszutauschen. Die meisten Mitglieder befinden sich temporär in häuslicher Quarantäne.
Kolping hat Plakate angefertigt, auf denen konkrete Verhaltensregeln zum Schutz vor Covid 19 beschrieben werden. Diese Plakate hängt der Verband an öffentlichen Orten aus, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Zusätzlich beginnen zwei Mitarbeiterinnen, die einzelnen Familien zu besuchen und über die Gefahren aufzuklären. Unter der Anleitung einer gelernten Schneiderin stellen Mitglieder Gesichtsmasken her. Dank der ersten Spenden konnte der Verband ein Gesundheitspaket für 260 Mitglieder in 16 Kolpingsfamilien zusammenstellen. Es beinhaltet einen Mund- und Gesichtsschutz, Seife, Vitamin C-Tabletten und Informationsmaterial über COVID 19. Die Materialien werden jetzt in Yangun, Pyay, Thandwe und Taunggy verteilt. Gleichzeitig werden gerade Freiwillige geschult, die über Telefon und Videokonferenzen Kontakt zu den Mitgliedern halten, um sie über die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus aufzuklären.  Zur Bildergalerie

Philippinen: Hier gibt es einen kompletten Lockdown, daher können die Kolpingmitglieder nicht im Büro arbeiten, alle müssen zu Hause bleiben. Die von den Behörden ausgegebenen Lebensmittel sind knapp, der Verband fürchtet, dass viele Menschen hungern werden.

Sri Lanka: 5 Kolpingsfamilien befinden sich in Quarantäne, da ein ausländischer Pastor positiv getestet wurde, mit dem sie sich getroffen haben. Im Land herrscht eine generelle Ausgangssperre, die nur teilweise ausgesetzt wird, damit die Menschen einkaufen gehen können. Die Diözese Mannar bittet um finanzielle Unterstützung für den Kauf von Nahrung. Die Tagelöhner haben kein Einkommen mehr. Kolping unterstützt die Einwohner durch den Kauf von Lebensmitteln und Hygieneartikel.

Timor-Leste: Die Verbandsaktivitäten ruhen, da im ganzen Land eine Ausgangssperre gilt. Viele Menschen leiden Hunger, da sie aufgrund der Ausgangssperre weder ernten noch ihre Ware verkaufen können. Zudem herrschte im April eine große Dürre. Zum Glück beginnt es jetzt zu regnen, so dass wieder Korn auf den Feldern wachsen kann. KOLPING versorgt seine Mitglieder mit Nahrungsmitteln wie Reis, damit sie etwas zu essen haben. Kurzfilm über die Hilfsaktionen von KOLPING in Baucau.

Vietnam: KOLPING hilft der Bevölkerung in der Diözese Long Xuyen und verteilt Lebensmittel.

Mittel- und Osteuropa

Albanien: Bereits Anfang März musste das Kolpinghaus in Shkoder auf offizielle Anweisung hin schließen. Einige Angestellte arbeiten von zu Hause aus. Der Verband hat keine Einnahmen mehr.

In Litauen herrscht seit Mitte März eine Ausgangssperre, nur die Lebensmittelgeschäfte und Apotheken sind geöffnet. Der Unterricht an der KOLPING-Grundschule und –Universität findet online statt. Die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice. Projektarbeit und Seminare ruhen.

Polen: Der Mitarbeiterstab von KOLPING Polen arbeitet weitgehend im Homeoffice. Die Berufsberatung wird telefonisch oder online weiterhin ohne große Einschränkungen durchgeführt. Einige Bildungsmaßnahmen werden online abgehalten.

Rumänien: Das Kolpinghotel in Brasov und das Sozialzentrum in Oituz ist seit Mitte März geschlossen, die 37 Angestellten sind zurzeit arbeitslos. Die Einnahmen für den Verband sind somit weggebrochen.  Die Mitarbeitenden aus dem Nationalbüro arbeiten weitgehend im Homeoffice und halten den Kontakt mit den Kolpingmitgliedern aufrecht: Mehr Informationen aus erster Hand gibt es hier. 
In Oituz hat der Verband begonnen, Hilfsbedürftige mit Lebensmitteln zu versorgen. Zur Bildergalerie

Serbien: Die Hauptamtlichen arbeiten teilweise im Homeoffice und sind täglich durch Skype-Konferenzen verbunden. Da KOLPING Serbien professionell in der häuslichen Alten- und Krankenpflege tätig ist, hat die Geschäftsführung alle Hände voll zu tun, Schutzkleidung zu organisieren und die Betreuung den Umständen anzupassen. Viele Kolpingsfamilien nähen Mundschutz-Masken und verteilen sie. Die Kolpingjugend hilft den Älteren und erledigt ihre Einkäufe.

Slowakei: Der Verband konzentriert sich auf das Produzieren von Mundschutzmasken, die hier bestellt werden können: http://www.kolping.sk/mundschutz/

Slowenien: Die Bildungsarbeit ruht zurzeit. Die Internationale Friedenswanderung wurde auf den Mai 2021 verschoben.

Tschechien: Das Nationalbüro von KOLPING ist noch in Betrieb. Einige KOLPING-Zentren und Schulen sind geschlossen. Das Frauenhaus in Prag ist noch mit Einschränkungen geöffnet. Projektarbeit findet zurzeit nicht statt.

Ukraine: Das Team von Kolping Ukraine arbeitet im Home-Office und hat digitalen Kontakt zu den Kolpingsfamilien. Derzeit ruht die Projektarbeit. Besonders schwer ist es für die Menschen mit Behinderungen, die normalerweise in den Kolping-Einrichtungen betreut werden und die nun zu Hause bleiben müssen. „Wir versuchen, die Beratungen und Kurse online zu organisieren“, berichtet Vasyl Savka, Geschäftsführer von Kolping Ukraine aus Czernowitz.
Die Kolpingsfamilie Iwano-Frankiwsk hat ersten 1200 Schutzmasken angefertig und verteilt, die Kolpingsfamilie in Czernowitz sammelt Lebensmittel für Bedürftige.

Ungarn: Die Mitarbeiter arbeiten im Homeoffice und stehen in engem Kontakt mit den Kolpingmitgliedern. Viele wenden sich mit ihren Sorgen an KOLPING und erhalten Trost und Zuspruch. Der Unterricht in den KOLPING Schulen findet weiterhin digital statt, die Schülerinnen und Schüler werden online unterrichtet.
Das Kolping-Hotel in Alsópáhok ist geschlossen. Die Programme der Kolpingsfamilien und alle Veranstaltungen sind auf unbestimmte Zeit vertagt.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die von der Corona-Pandemie betroffenen Familien weltweit.

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